{"id":3355,"date":"2021-09-27T16:46:14","date_gmt":"2021-09-27T16:46:14","guid":{"rendered":"https:\/\/eurogesetze.com\/?p=3355"},"modified":"2021-09-27T16:47:18","modified_gmt":"2021-09-27T16:47:18","slug":"verordnung-ueber-die-pruefung-zum-anerkannten-abschluss-gepruefter-meister-fuer-baederbetriebe-gepruefte-meisterin-fuer-baederbetriebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eurogesetze.com\/?p=3355","title":{"rendered":"Verordnung \u00fcber die Pr\u00fcfung zum anerkannten Abschlu\u00df Gepr\u00fcfter Meister f\u00fcr B\u00e4derbetriebe\/Gepr\u00fcfte Meisterin f\u00fcr B\u00e4derbetriebe"},"content":{"rendered":"<p>Vollzitat: &#8222;Verordnung \u00fcber die Pr\u00fcfung zum anerkannten Abschlu\u00df Gepr\u00fcfter Meister f\u00fcr B\u00e4derbetriebe\/Gepr\u00fcfte Meisterin f\u00fcr B\u00e4derbetriebe vom 7. Juli 1998 (BGBl. I S. 1810),<!--more--> die zuletzt durch Artikel 15 der Verordnung vom 9. Dezember 2019 (BGBl. I S. 2153) ge\u00e4ndert worden ist&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Eingangsformel<\/strong><\/p>\n<p>Auf Grund des \u00a7 46 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), der zuletzt gem\u00e4\u00df Artikel 35 der Sechsten Zust\u00e4ndigkeitsanpassungs-Verordnung vom 21. September 1997 (BGBl. I S. 2390) ge\u00e4ndert ist, verordnet das Bundesministerium f\u00fcr Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie nach Anh\u00f6rung des St\u00e4ndigen Ausschusses des Bundesinstituts f\u00fcr Berufsbildung im Einvernehmen mit dem Bundesministerien f\u00fcr Wirtschaft und des Innern:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 1 Ziel der Pr\u00fcfung und Bezeichnung des Abschlusses<\/strong><\/p>\n<p>(1) Zum Nachweis von Kenntnissen, Fertigkeiten und Erfahrungen, die durch die berufliche Fortbildung zum Meister f\u00fcr B\u00e4derbetriebe\/zur Meisterin f\u00fcr B\u00e4derbetriebe erworben wurden, kann die zust\u00e4ndige Stelle Pr\u00fcfungen nach den \u00a7\u00a7 2 bis 10 durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>(2) Durch die Pr\u00fcfung ist festzustellen, ob die zu pr\u00fcfende Person die notwendigen Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen hat, um insbesondere folgende Aufgaben eines Meisters als F\u00fchrungskraft in der Leitung von B\u00e4derbetrieben wahrzunehmen und Fachangestellte f\u00fcr B\u00e4derbetriebe auszubilden:<\/p>\n<p>1. Mitwirken bei der Planung, \u00dcberwachung und Nutzung von M\u00f6glichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung. Aufrechterhaltung eines st\u00f6rungsfreien Betriebes. Erkennen von St\u00f6rungen sowie Veranlassen und Beaufsichtigen von Ma\u00dfnahmen zu ihrer Behebung sowie Instandhaltung von Anlagen, Einrichtungen und Betriebsmitteln. Sicherstellen der Qualit\u00e4t von Badew\u00e4ssern und der Hygiene nach den Rechtsvorschriften und betrieblichen Grunds\u00e4tzen der Hygiene. Mitwirken beim Vorbereiten, Einleiten und Optimieren neuer Verfahren,<\/p>\n<p>2. \u00dcbertragen der Aufgaben unter Ber\u00fccksichtigung technischer, wirtschaftlicher und sozialer Aspekte auf die Mitarbeiter entsprechend ihrer Leistungsf\u00e4higkeit, Qualifikation und Eignung; Einarbeiten und Anleiten der Mitarbeiter; arbeitsplatznahe Qualifizierung durch systematisches Lernen am Arbeitsplatz; partnerschaftliches Verhalten zu den Mitarbeitern; Weiterleiten der Anregungen und Anliegen der Mitarbeiter mit einer eigenen Beurteilung; Zusammenarbeit mit den \u00fcbergeordneten Stellen und der Arbeitnehmervertretung; Ausbildung und Qualifizierung von Mitarbeitern,<\/p>\n<p>3. Mitwirken bei der Aufstellung von Ausgaben f\u00fcr Betriebs- und Bauaufwendungen und Vorpr\u00fcfen von Unterlagen; Entwickeln und Umsetzen von Betriebszielen in Zusammenarbeit mit den zust\u00e4ndigen Stellen; Mitarbeit bei der Optimierung von Betriebsabl\u00e4ufen und der Festsetzung von betrieblichen Rahmenbedingungen; Einweisen und \u00dcberwachen von Fremdfirmen,<\/p>\n<p>4. Sicherstellen eines st\u00f6rungsfreien Badebetriebes, kundenorientierter Betriebsabl\u00e4ufe, sowie eines situationsgerechten Umgangs mit Badeg\u00e4sten, Planung und Durchf\u00fchrung von Schwimmunterricht, Sport-, Spiel- und Spa\u00dfangeboten, Organisation und Durchf\u00fchrung der Aufsichts- und Verkehrssicherungspflichten, der Rettungs- und Erste-Hilfe-Ma\u00dfnahmen. Analyse des Besucherverhaltens und Entwicklung von Ma\u00dfnahmen zur programmlichen Ausgestaltung, Mitwirken bei der Planung und Umsetzung von Marketingkonzepten, Werbung und \u00d6ffentlichkeitsarbeit,<\/p>\n<p>5. Durchf\u00fchren der erforderlichen Ma\u00dfnahmen des Arbeitsschutzes, der Unfallverh\u00fctung, des Gesundheitsschutzes und des Umweltschutzes in Abstimmung mit den im Betrieb mit der Arbeitssicherheit befa\u00dften Stellen und Personen.<\/p>\n<p>(3) Die erfolgreich abgelegte Pr\u00fcfung f\u00fchrt zu dem anerkannten Abschlu\u00df &#8222;Gepr\u00fcfter Meister f\u00fcr B\u00e4derbetriebe\/Gepr\u00fcfte Meisterin f\u00fcr B\u00e4derbetriebe&#8220;.<\/p>\n<p>Fu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 2 Zulassungsvoraussetzungen<\/strong><\/p>\n<p>(1) Zur Pr\u00fcfung ist zuzulassen, wer eine mit Erfolg abgelegte Abschlu\u00dfpr\u00fcfung in den anerkannten Ausbildungsberufen Fachangestellter f\u00fcr B\u00e4derbetriebe oder Schwimmeistergehilfe und danach eine mindestens zweij\u00e4hrige Berufspraxis, die wesentliche Bez\u00fcge zu den Aufgaben eines Meisters f\u00fcr B\u00e4derbetriebe gem\u00e4\u00df \u00a7 1 Abs. 2 hat, nachweist.<\/p>\n<p>(2) Abweichend von Absatz 1 kann zur Pr\u00fcfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, da\u00df er Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen erworben hat, die die Zulassung zur Pr\u00fcfung rechtfertigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 3 Gliederung und Inhalt der Pr\u00fcfung<\/strong><\/p>\n<p>(1) Die Qualifikation zum Gepr\u00fcften Meister f\u00fcr B\u00e4derbetriebe\/zur Gepr\u00fcften Meisterin f\u00fcr B\u00e4derbetriebe umfasst:<\/p>\n<p>1. den allgemeinen Teil nach \u00a7 4,<br \/>\n2. den fachtheoretischen Teil nach \u00a7 5,<br \/>\n3. den fachpraktischen Teil nach \u00a7 6 und<br \/>\n4. den berufs- und arbeitsp\u00e4dagogischen Teil.<\/p>\n<p>(2) Die Pr\u00fcfung besteht aus den Pr\u00fcfungsteilen nach Absatz 1 Nummer 1 bis 3. Diese k\u00f6nnen in beliebiger Reihenfolge an verschiedenen Pr\u00fcfungsterminen gepr\u00fcft werden; dabei ist mit dem letzten Pr\u00fcfungsteil sp\u00e4testens zwei Jahre nach dem ersten Pr\u00fcfungstag des ersten Pr\u00fcfungsteils zu beginnen.<\/p>\n<p>(3) Der Erwerb der berufs- und arbeitsp\u00e4dagogischen Eignung ist durch eine erfolgreich abgelegte Pr\u00fcfung nach \u00a7 4 der Ausbilder-Eignungsverordnung oder durch eine andere erfolgreich abgelegte vergleichbare Pr\u00fcfung vor einer \u00f6ffentlichen oder staatlich anerkannten Bildungseinrichtung oder vor einem staatlichen Pr\u00fcfungsausschuss nachzuweisen. Der Pr\u00fcfungsnachweis ist vor Beginn der letzten Pr\u00fcfungsleistung zu erbringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 4 Allgemeiner Teil<\/strong><\/p>\n<p>(1) Im allgemeinen Teil ist in folgenden F\u00e4chern zu pr\u00fcfen:<\/p>\n<p>1. Grundlagen f\u00fcr kostenbewu\u00dftes Handeln,<br \/>\n2. Grundlagen f\u00fcr rechtsbewu\u00dftes Handeln,<br \/>\n3. Grundlagen f\u00fcr die Zusammenarbeit im Betrieb.<\/p>\n<p>(2) Im Pr\u00fcfungsfach &#8222;Grundlagen f\u00fcr kostenbewu\u00dftes Handeln&#8220; soll die zu pr\u00fcfende Person nachweisen, da\u00df er volks- und betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse besitzt und wirtschaftliche Zusammenh\u00e4nge erkennen und beurteilen kann. Dar\u00fcber hinaus soll sie insbesondere nachweisen, da\u00df sie organisatorische Erfordernisse des Betriebes, auch in ihrer Bedeutung als Kostenfaktoren, beurteilen und notwendige Organisationstechniken an Hand von Beispielen aus der Praxis anwenden kann. In diesem Rahmen k\u00f6nnen gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>1. Aus der Volkswirtschaftslehre:<\/p>\n<p>a) Produktionsformen,<br \/>\nb) Wirtschaftssysteme,<br \/>\nc) Unternehmens-, Organisations- und Verwaltungsformen und ihre Zusammenschl\u00fcsse,<br \/>\nd) Organisationen und Verb\u00e4nde der Wirtschaft,<br \/>\ne) Verwaltungswirtschaftslehre:<\/p>\n<p>aa) Grundkenntnisse des Haushalts- und Kassenwesens,<br \/>\nbb) Betriebsabrechnung,<br \/>\ncc) Akten- und Karteif\u00fchrung,<br \/>\ndd) Anfertigen von Berichten und Statistiken;<\/p>\n<p>2. Aus der Betriebswirtschaftslehre:<\/p>\n<p>a) Betriebsorganisation:<\/p>\n<p>aa) Aufbauorganisation,<br \/>\nbb) Arbeitsplanung,<br \/>\ncc) Arbeitssteuerung,<br \/>\ndd) Arbeitskontrolle,<\/p>\n<p>b) Organisations- und Informationstechniken, Kommunikationstechnik,<br \/>\nc) Kaufm\u00e4nnische Buchf\u00fchrung und Kostenrechnung.<\/p>\n<p>(3) Im Pr\u00fcfungsfach &#8222;Grundlagen f\u00fcr rechtsbewu\u00dftes Handeln&#8220; soll die zu pr\u00fcfende Person rechtliche Grundkenntnissen nachweisen. Sie soll insbesondere an Hand von betriebsbezogenen und praxisnahen F\u00e4llen nachweisen, da\u00df sie die Bedeutung der Rechtsvorschriften f\u00fcr seinen Funktionsbereich erkennen und beurteilen kann. In diesem Rahmen k\u00f6nnen gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>1. Grundgesetz:<\/p>\n<p>a) Grundrechte,<br \/>\nb) Gesetzgebungsverfahren;<\/p>\n<p>2. Gerichtsbarkeit und Rechtsprechung;<\/p>\n<p>3. Aus dem Arbeits- und Sozialrecht:<\/p>\n<p>a) Arbeitsvertrag,<br \/>\nb) Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit,<br \/>\nc) Betriebsverfassungs- und Personalvertretungsrecht,<br \/>\nd) Tarifvertrag,<br \/>\ne) Sozialversicherung,<br \/>\nf) Mutterschutzgesetz,<br \/>\ng) Jugendarbeitsschutzgesetz;<\/p>\n<p>4. B\u00fcrgerliches Gesetzbuch:<\/p>\n<p>a) Allgemeiner Teil,<br \/>\nb) Recht der Schuldverh\u00e4ltnisse,<br \/>\nc) Sachenrecht;<\/p>\n<p>5. Strafrecht;<\/p>\n<p>6. Gesundheitsrecht, insbesondere zur Verh\u00fctung und Bek\u00e4mpfung \u00fcbertragbarer Krankheiten nach dem Bundesseuchengesetz;<\/p>\n<p>7. Umweltschutzrecht, insbesondere Gew\u00e4sserschutz, Abfallentsorgung, Luftreinhaltung, L\u00e4rmschutz und Schutz vor gef\u00e4hrlichen Stoffen.<\/p>\n<p>(4) Im Pr\u00fcfungsfach &#8222;Grundlagen f\u00fcr die Zusammenarbeit im Betrieb&#8220; soll die zu pr\u00fcfende Person nachweisen, da\u00df sie \u00fcber soziologische Grundkenntnisse verf\u00fcgt und soziologische Zusammenh\u00e4nge im Betrieb erkennen und beurteilen kann. In diesem Rahmen k\u00f6nnen gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>1. Grundlagen des Sozialverhaltens der Menschen:<\/p>\n<p>a) Entwicklungsproze\u00df des Einzelnen,<br \/>\nb) Gruppenverhalten;<\/p>\n<p>2. Einfl\u00fcsse des Betriebes auf das Sozialverhalten:<\/p>\n<p>a) Arbeitsorganisation und soziale Ma\u00dfnahmen,<br \/>\nb) Arbeitsplatz- und Betriebsgestaltung,<br \/>\nc) F\u00fchrungsgrunds\u00e4tze;<\/p>\n<p>3. Einfl\u00fcsse des Meisters auf die Zusammenarbeit im Betrieb:<\/p>\n<p>a) Rolle des Meisters,<br \/>\nb) Kooperation und Kommunikation,<br \/>\nc) F\u00fchrungstechniken und F\u00fchrungsverhalten.<\/p>\n<p>(5) Die Pr\u00fcfung in den in Absatz 1 genannten Pr\u00fcfungsf\u00e4cher ist schriftlich und in dem in Absatz 1 Nr. 3 genannten Pr\u00fcfungsfach auch m\u00fcndlich durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>(6) Die schriftliche Pr\u00fcfung soll nicht l\u00e4nger als sechs Stunden dauern. Sie besteht je Pr\u00fcfungsfach aus einer unter Aufsicht anzufertigenden Arbeit. Die Mindestzeiten betragen in den Pr\u00fcfungsf\u00e4chern:<\/p>\n<p>1. Grundlagen f\u00fcr kostenbewu\u00dftes Handeln 1,5 Stunden,<br \/>\n2. Grundlagen f\u00fcr rechtsbewu\u00dftes Handeln 2 Stunden,<br \/>\n3. Grundlagen f\u00fcr die Zusammenarbeit im Betrieb 1,5 Stunden.<\/p>\n<p>(7) In der m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung im Pr\u00fcfungsfach &#8222;Grundlagen f\u00fcr die Zusammenarbeit im Betrieb&#8220; soll die zu pr\u00fcfende Person nachweisen, da\u00df sie in der Lage ist, bestimmte berufstypische Situationen zu erkennen, ihre Ursachen zu kl\u00e4ren und sachgerechte L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zu machen. Es ist von einer praxisbezogenen, betrieblichen Situationsaufgabe auszugehen. Die Pr\u00fcfung soll f\u00fcr die zu pr\u00fcfende Person nicht l\u00e4nger als 30 Minuten dauern.<\/p>\n<p>(8) Wurde in nicht mehr als einem der in Absatz 1 Nummer 1 und 2 genannten F\u00e4cher eine mangelhafte Pr\u00fcfungsleistung erbracht, ist in diesem eine m\u00fcndliche Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung anzubieten. Bei einer ungen\u00fcgenden Pr\u00fcfungsleistung besteht diese M\u00f6glichkeit nicht. Die Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung soll in der Regel nicht l\u00e4nger als 20 Minuten dauern. Die Bewertung der schriftlichen Pr\u00fcfungsleistung und die der m\u00fcndlichen Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung werden zu einer Note zusammengefasst. Dabei wird die Bewertung der schriftlichen Pr\u00fcfungsleistung doppelt gewichtet.<\/p>\n<p>Fu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 5 Fachtheoretischer Teil<\/strong><\/p>\n<p>(1) Im fachtheoretischen Teil ist in folgenden F\u00e4chern zu pr\u00fcfen:<\/p>\n<p>1. Mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen,<br \/>\n2. B\u00e4dertechnik,<br \/>\n3. B\u00e4derbetrieb,<br \/>\n4. Schwimm- und Rettungslehre,<br \/>\n5. Gesundheitslehre.<\/p>\n<p>(2) Im Pr\u00fcfungsfach &#8222;Mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen&#8220; soll die zu pr\u00fcfende Person nachweisen, da\u00df sie mathematische und naturwissenschaftliche Kenntnisse zur L\u00f6sung praxisbezogener Aufgabenstellungen anwenden kann. Sie soll insbesondere deutlich machen, da\u00df sie die Zusammenh\u00e4nge von abh\u00e4ngigen Gr\u00f6\u00dfen richtig einsch\u00e4tzen kann. In diesem Rahmen k\u00f6nnen gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>1. Grundkenntnisse \u00fcber:<\/p>\n<p>a) Zahlensysteme und deren Aufbau,<br \/>\nb) Einheitensystem und Ma\u00dfeinheiten,<br \/>\nc) Eigenschaften und Verhalten fester, fl\u00fcssiger und gasf\u00f6rmiger Stoffe,<br \/>\nd) Energieformen, Energieumwandlung und Energietr\u00e4ger,<br \/>\ne) Zusammenh\u00e4nge von elektrischem Strom, Spannung und Widerstand,<br \/>\nf) chemische Elemente und Verbindungen, chemische und biologische Zust\u00e4nde und Reaktionen im Wasser;<\/p>\n<p>2. Rechnen mit Gr\u00f6\u00dfen-, Zahlenwert- und Einheitengleichungen;<\/p>\n<p>3. Berechnen von:<\/p>\n<p>a) L\u00e4ngen, Fl\u00e4chen- und Rauminhalten sowie Massen,<br \/>\nb) Kraft, Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad,<br \/>\nc) Druck und Druckdifferenzen,<br \/>\nd) Str\u00f6mungsvorg\u00e4nge, Durchflu\u00dfmengen,<br \/>\ne) Mischungsverh\u00e4ltnisse und Dosiermengen.<\/p>\n<p>(3) Im Pr\u00fcfungsfach &#8222;B\u00e4dertechnik&#8220; soll die zu pr\u00fcfende Person nachweisen, da\u00df sie \u00fcber technische Kenntnisse verf\u00fcgt, Zusammenh\u00e4nge im Betrieb sowie St\u00f6rungen erkennen und beurteilen und Ma\u00dfnahmen zur Behebung einleiten kann. In diesem Rahmen k\u00f6nnen gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>1. Schwimmbeckenwasseraufbereitung:<\/p>\n<p>a) Verfahren zur Schwimmbeckenwasseraufbereitung,<br \/>\nb) Schwimmbeckenwasserdesinfektion,<br \/>\nc) Bemessung von Wasseraufbereitungsanlagen,<br \/>\nd) Chemie der Wasseraufbereitung,<br \/>\ne) Analyseverfahren zur Kontrolle der Wasserqualit\u00e4t,<br \/>\nf) Anlagen und Ger\u00e4te zur F\u00f6rderung und Dosierung,<br \/>\ng) Chemikalien zur Wasseraufbereitung;<\/p>\n<p>2. Heizungsanlagen und Systeme:<\/p>\n<p>a) Unterscheidung der verschiedenen Systeme,<br \/>\nb) Energiearten;<\/p>\n<p>3. L\u00fcftungsanlagen:<\/p>\n<p>a) L\u00fcftungssysteme,<br \/>\nb) Klimaanlagen;<\/p>\n<p>4. Wasserversorgung:<\/p>\n<p>a) Auswirkungen auf die Wasseraufbereitung,<br \/>\nb) Brunnenwasserversorgung;<\/p>\n<p>5. Sanit\u00e4ranlagen:<\/p>\n<p>a) Armaturen,<br \/>\nb) Sanit\u00e4rinstallationen;<\/p>\n<p>6. Me\u00df-, Steuer- und Regelanlagen;<\/p>\n<p>7. Umweltschutz und rationelle Energieverwendung:<\/p>\n<p>a) Gefahren durch B\u00e4derchemikalien,<br \/>\nb) Chemikalienrecht,<br \/>\nc) alternative Energien,<br \/>\nd) W\u00e4rmer\u00fcckgewinnung.<\/p>\n<p>(4) Im Pr\u00fcfungsfach &#8222;B\u00e4derbetrieb&#8220; soll die zu pr\u00fcfende Person nachweisen, da\u00df sie den Badebetrieb durch situationsgerechtes Verhalten steuern, Besucher durch entsprechende Ma\u00dfnahmen ansprechen, gewinnen und halten kann. In diesem Rahmen k\u00f6nnen gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>1. Gespr\u00e4chsf\u00fchrung:<\/p>\n<p>a) Techniken und Methoden der Gespr\u00e4chsf\u00fchrung, Motivation,<br \/>\nb) Methoden der Konfliktl\u00f6sung;<\/p>\n<p>2. Spiel-, Spa\u00df- und Sportangebote:<\/p>\n<p>a) Bedarfsanalyse,<br \/>\nb) Organisation und Durchf\u00fchrung,<br \/>\nc) Grunds\u00e4tze von Werbung und \u00d6ffentlichkeitsarbeit.<\/p>\n<p>(5) Im Pr\u00fcfungsfach &#8222;Schwimm- und Rettungslehre&#8220; soll die zu pr\u00fcfende Person nachweisen, da\u00df sie in der Lage ist, die Fachkraft anzuleiten, da\u00df diese Schwimmunterricht und Schwimmtraining planen und durchf\u00fchren kann, sowie die Theorie des Rettungsschwimmens beherrscht. In diesem Rahmen k\u00f6nnen gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>1. Schwimmunterricht und Trainingslehre:<\/p>\n<p>a) Methodik und Didaktik des Schwimmunterrichts,<br \/>\nb) Trainingsaufbau, -wirkung und -ziele,<br \/>\nc) physiologische Wirkung des Trainings,<br \/>\nd) zielgerichtete Ern\u00e4hrung,<br \/>\ne) Wettkampfbestimmungen,<br \/>\nf) Bedingungen f\u00fcr Schwimmpr\u00fcfungen;<\/p>\n<p>2. Rettungslehre:<\/p>\n<p>a) Rettungsschwimmen:<\/p>\n<p>aa) Flossenschwimmen und Schnorcheln,<br \/>\nbb) Methodik und Didaktik des Strecken- und Tieftauchens,<br \/>\ncc) physikalische und physiologische Grundlagen des Tauchens,<br \/>\ndd) Methodik und Didaktik des Rettungsschwimmens,<br \/>\nee) Bergen und Anlandbringen,<\/p>\n<p>b) Rettungsma\u00dfnahmen bei Bade-, Boots- und Eisunf\u00e4llen,<br \/>\nc) Rettungsma\u00dfnahmen an Naturgew\u00e4ssern,<br \/>\nd) Ertrinkungstod und Badetod,<br \/>\ne) Rettungsger\u00e4te f\u00fcr die Wasserrettung,<br \/>\nf) einfache Wiederbelebungsger\u00e4te.<\/p>\n<p>(6) Im Pr\u00fcfungsfach &#8222;Gesundheitslehre&#8220; soll der die zu pr\u00fcfende Person nachweisen, da\u00df sie die Zusammenh\u00e4nge zwischen der Funktion des K\u00f6rpers und der Wirkung des Wasser beurteilen kann. In diesem Rahmen k\u00f6nnen gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>1. Anatomische Grundkenntnisse:<\/p>\n<p>a) Gewebe,<br \/>\nb) Kreisl\u00e4ufe (Blut, Lymphe),<br \/>\nc) Verdauung,<br \/>\nd) Bewegungsapparat;<\/p>\n<p>2. Physiologische und psychologische Wirkung des Wassers:<\/p>\n<p>a) Temperatur, Druck und Auftrieb,<br \/>\nb) Stre\u00dfabbau und Steigerung des Wohlbefindens.<\/p>\n<p>(7) In den in Absatz 1 Nr. 1 bis 5 genannten Pr\u00fcfungsf\u00e4chern ist schriftlich zu pr\u00fcfen. Die schriftliche Pr\u00fcfung soll nicht l\u00e4nger als acht Stunden dauern; sie besteht je Pr\u00fcfungsfach aus einer unter Aufsicht anzufertigenden Arbeit. Die Mindestzeiten betragen in den Pr\u00fcfungsf\u00e4chern:<\/p>\n<p>1. Mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen 1 Stunde,<br \/>\n2. B\u00e4dertechnik 1,5 Stunden,<br \/>\n3. B\u00e4derbetrieb 1,5 Stunden,<br \/>\n4. Schwimm- und Rettungslehre 1 Stunde,<br \/>\n5. Gesundheitslehre 1 Stunde.<\/p>\n<p>(8) Wurde in nicht mehr als zwei der in Absatz 1 Nummer 1 bis 5 genannten F\u00e4cher eine mangelhafte Pr\u00fcfungsleistung erbracht, ist in diesen eine m\u00fcndliche Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung anzubieten. Bei einer ungen\u00fcgenden Pr\u00fcfungsleistung besteht diese M\u00f6glichkeit nicht. Die Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung soll je Fach und zu pr\u00fcfender Person in der Regel nicht l\u00e4nger als 20 Minuten dauern. Die Bewertung der schriftlichen Pr\u00fcfungsleistung und die der m\u00fcndlichen Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung werden zu einer Note zusammengefasst. Dabei wird die Bewertung der schriftlichen Pr\u00fcfungsleistung doppelt gewichtet.<\/p>\n<p>Fu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 6 Fachpraktischer Teil<\/strong><\/p>\n<p>(1) Im fachpraktischen Teil ist in folgenden F\u00e4chern zu pr\u00fcfen:<\/p>\n<p>1. Rettungsschwimmen und Schwimmsport,<br \/>\n2. Management und F\u00fchrungsaufgaben,<br \/>\n3. Betriebstechnische Situationsaufgabe.<\/p>\n<p>(2) Im Pr\u00fcfungsfach &#8222;Rettungsschwimmen und Schwimmsport&#8220; soll die zu pr\u00fcfende Person nachweisen, da\u00df sie Personen ohne Eigengef\u00e4hrdung retten und versorgen, die Schwimm- und einfachen Sprung- und Tauchtechniken vermitteln, sowie Schwimmtraining organisieren und durchf\u00fchren kann.<br \/>\nIm Bereich Rettungsschwimmen sind eine praxisnahe Rettungs\u00fcbung mit anschlie\u00dfender 5-min\u00fctiger Herz-Lungen-Wiederbelebung, der Aufbau einer Rettungskette sowie Wiederbelebungsversuche mit Ger\u00e4t zu pr\u00fcfen.<br \/>\nWeiter k\u00f6nnen gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>1. 100-Meter-Kleiderschwimmen mit Jacke und Hose mit sofort anschlie\u00dfendem 50-Meter-Retten und das Anlandbringen des zu Rettenden (Retter und zu Rettender sind mit Jacke und Hose bekleidet),<br \/>\n2. Anwendung von Befreiungs-, Transport- und Rettungsgriffen an Land und im Wasser,<br \/>\n3. Beherrschung der Techniken des Tauchens.<\/p>\n<p>Im Bereich Schwimmsport hat die zu pr\u00fcfende Person nachzuweisen, da\u00df sie bei Wettkampftechniken in der Feinform Korrekturen vornehmen und die dazugeh\u00f6rigen Techniken vorf\u00fchren und vermitteln kann.<\/p>\n<p>(3) Im Pr\u00fcfungsfach &#8222;Management und F\u00fchrungsaufgaben&#8220; soll die zu pr\u00fcfende Person im Rahmen einer Projektarbeit nachweisen, da\u00df sie als F\u00fchrungskraft Veranstaltungen planen und durchf\u00fchren sowie bei der Betriebsf\u00fchrung auftretende Probleme erfassen, darstellen, beurteilen und l\u00f6sen kann. Das Thema der Projektarbeit soll die betriebliche Praxis der zu pr\u00fcfenden Person ber\u00fccksichtigen. Die Projektarbeit kann eine der folgenden oder auch anderen Aufgabenstellungen zum Gegenstand haben:<\/p>\n<p>1. Planen und Durchf\u00fchren eines Spiel- und Sportarrangements,<br \/>\n2. Entwicklung und Umsetzung eines Marketingkonzeptes,<br \/>\n3. Betriebliche Analysen, Personalplanung und Personaleinsatz,<br \/>\n4. Kommunikation, Motivation, F\u00fchrungsstil und F\u00fchrungsmitteleinsatz.<\/p>\n<p>Vorschl\u00e4ge der zu pr\u00fcfenden Person k\u00f6nnen ber\u00fccksichtigt werden. Im Rahmen der Projektarbeit ist eine Hausarbeit anzufertigen und 20 Tage nach Aufgabenstellung vorzulegen. Die Hausarbeit soll mindestens folgende Bestandteile aufweisen:<\/p>\n<p>1. Einf\u00fchrung in die Projektarbeit und Konzeption,<br \/>\n2. Aufgaben des Personals und anderer Personen bei der Vorbereitung und Realisierung des Projekts,<br \/>\n3. Arbeits- und Personalplanung,<br \/>\n4. Zeitlicher und technischer Ablauf,<br \/>\n5. Material-, Kosten- und Einnahmenbetrachtung,<br \/>\n6. Aspekte des Einhaltens der gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen,<br \/>\n7. Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit,<br \/>\n8. Nachbereitung.<\/p>\n<p>Bei der Pr\u00fcfung der Projektarbeit ist die Hausarbeit einschlie\u00dflich der Pr\u00e4sentation der L\u00f6sung der gestellten Aufgabe und das Fachgespr\u00e4ch vom Pr\u00fcfungsausschu\u00df zu bewerten. Die Pr\u00e4sentation soll nicht l\u00e4nger als 20 Minuten dauern. Die verwendeten Unterlagen sind dem Pr\u00fcfungsausschu\u00df zu \u00fcberlassen.<br \/>\nDie Hausarbeit und die Pr\u00e4sentation sind Ausgangspunkt des anschlie\u00dfenden Fachgespr\u00e4chs. Das Fachgespr\u00e4ch soll nicht l\u00e4nger als 15 Minuten dauern.<\/p>\n<p>(4) Im Pr\u00fcfungsfach &#8222;Betriebstechnische Situationsaufgabe&#8220; soll die zu pr\u00fcfende Person im Rahmen von praxisnahen Situationsaufgaben nachweisen, da\u00df sie den technischen Betriebsablauf \u00fcberwachen und steuern kann und gegebenenfalls durch entsprechende Ma\u00dfnahmen unter Beachtung der Wirksamkeit, Betriebssicherheit, Arbeitssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltvertr\u00e4glichkeit den reibungslosen Betriebsablauf sicherstellen und deren Erfolg unter Anwendung der erworbenen Kenntnisse einsch\u00e4tzen kann. Folgende Situationen k\u00f6nnen Gegenstand der Aufgabe sein:<\/p>\n<p>1. Normales Betriebsgeschehen,<br \/>\n2. In- und Au\u00dferbetriebnahme von Anlagen oder wesentlichen Anlageteilen,<br \/>\n3. St\u00f6rungen mit Auswirkungen auf die Funktion der Anlage und gegebenenfalls auf Dritte.<\/p>\n<p>(5) In den in Absatz 1 Nr. 1 und 3 genannten Pr\u00fcfungsf\u00e4chern ist praktisch zu pr\u00fcfen. Die Pr\u00fcfung soll nicht l\u00e4nger als drei Stunden dauern. Die Mindestzeiten betragen in den Pr\u00fcfungsf\u00e4chern:<\/p>\n<p>1. Rettungsschwimmen und Schwimmsport 45 Minuten,<br \/>\n2. Betriebstechnische Situationsaufgabe 1 Stunde.<\/p>\n<p>Fu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 7 Befreiung von einzelnen Pr\u00fcfungsbestandteilen<\/strong><\/p>\n<p>Wird die zu pr\u00fcfende Person nach \u00a7 56 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes von der Ablegung einzelner Pr\u00fcfungsbestandteile befreit, bleiben diese Pr\u00fcfungsbestandteile f\u00fcr die Anwendung der \u00a7\u00a7 8 und 9 au\u00dfer Betracht. F\u00fcr die \u00fcbrigen Pr\u00fcfungsbestandteile erh\u00f6hen sich die Anteile nach \u00a7 8 Absatz 3 Satz 1 oder \u00a7 9 Absatz 3 Satz 1 entsprechend ihrem Verh\u00e4ltnis zueinander. Allein diese Pr\u00fcfungsbestandteile sind den Entscheidungen des Pr\u00fcfungsausschusses zugrunde zu legen.<\/p>\n<p>Fu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 8 Bewerten der Pr\u00fcfungsleistungen<\/strong><\/p>\n<p>(1) Jede Pr\u00fcfungsleistung ist nach Ma\u00dfgabe der Anlage 1 mit Punkten zu bewerten.<\/p>\n<p>(2) Die Pr\u00fcfungsteile nach \u00a7 3 Absatz 1 Nummer 1 bis 3 sind gesondert zu bewerten.<\/p>\n<p>(3) F\u00fcr jeden Pr\u00fcfungsteil ist als zusammengefasste Bewertung das arithmetische Mittel aus den Bewertungen der Leistungen in den einzelnen Pr\u00fcfungsf\u00e4chern zu bilden. Werden in einem Pr\u00fcfungsfach schriftliche und m\u00fcndliche Pr\u00fcfungsleistungen erbracht, sind diese gleichgewichtig zu einer Bewertung zusammenzufassen.<\/p>\n<p>Fu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 9 Bestehen der Pr\u00fcfung, Gesamtnote<\/strong><\/p>\n<p>(1) Die Pr\u00fcfung ist bestanden, wenn ohne Rundung in den folgenden Pr\u00fcfungsleistungen jeweils mindestens 50 Punkte erreicht worden sind:<\/p>\n<p>1. in den Pr\u00fcfungsteilen nach \u00a7 3 Absatz 1 Nummer 1 bis 3,<br \/>\n2. im Pr\u00fcfungsfach \u201eManagement und F\u00fchrungsaufgaben\u201c,<br \/>\n3. im Pr\u00fcfungsfach \u201eBetriebstechnische Situationsaufgabe\u201c.<\/p>\n<p>(2) Ist die Pr\u00fcfung bestanden, sind die folgenden Bewertungen jeweils kaufm\u00e4nnisch auf eine ganze Zahl zu runden:<\/p>\n<p>1. die Bewertungen f\u00fcr die Pr\u00fcfungsf\u00e4cher, in denen auch eine m\u00fcndliche Pr\u00fcfung durchgef\u00fchrt wurde sowie<br \/>\n2. die zusammengefassten Bewertungen f\u00fcr die Pr\u00fcfungsteile nach \u00a7 3 Absatz 1 Nummer 1 bis 3.<\/p>\n<p>(3) Den Bewertungen der Pr\u00fcfungsteile nach \u00a7 3 Absatz 1 Nummer 1 bis 3 und der Pr\u00fcfungsf\u00e4cher ist nach Anlage 1 die jeweilige Note als Dezimalzahl zuzuordnen.<\/p>\n<p>(4) F\u00fcr die Bildung einer Gesamtnote ist als Gesamtpunktzahl das arithmetische Mittel aus den Bewertungen der Leistungen in den einzelnen Pr\u00fcfungsf\u00e4chern in den Pr\u00fcfungsteilen nach \u00a7 3 Absatz 1 Nummer 1 bis 3 zu berechnen. Die Gesamtpunktzahl ist kaufm\u00e4nnisch auf eine ganze Zahl zu runden. Der gerundeten Gesamtpunktzahl ist nach Anlage 1 die Note als Dezimalzahl und die Note in Worten zuzuordnen. Die zugeordnete Note ist die Gesamtnote.<\/p>\n<p>Fu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 10 Zeugnisse<\/strong><\/p>\n<p>(1) Wer die Pr\u00fcfung nach \u00a7 9 Absatz 1 bestanden hat, erh\u00e4lt von der zust\u00e4ndigen Stelle zwei Zeugnisse nach Ma\u00dfgabe der Anlage 2 Teil A und B.<\/p>\n<p>(2) Auf dem Zeugnis mit den Inhalten nach Anlage 2 Teil B sind die Noten als Dezimalzahlen mit einer Nachkommastelle und die Gesamtnote als Dezimalzahl mit einer Nachkommastelle und in Worten anzugeben. Jede Befreiung nach \u00a7 7 ist mit Ort, Datum und der Bezeichnung des Pr\u00fcfungsgremiums der anderen vergleichbaren Pr\u00fcfung anzugeben.<\/p>\n<p>(3) Die Zeugnisse k\u00f6nnen zus\u00e4tzliche nicht amtliche Bemerkungen zur Information (Bemerkungen) enthalten, insbesondere<\/p>\n<p>1. \u00fcber den erworbenen Abschluss oder<br \/>\n2. auf Antrag der gepr\u00fcften Person \u00fcber w\u00e4hrend oder anl\u00e4sslich der Fortbildung erworbene besondere oder zus\u00e4tzliche Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten.<\/p>\n<p>Fu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 11 Wiederholung der Pr\u00fcfung<\/strong><\/p>\n<p>(1) Ist die Pr\u00fcfung nicht bestanden, kann sie zweimal wiederholt werden.<\/p>\n<p>(2) Mit dem Antrag auf Wiederholung der Pr\u00fcfung wird die zu pr\u00fcfende Person von der Pr\u00fcfung in einzelnen Pr\u00fcfungsteilen und Pr\u00fcfungsf\u00e4chern befreit, wenn ihre Leistungen darin in einer vorangegangenen Pr\u00fcfung ausgereicht haben und sie sich innerhalb von zwei Jahren, gerechnet vom Tage der Beendigung der nichtbestandenen Pr\u00fcfung an, zur Wiederholungspr\u00fcfung angemeldet hat. Die zu pr\u00fcfende Person kann beantragen, auch bestandene Pr\u00fcfungsleistungen zu wiederholen. In diesem Fall z\u00e4hlt das letzte Ergebnis f\u00fcr das Bestehen.<\/p>\n<p>Fu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 12 \u00dcbergangsvorschrift<\/strong><\/p>\n<p>Die bis zum Ablauf des 31. August 2009 begonnenen Pr\u00fcfungsverfahren k\u00f6nnen nach den bisherigen Vorschriften zu Ende gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Fu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 13 Inkrafttreten, Au\u00dferkrafttreten<\/strong><\/p>\n<p>Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verk\u00fcndung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung \u00fcber die berufliche Fortbildung zum Gepr\u00fcften Schwimmeister vom 3. Dezember 1975 (BGBl. I S. 2986) au\u00dfer Kraft.<\/p>\n<p>Fu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Anlage 1 (zu den \u00a7\u00a7 8 und 9)<\/strong><br \/>\n<strong>Bewertungsma\u00dfstab und -schl\u00fcssel<\/strong><\/p>\n<p>(Fundstelle: BGBl. I 2019, 2207 &#8211; 2208)<\/p>\n<table style=\"width: 100%;\" width=\"100%\">\n<thead valign=\"bottom\">\n<tr>\n<th style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Punkte<\/th>\n<th style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Note<br \/>\nals Dezimalzahl<\/th>\n<th style=\"width: 8.41304%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Note<br \/>\nin Worten<\/th>\n<th style=\"width: 67.6865%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Definition<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody valign=\"top\">\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">100<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,0<\/td>\n<td style=\"width: 8.41304%;\" rowspan=\"5\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">sehr gut<\/td>\n<td style=\"width: 67.6865%;\" rowspan=\"5\" align=\"justify\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">eine Leistung, die den Anforderungen in besonderem Ma\u00df entspricht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">98 und 99<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">96 und 97<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">94 und 95<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">92 und 93<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">91<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,5<\/td>\n<td style=\"width: 8.41304%;\" rowspan=\"10\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">gut<\/td>\n<td style=\"width: 67.6865%;\" rowspan=\"10\" align=\"justify\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">eine Leistung, die den Anforderungen voll entspricht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">90<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">89<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">88<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">87<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">85 und 86<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">84<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">83<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">82<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">81<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">79 und 80<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,5<\/td>\n<td style=\"width: 8.41304%;\" rowspan=\"10\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">befriedigend<\/td>\n<td style=\"width: 67.6865%;\" rowspan=\"10\" align=\"justify\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">eine Leistung, die den Anforderungen im Allgemeinen entspricht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">78<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">77<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">75 und 76<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">74<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">72 und 73<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">71<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">70<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">68 und 69<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">67<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">65 und 66<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,5<\/td>\n<td style=\"width: 8.41304%;\" rowspan=\"10\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">ausreichend<\/td>\n<td style=\"width: 67.6865%;\" rowspan=\"10\" align=\"justify\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">eine Leistung, die zwar M\u00e4ngel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">63 und 64<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">62<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">60 und 61<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">58 und 59<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">56 und 57<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">55<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">53 und 54<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">51 und 52<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">50<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">48 und 49<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,5<\/td>\n<td style=\"width: 8.41304%;\" rowspan=\"10\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">mangelhaft<\/td>\n<td style=\"width: 67.6865%;\" rowspan=\"10\" align=\"justify\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen l\u00e4sst, dass gewisse Grundkenntnisse noch vorhanden sind<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">46 und 47<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">44 und 45<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">42 und 43<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">40 und 41<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">38 und 39<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">36 und 37<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">34 und 35<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">32 und 33<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">30 und 31<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">25 bis 29<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,5<\/td>\n<td style=\"width: 8.41304%;\" rowspan=\"6\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">ungen\u00fcgend<\/td>\n<td style=\"width: 67.6865%;\" rowspan=\"6\" align=\"justify\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht und bei der selbst Grundkenntnisse fehlen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">20 bis 24<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">15 bis 19<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">10 bis 14<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5 bis 9<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 14.914%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">0 bis 4<\/td>\n<td style=\"width: 8.98662%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">6,0<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Fu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Anlage 2 (zu \u00a7 10)<\/strong><br \/>\n<strong>Zeugnisinhalte<\/strong><\/p>\n<p>(Fundstelle: BGBl. I 2019, 2208 &#8211; 2209)<\/p>\n<p>Teil A \u2013 Zeugnis ohne Pr\u00fcfungsergebnisse:<\/p>\n<p>1. Bezeichnung der ausstellenden Beh\u00f6rde,<br \/>\n2. Name und Geburtsdatum der gepr\u00fcften Person,<br \/>\n3. Datum des Bestehens der Pr\u00fcfung,<br \/>\n4. Bezeichnung des erworbenen Fortbildungsabschlusses nach \u00a7 1 Absatz 3,<br \/>\n5. Bezeichnung und Fundstelle dieser Fortbildungsordnung nach den Angaben im Bundesgesetzblatt unter Ber\u00fccksichtigung erfolgter \u00c4nderungen dieser Verordnung,<br \/>\n6. Datum der Ausstellung des Zeugnisses samt Unterschrift der zust\u00e4ndigen Stelle.<\/p>\n<p>Teil B \u2013 Zeugnis mit Pr\u00fcfungsergebnissen:<br \/>\nAlle Angaben des Teils A sowie zus\u00e4tzlich:<\/p>\n<p>1. Benennung, Bewertung und Note der Pr\u00fcfungsteile nach \u00a7 3 Absatz 1 Nummer 1 bis 3,<br \/>\n2. Benennung, Bewertung und Note der Pr\u00fcfungsf\u00e4cher nach \u00a7 8 Absatz 3,<br \/>\n3. die errechnete Gesamtpunktzahl f\u00fcr die gesamte Pr\u00fcfung,<br \/>\n4. die Gesamtnote als Dezimalzahl,<br \/>\n5. die Gesamtnote in Worten,<br \/>\n6. Befreiungen nach \u00a7 7,<br \/>\n7. Vorliegen des Nachweises \u00fcber den Erwerb der berufs- und arbeitsp\u00e4dagogischen Qualifikationen nach \u00a7 3 Absatz 3.<\/p>\n<p>Fu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<div class=\"social-share-buttons\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=3355\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Facebook<\/a><a href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=3355&text=Verordnung+%C3%BCber+die+Pr%C3%BCfung+zum+anerkannten+Abschlu%C3%9F+Gepr%C3%BCfter+Meister+f%C3%BCr+B%C3%A4derbetriebe%2FGepr%C3%BCfte+Meisterin+f%C3%BCr+B%C3%A4derbetriebe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Twitter<\/a><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/shareArticle?url=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=3355&title=Verordnung+%C3%BCber+die+Pr%C3%BCfung+zum+anerkannten+Abschlu%C3%9F+Gepr%C3%BCfter+Meister+f%C3%BCr+B%C3%A4derbetriebe%2FGepr%C3%BCfte+Meisterin+f%C3%BCr+B%C3%A4derbetriebe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LinkedIn<\/a><a href=\"https:\/\/pinterest.com\/pin\/create\/button\/?url=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=3355&description=Verordnung+%C3%BCber+die+Pr%C3%BCfung+zum+anerkannten+Abschlu%C3%9F+Gepr%C3%BCfter+Meister+f%C3%BCr+B%C3%A4derbetriebe%2FGepr%C3%BCfte+Meisterin+f%C3%BCr+B%C3%A4derbetriebe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pinterest<\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vollzitat: &#8222;Verordnung \u00fcber die Pr\u00fcfung zum anerkannten Abschlu\u00df Gepr\u00fcfter Meister f\u00fcr B\u00e4derbetriebe\/Gepr\u00fcfte Meisterin f\u00fcr B\u00e4derbetriebe vom 7. Juli 1998 (BGBl. I S. 1810), FacebookTwitterLinkedInPinterest<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/eurogesetze.com\/?p=3355\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-3355","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesetze-verordnungen"],"modified_by":"eurogesetze","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eurogesetze.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3355","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eurogesetze.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eurogesetze.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eurogesetze.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eurogesetze.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3355"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/eurogesetze.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3355\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3357,"href":"https:\/\/eurogesetze.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3355\/revisions\/3357"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eurogesetze.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3355"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eurogesetze.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3355"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eurogesetze.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3355"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}