{"id":2063,"date":"2021-07-18T21:23:18","date_gmt":"2021-07-18T21:23:18","guid":{"rendered":"https:\/\/eurogesetze.com\/?p=2063"},"modified":"2021-07-18T21:23:18","modified_gmt":"2021-07-18T21:23:18","slug":"verordnung-ueber-die-berufsausbildung-zum-asphaltbauer-asphaltbauer-ausbildungsverordnung-asphausbv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eurogesetze.com\/?p=2063","title":{"rendered":"Verordnung \u00fcber die Berufsausbildung zum Asphaltbauer (Asphaltbauer-Ausbildungsverordnung &#8211; AsphAusbV)"},"content":{"rendered":"<p>Vollzitat: &#8222;Asphaltbauer-Ausbildungsverordnung vom 19. M\u00e4rz 1984 (BGBl. I S. 457)&#8220;<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Eingangsformel<\/strong><\/p>\n<p>Auf Grund des \u00a7 25 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), der zuletzt durch \u00a7 24 Nr. 1 des Gesetzes vom 24. August 1976 (BGBl. I S. 2525) ge\u00e4ndert worden ist, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister f\u00fcr Bildung und Wissenschaft verordnet:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 1 Staatliche Anerkennung des Ausbildungsberufs<\/strong><\/p>\n<p>Der Ausbildungsberuf Asphaltbauer wird staatlich anerkannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 2 Ausbildungsdauer<\/strong><\/p>\n<p>Die Ausbildung dauert drei Jahre. Auszubildende, denen der Besuch eines nach landesrechtlichen Vorschriften eingef\u00fchrten schulischen Berufsgrundbildungsjahres nach einer Rechtsverordnung gem\u00e4\u00df \u00a7 29 Abs. 1 des Berufsgrundbildungsgesetzes als erstes Jahr der Berufsausbildung anzurechnen ist, beginnen die betriebliche Ausbildung im zweiten Ausbildungsjahr.<br \/>\nFu\u00dfnote<br \/>\n\u00a7 2 Kursivdruck: Richtig &#8222;Berufsbildungsgesetz&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 3 Berufsfeldbreite Grundbildung<\/strong><\/p>\n<p>Die Ausbildung im ersten Ausbildungsjahr vermittelt eine berufsfeldbreite Grundbildung, wenn die betriebliche Ausbildung nach dieser Verordnung und die Ausbildung in der Berufsschule nach den landesrechtlichen Vorschriften \u00fcber das Berufsgrundbildungsjahr erfolgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 4 Gliederung der Berufsausbildung<\/strong><\/p>\n<p>(1) Die Berufsausbildung im ersten Ausbildungsjahr ist wie folgt zu gliedern:<\/p>\n<p>1. berufliche Grundbildung in \u00fcberbetrieblichen Ausbildungsst\u00e4tten in 20 Wochen,<\/p>\n<p>2. Unterricht der Berufsschule nach Ma\u00dfgabe der Rahmenlehrpl\u00e4ne der L\u00e4nder in 20 Wochen,<\/p>\n<p>3. berufliche Grundbildung in der betrieblichen Ausbildungsst\u00e4tte in 12 Wochen.<\/p>\n<p>(2) Gegenstand der beruflichen Grundbildung nach Absatz 1 Nr. 1 und 3 sind die in der Anlage in Abschnitt I aufgef\u00fchrten Fertigkeiten und Kenntnisse.<\/p>\n<p>(3) Zur Vertiefung der beruflichen Grundbildung nach Absatz 2 und als Beginn der beruflichen Fachbildung sind im zweiten Ausbildungsjahr w\u00e4hrend 13 Wochen insbesondere die in der Anlage in Abschnitt II unter der laufenden Nummer 2 Buchstaben a und c, Nr. 3 Buchstabe a, Nr. 4 Buchstaben a und b, Nr. 5 Buchstaben a und b, Nr. 6 Buchstaben a, b, c, e und f, Nr. 7 Buchstaben a bis c und Nr. 9 aufgef\u00fchrten Fertigkeiten und Kenntnisse in geeigneten betrieblichen oder \u00fcberbetrieblichen Ausbildungsst\u00e4tten zu vermitteln.<\/p>\n<p>(4) Zur Erg\u00e4nzung der beruflichen Fachbildung sind im dritten Ausbildungsjahr w\u00e4hrend 8 Wochen insbesondere die in der Anlage zu Abschnitt II unter der laufenden Nummer 2 Buchstaben b und d, Nr. 3 Buchstaben c und d, Nr. 4 Buchstaben c und d, Nr. 5 Buchstaben c und d, Nr. 10 Buchstaben a bis d und Nr. 11 aufgef\u00fchrten Fertigkeiten und Kenntnisse in geeigneten betrieblichen oder \u00fcberbetrieblichen Ausbildungsst\u00e4tten zu vermitteln.<\/p>\n<p>(5) Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr ist der Unterricht der Berufsschule in den Zeiten der beruflichen Fachbildung in der betrieblichen Ausbildungsst\u00e4tte enthalten.<\/p>\n<p>(6) Der Urlaub ist jeweils auf die Dauer der Berufsausbildung in der betrieblichen Ausbildungsst\u00e4tte anzurechnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 5 Ausbildungsberufsbild<\/strong><\/p>\n<p>Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:<\/p>\n<p>1. Arbeitsschutz, Unfallverh\u00fctung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung,<br \/>\n2. Organisation der Arbeitsst\u00e4tte, Arbeits- und Sozialrecht,<br \/>\n3. Lesen und Anfertigen von Skizzen und Zeichnungen,<br \/>\n4. Einrichten von Baustellen, Durchf\u00fchren von Vermessungsarbeiten,<br \/>\n5. Grundfertigkeiten im Tief- und Stra\u00dfenbau,<br \/>\n6. Grundfertigkeiten im Steinbau, in der Herstellung von Putz und Estrich und im Verlegen von Fliesen,<br \/>\n7. Grundfertigkeiten im Stahlbetonbau,<br \/>\n8. Grundfertigkeiten im Holzbau, in der Erstellung von Ger\u00fcsten und Leichtw\u00e4nden,<br \/>\n9. Arbeiten mit Kunststoffen,<br \/>\n10. Bearbeiten von Metallen,<br \/>\n11. Instandhalten von Werkzeugen, Einrichten und Warten von Ger\u00e4ten und Maschinen,<br \/>\n12. Abdichten gegen Bodenfeuchtigkeit,<br \/>\n13. Abdichten gegen Sicker- und Oberfl\u00e4chenwasser,<br \/>\n14. Abdichten von Br\u00fcckenbauwerken,<br \/>\n15. Aufbereiten von Gu\u00dfasphalt und Asphaltmastix,<br \/>\n16. Einbauen von Gu\u00dfasphalt und Asphaltmastix,<br \/>\n17. Entnehmen von Materialproben,<br \/>\n18. Durchf\u00fchren von W\u00e4rme- und Schalld\u00e4mma\u00dfnahmen in Verbindung mit Gu\u00dfasphalt,<br \/>\n19. Herstellen und Schlie\u00dfen von Fugen,<br \/>\n20. Auftragen von Kunststoffbeschichtungen auf Gu\u00dfasphalt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 6 Ausbildungsrahmenplan<\/strong><\/p>\n<p>Die in \u00a7 5 genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen nach der in der Anlage f\u00fcr die berufliche Grundbildung und f\u00fcr die berufliche Fachbildung enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan innerhalb der beruflichen Grundbildung und innerhalb der beruflichen Fachbildung abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhalts ist insbesondere zul\u00e4ssig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 7 Ausbildungsplan<\/strong><\/p>\n<p>Der Ausbildende hat unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplans f\u00fcr den Auszubildenden einen Ausbildungsplan zu erstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 8 Berichtsheft<\/strong><\/p>\n<p>Der Auszubildende hat ein Berichtsheft in Form eines Ausbildungsnachweises zu f\u00fchren. Ihm ist Gelegenheit zu geben, das Berichtsheft w\u00e4hrend der Ausbildungszeit zu f\u00fchren. Der Ausbildende hat das Berichtsheft regelm\u00e4\u00dfig durchzusehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 9 Zwischenpr\u00fcfung<\/strong><\/p>\n<p>(1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenpr\u00fcfung durchzuf\u00fchren. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.<\/p>\n<p>(2) Die Zwischenpr\u00fcfung erstreckt sich auf die in der Anlage in Abschnitt I f\u00fcr das erste Ausbildungsjahr und in Abschnitt II unter der laufenden Nummer 2 Buchstaben a und c, Nr. 6 Buchstaben a bis c, e und f, Nr. 7 Buchstaben a, b und e bis h und Nr. 9 f\u00fcr das zweite Ausbildungsjahr aufgef\u00fchrten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend den Rahmenlehrpl\u00e4nen zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er f\u00fcr die Berufsausbildung wesentlich ist.<\/p>\n<p>(3) Zum Nachweis der Fertigkeiten soll der Pr\u00fcfling in insgesamt h\u00f6chstens 4 Stunden 2 Arbeitsproben durchf\u00fchren.<br \/>\nHierf\u00fcr kommen insbesondere in Betracht:<\/p>\n<p>1. Anfertigen einer der 3 folgenden Arbeitsproben aus dem Bereich der beruflichen Grundbildung:<\/p>\n<p>a) Versetzen von Randsteinen und Verlegen von Gehwegplatten in Sand- und M\u00f6rtelbett,<\/p>\n<p>b) Herstellen eines waagerechten Ausgleichsestrichs,<\/p>\n<p>c) Herstellen der Schalung f\u00fcr einen rechteckigen Stahlbetonteil einschlie\u00dflich Abst\u00fctzung und Sicherung gegen Verschieben,<\/p>\n<p>2. Anfertigen einer der 4 folgenden Arbeitsproben aus dem Bereich der beruflichen Fachbildung:<\/p>\n<p>a) Verlegen von D\u00e4mmstoffen einschlie\u00dflich Randstreifen als Unterlage eines schwimmenden Gu\u00dfasphaltestrichs,<\/p>\n<p>b) Verlegen eines Gu\u00dfasphaltbelages, einlagig, mit Splitt abstreuen und mit Walze andr\u00fccken,<\/p>\n<p>c) Verlegen eines Gu\u00dfasphaltestrichs, einlagig, mit Sand abreiben,<\/p>\n<p>d) Durchf\u00fchren einer Reparatur in einem Asphaltbelag einschlie\u00dflich einer Naht.<\/p>\n<p>(4) Zum Nachweis der Kenntnisse soll der Pr\u00fcfling in insgesamt h\u00f6chstens 180 Minuten Aufgaben aus folgenden Gebieten schriftlich l\u00f6sen:<\/p>\n<p>1. Baustoffkunde:<br \/>\nBauholz, k\u00fcnstliche Steine und Platten, Gips, Kalk, Zement, Bitumen, Zuschl\u00e4ge, Beton, Asphalt, Abdichtungs- und D\u00e4mmstoffe;<\/p>\n<p>2. Arbeitskunde:<\/p>\n<p>a) Vermessungsger\u00e4te, Werkzeuge, Bauger\u00e4te<\/p>\n<p>b) Arbeitsschutz, Unfallverh\u00fctung,<\/p>\n<p>c) Ausf\u00fchrungsregeln f\u00fcr die Herstellung von Mauerwerk, Beton, Gu\u00dfasphalt- und Zementestrich, Plattenbel\u00e4gen,<\/p>\n<p>d) Abdichten gegen Feuchtigkeit;<\/p>\n<p>3. Ermitteln von L\u00e4ngen, Breiten und H\u00f6hen aus Zeichnungen;<\/p>\n<p>4. Berechnen von geradlinig begrenzten Fl\u00e4chen und K\u00f6rpern einfacher Bauteile;<\/p>\n<p>5. Baustoffbedarfsberechnungen;<\/p>\n<p>6. Darstellen einfacher Bauk\u00f6rper als Skizze;<\/p>\n<p>7. Lesen einfacher Zeichnungen und Verlegepl\u00e4ne.<\/p>\n<p>Die schriftlichen Aufgaben sollen auch praxisbezogene F\u00e4lle ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>(5) Die in Absatz 4 genannte Pr\u00fcfungsdauer kann insbesondere unterschritten werden, soweit die schriftliche Pr\u00fcfung in programmierter Form durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 10 Abschlu\u00dfpr\u00fcfung<\/strong><\/p>\n<p>(1) Die Abschlu\u00dfpr\u00fcfung erstreckt sich auf die in der Anlage aufgef\u00fchrten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit dieser f\u00fcr die Berufsausbildung wesentlich ist.<\/p>\n<p>(2) Zum Nachweis der Fertigkeiten soll der Pr\u00fcfling in insgesamt h\u00f6chstens 8 Stunden eine Arbeitsprobe durchf\u00fchren.<br \/>\nHierf\u00fcr kommen insbesondere in Betracht:<\/p>\n<p>1. Verlegen eines schwimmenden Estrichs, bestehend aus einer mehrlagigen D\u00e4mmung, Randstreifen und Gu\u00dfasphaltestrich,<\/p>\n<p>2. Herstellen eines Br\u00fcckenlagers, bestehend aus einer Dichtungsschicht, einer Gu\u00dfasphaltschutzschicht und Gu\u00dfasphaltdeckschicht,<\/p>\n<p>3. Verlegen eines mehrlagigen Gu\u00dfasphaltbelages mit gr\u00f6\u00dferem Gef\u00e4lle einschlie\u00dflich Fugenanschl\u00fcssen,<\/p>\n<p>4. Herstellen eines mehrlagigen Asphaltbelages in Na\u00dfr\u00e4umen mit Gef\u00e4lle einschlie\u00dflich Fugen und Anschlu\u00df eines Ablaufs.<\/p>\n<p>(3) Zum Nachweis der Kenntnisse soll der Pr\u00fcfling in den Pr\u00fcfungsf\u00e4chern Technologie, Technische Mathematik, Technisches Zeichnen und Wirtschafts- und Sozialkunde schriftlich gepr\u00fcft werden. Es kommen Fragen und Aufgaben insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:<\/p>\n<p>1. im Pr\u00fcfungsfach Technologie:<\/p>\n<p>a) Baustoffkunde:<\/p>\n<p>aa) Bitumensorten,<br \/>\nbb) Mineralstoffe,<br \/>\ncc) Asphaltmischgutarten und Mischgutrezepturen,<br \/>\ndd) Voranstrichmittel, Deckaufstrich-, Klebe- und Fugenmassen,<br \/>\nee) Abdichtungsstoffe,<br \/>\nff) D\u00e4mmstoffe,<\/p>\n<p>b) Arbeitskunde:<\/p>\n<p>aa) Arbeitsschutz, Unfallverh\u00fctung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung,<br \/>\nbb) berufsbezogene Vermessungsger\u00e4te,<br \/>\ncc) Maschinen und Ger\u00e4te, Schutzvorrichtungen,<br \/>\ndd) Hitzeschutz,<br \/>\nee) Verkehrssicherung,<br \/>\nff) Materiallagerung und Materialtransport,<br \/>\ngg) Asphaltbauweisen im Hoch-, Industrie-, Br\u00fccken- und Stra\u00dfenbau;<\/p>\n<p>2. im Pr\u00fcfungsfach Technische Mathematik:<\/p>\n<p>a) L\u00e4ngen-, Fl\u00e4chen-, Volumen-, Massen- und Eigenlastberechnungen von Baustoffen und Bauteilen,<br \/>\nb) Baustoffbedarfsberechnungen;<\/p>\n<p>3. im Pr\u00fcfungsfach Technisches Zeichnen:<\/p>\n<p>a) Anfertigen von Handskizzen nach Angabe oder Aufma\u00df,<br \/>\nb) Lesen und Erl\u00e4utern von Pl\u00e4nen und Zeichnungen;<\/p>\n<p>4. im Pr\u00fcfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde:<br \/>\nWirtschafts- und Sozialkunde.<\/p>\n<p>Die Fragen und Aufgaben sollen auch praxisbezogene F\u00e4lle ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>(4) F\u00fcr die schriftliche Kenntnispr\u00fcfung ist von folgenden zeitlichen H\u00f6chstwerten auszugehen:<br \/>\n1. im Pr\u00fcfungsfach Technologie 120 Minuten,<br \/>\n2. im Pr\u00fcfungsfach Technische Mathematik 90 Minuten,<br \/>\n3. im Pr\u00fcfungsfach Technisches Zeichnen 90 Minuten<br \/>\n4. im Pr\u00fcfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde 60 Minuten.<\/p>\n<p>(5) Die in Absatz 4 genannte Pr\u00fcfungsdauer kann insbesondere unterschritten werden, soweit die schriftliche Pr\u00fcfung in programmierter Form durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>(6) Die schriftliche Pr\u00fcfung ist auf Antrag des Pr\u00fcflings oder nach Ermessen des Pr\u00fcfungsausschusses in einzelnen F\u00e4chern durch eine m\u00fcndliche Pr\u00fcfung zu erg\u00e4nzen, wenn diese f\u00fcr das Bestehen der Pr\u00fcfung den Ausschlag geben kann. Die schriftliche Pr\u00fcfung hat gegen\u00fcber der m\u00fcndlichen das doppelte Gewicht.<\/p>\n<p>(7) Innerhalb der Kenntnispr\u00fcfung hat das Pr\u00fcfungsfach Technologie gegen\u00fcber jedem der \u00fcbrigen Pr\u00fcfungsf\u00e4cher das doppelte Gewicht.<\/p>\n<p>(8) Die Pr\u00fcfung ist bestanden, wenn jeweils in der Fertigkeits- und Kenntnispr\u00fcfung sowie innerhalb der Kenntnispr\u00fcfung im Pr\u00fcfungsfach Technologie mindestens ausreichende Leistungen erbracht sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 11 Berlin-Klausel<\/strong><\/p>\n<p>Diese Verordnung gilt nach \u00a7 14 des Dritten \u00dcberleitungsgesetzes in Verbindung mit \u00a7 112 des Berufsbildungsgesetzes auch im Land Berlin.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 12 Inkrafttreten<\/strong><\/p>\n<p>Diese Verordnung tritt am 1. August 1984 in Kraft.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Schlu\u00dfformel<\/strong><\/p>\n<p>Der Bundesminister f\u00fcr Wirtschaft<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Anlage Ausbildungsrahmenplan f\u00fcr die Berufsausbildung zum Asphaltbauer<\/strong><\/p>\n<p>(Fundstelle: BGBl. I 1984, 461 &#8211; 467)<\/p>\n<table>\n<tbody valign=\"top\">\n<tr>\n<td colspan=\"5\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Abschnitt I: Berufliche Grundbildung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Lfd. Nr.<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Teil des Ausbildungsberufsbilds<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse<\/td>\n<td colspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">zeitliche Richtwerte in Wochen im ersten Ausbildungsjahr<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">2<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">3<\/td>\n<td colspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Arbeitsschutz, Unfallverh\u00fctung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 1)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) allgemeine Arbeitsschutzvorschriften nennen<\/dt>\n<dt>b) berufsbezogene Vorschriften und Merkbl\u00e4tter der Tr\u00e4ger der gesetzlichen Unfallversicherung nennen<\/dt>\n<dt>c) pers\u00f6nliche Schutzausr\u00fcstung zur Vermeidung von Verletzungen und Berufskrankheiten anwenden<\/dt>\n<dt>d) unfallverursachendes Verhalten sowie berufstypische Unfallquellen und -situationen beschreiben<\/dt>\n<dt>e) bei Entstehungsbr\u00e4nden Schutzma\u00dfnahmen ergreifen<\/dt>\n<dt>f) Ma\u00dfnahmen der Ersten Hilfe, insbesondere bei Verbrennungen, einleiten<\/dt>\n<dt>g) Vorschriften der Umweltschutzgesetze, soweit sie den T\u00e4tigkeitsbereich betreffen, nennen<\/dt>\n<dt>h) die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energiearten nennen und M\u00f6glichkeiten rationeller Energieverwendung im beruflichen Einwirkungs- und Beobachtungsbereich anf\u00fchren<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"3\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">w\u00e4hrend des ersten Ausbildungsjahres zu vermitteln<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">2<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Organisation der Arbeitsst\u00e4tte, Arbeits- und Sozialrecht<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 2)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Organisation der Arbeitsst\u00e4tte beschreiben<\/dt>\n<dt>b) Arbeitsabl\u00e4ufe im Betrieb und auf der Baustelle beschreiben<\/dt>\n<dt>c) Rechte und Pflichten aus dem Berufsausbildungsvertrag nennen<\/dt>\n<dt>d) die f\u00fcr die Berufsausbildung geltenden gesetzlichen und tariflichen Bestimmungen nennen<\/dt>\n<dt>e) Grundz\u00fcge des Betriebsverfassungsgesetzes nennen<\/dt>\n<dt>f) Grundz\u00fcge des Sozialversicherungsrechts nennen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">3<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Lesen und Anfertigen von Skizzen und Zeichnungen<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 3)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Zeichenger\u00e4te handhaben<\/dt>\n<dt>b) Skizzen und einfache Zeichnungen unter Beachtung der Normen herstellen<\/dt>\n<dt>c) Zeichnungen, Materialbedarfslisten und Verlegepl\u00e4ne lesen<\/dt>\n<dt>d) Normen anwenden sowie Tabellen, Handb\u00fccher und Merkbl\u00e4tter verwenden<\/dt>\n<dt>e) Aufma\u00df erstellen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"5\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">4<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Einrichten von Baustellen, Durchf\u00fchren von Vermessungsarbeiten<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 4)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) zweckm\u00e4\u00dfige Planung und Durchf\u00fchrung von Bauvorhaben beschreiben<\/dt>\n<dt>b) Baustellen einrichten und sichern<\/dt>\n<dt>c) einfache L\u00e4ngen- und H\u00f6henmessungen einschlie\u00dflich der \u00dcbertragung von H\u00f6hen durchf\u00fchren<\/dt>\n<dt>d) Geb\u00e4ude und Bauteile abstecken<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">5<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Grundfertigkeiten im Tief- und Stra\u00dfenbau<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 5)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Gr\u00e4ben einmessen und das Gef\u00e4lle der Sohle festlegen<\/dt>\n<dt>b) Gr\u00e4ben ausheben, verbauen und aussteifen<\/dt>\n<dt>c) Drainage- und Entw\u00e4sserungsleitungen verlegen<\/dt>\n<dt>d) Mutterboden abheben und andecken sowie Bodenmassen einbringen und verdichten<\/dt>\n<dt>e) Planum herstellen<\/dt>\n<dt>f) Bel\u00e4ge, Einfassungen und Pflasterungen aus k\u00fcnstlichen und nat\u00fcrlichen Steinen sowie Platten herstellen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">6<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Grundfertigkeiten im Steinbau, in der Herstellung von Putz und Estrich und im Verlegen von Fliesen<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 6)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Werkzeuge f\u00fcr den Stein- und Plattenbau benennen und den entsprechenden T\u00e4tigkeiten zuordnen<\/dt>\n<dt>b) einfache Bauteile mit k\u00fcnstlichen und nat\u00fcrlichen Steinen sowie aus Bauplatten herstellen, insbesondere Anlegen der Verb\u00e4nde, Herstellen von Mauerenden, Maueranschl\u00fcssen und Pfeilern<\/dt>\n<dt>c) waagerechte und senkrechte Abdichtungen durchf\u00fchren<\/dt>\n<dt>d) Boden-, Sockel- und Wandfliesen bearbeiten und verlegen<\/dt>\n<dt>e) Grundregeln der Putzhaftung erl\u00e4utern<\/dt>\n<dt>f) die wichtigsten Putzarten unterscheiden<\/dt>\n<dt>g) Mauer- und Putzm\u00f6rtel herstellen<\/dt>\n<dt>h) Wandputz mit und ohne Lehre herstellen<\/dt>\n<dt>i) Estrich herstellen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">12<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">7<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Grundfertigkeiten im Stahlbetonbau<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 7)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Material und Werkzeuge f\u00fcr den Schalungsbau benennen und den entsprechenden Aufgaben zuordnen<\/dt>\n<dt>b) einfache Formen f\u00fcr Betonfertigteile herstellen<\/dt>\n<dt>c) Schalung f\u00fcr einfache Betonbauteile herstellen<\/dt>\n<dt>d) Beton nach vorgegebenen Mischungsverh\u00e4ltnissen von Hand und mit Maschine herstellen<\/dt>\n<dt>e) Beton in Schalungen und Formen einbringen, verdichten und nachbehandeln<\/dt>\n<dt>f) Ausbreitversuch durchf\u00fchren<\/dt>\n<dt>g) Stabst\u00e4hle und Betonstahlmatten unterscheiden und bezeichnen<\/dt>\n<dt>h) Betonstahl schneiden und nach Zeichnung biegen<\/dt>\n<dt>i) einfache Bewehrungsk\u00f6rbe flechten<\/dt>\n<dt>k) St\u00e4hle verlegen und Bewehrungsk\u00f6rbe in die Schalung einbringen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">12<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">8<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Grundfertigkeiten im Holzbau, in der Erstellung von Ger\u00fcsten und Leichtw\u00e4nden<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 8)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Holzarten entsprechend ihrer Verwendung ausw\u00e4hlen<\/dt>\n<dt>b) die wichtigsten Werkzeuge zur Holzbearbeitung unterscheiden und deren Wirkungsweise erl\u00e4utern<\/dt>\n<dt>c) Werkzeuge instand halten<\/dt>\n<dt>d) einfache Me\u00df-, Schneid-, Hobel-, Stemm- und Bohrarbeiten durchf\u00fchren<\/dt>\n<dt>e) Holzverbindungen aus Vollholz nach Zeichnung herstellen<\/dt>\n<dt>f) Profil f\u00fcr ein einfaches Dach herstellen<\/dt>\n<\/dl>\n<dl>\n<dt>g) Schmiegen ermitteln und Schablonen anfertigen<\/dt>\n<dt>h) Teile einer Fachwerkwand nach Zeichnung herstellen<\/dt>\n<dt>i) Leichtw\u00e4nde und abgeh\u00e4ngte Decken erstellen<\/dt>\n<dt>k) D\u00e4mmstoffe gegen W\u00e4rme, K\u00e4lte und Schall unterscheiden und verarbeiten<\/dt>\n<dt>l) einfache Werkst\u00fccke aus dem Bereich der Zimmerei, insbesondere Lattent\u00fcr und Bock, anfertigen<\/dt>\n<dt>m) die wichtigsten transportablen und station\u00e4ren Holzbearbeitungsmaschinen sowie ihre Eigenschaften und Verwendung nennen<\/dt>\n<dt>n) wichtige Vorschriften des Ger\u00fcstbaus erl\u00e4utern<\/dt>\n<dt>o) einfache Ger\u00fcste unfallsicher erstellen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">12<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">9<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Arbeiten mit Kunststoffen<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 9)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Eigenschaften der Kunststoffgruppen im Bauwesen nennen und die sich daraus ergebende Eignung f\u00fcr bestimmte Verwendungsbereiche ableiten<\/dt>\n<dt>b) Kunststoffrohre, -platten, -profile und -folien kleben, schwei\u00dfen und verarbeiten<\/dt>\n<dt>c) Kunstharze verarbeiten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"5\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">10<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Bearbeiten von Metallen<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 10)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) wichtige St\u00e4hle und NE-Metalle nennen und ihre charakteristischen Eigenschaften beschreiben<\/dt>\n<dt>b) Me\u00df-, Schneid-, Feil- und Bohrarbeiten ausf\u00fchren<\/dt>\n<dt>c) Metallteile verbinden, insbesondere mit Schrauben, Stiften und Nieten<\/dt>\n<dt>d) Korrosionsverhalten von Metallen beschreiben<\/dt>\n<dt>e) oberfl\u00e4chenveredelte und korrosionsgesch\u00fctzte Metalle ausw\u00e4hlen und verarbeiten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"5\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"5\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Abschnitt II: Berufliche Fachbildung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Lfd. Nr.<\/td>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Teil des Ausbildungsberufsbilds<\/td>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse<\/td>\n<td colspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">zeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsjahr<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">2<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">2<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">3<\/td>\n<td colspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">die in \u00a7 5 Nr. 1 bis 3 aufgef\u00fchrten Teile des Ausbildungsberufsbilds<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">die in Abschnitt I Nr. 1 bis 3, Spalte 3 aufgef\u00fchrten Fertigkeiten und Kenntnisse<\/td>\n<td colspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">w\u00e4hrend des zweiten und dritten Ausbildungsjahres zu vermitteln<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"4\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">2<\/td>\n<td rowspan=\"4\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Instandhalten von Werkzeugen, Einrichten und Warten von Ger\u00e4ten und Maschinen<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 11)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Werkzeuge und Ger\u00e4te instand halten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>b) Maschinen zum Aufbereiten, Transportieren, Verlegen und Behandeln von Asphalt warten, einrichten und bedienen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>c) Schutzeinrichtungen an elektrischen Maschinen beschreiben und verwenden<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>d) St\u00f6rungen an Maschinen und Ger\u00e4ten feststellen und geeignete Ma\u00dfnahmen zu ihrer Behebung veranlassen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">3<\/td>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Abdichten gegen Bodenfeuchtigkeit<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 12)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Abdichtungsstoffe nach Eigenschaften und Verwendung beschreiben<\/dt>\n<dt>b) Dichtungsbahnen verlegen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>c) Dichtungsaufstriche und Spachtelungen aufbringen<\/dt>\n<dt>d) Anschl\u00fcsse f\u00fcr Abdichtungen bei Durchdringungen von Bauteilen herstellen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">4<\/td>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Abdichten gegen Sicker- und Oberfl\u00e4chenwasser<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 13)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Untergrund auf Eignung, H\u00f6henlage und Gef\u00e4lle pr\u00fcfen und f\u00fcr die Abdichtung vorbereiten<\/dt>\n<dt>b) Abdichtungsstoffe den Beanspruchungen entsprechend ausw\u00e4hlen und einbauen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">6<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>c) Abdichtungen an aufgehende oder abgehende W\u00e4nde anschlie\u00dfen<\/dt>\n<dt>d) \u00dcbergangskonstruktionen bei unterschiedlichen Abdichtungssystemen herstellen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">8<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">5<\/td>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Abdichten von Br\u00fcckenbauwerken<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 14)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Abdichtungsstoffe und Abdichtungsbauweisen f\u00fcr Br\u00fcckenbauwerke nennen<\/dt>\n<dt>b) Br\u00fccken\u00fcberbau auf Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit, Gef\u00e4lle und H\u00f6henlage pr\u00fcfen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>c) Dichtungsschichten im Bereich von Fahrbahnen und Gehwegkappen verlegen<\/dt>\n<dt>d) Schutzschichten f\u00fcr Abdichtungen einbauen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"5\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"3\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">6<\/td>\n<td rowspan=\"3\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Aufbereiten von Gu\u00dfasphalt und Asphaltmastix<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 15)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Eigenschaften, Lieferformen, Lagerung und Verarbeitung von Bitumen beschreiben<\/dt>\n<dt>b) Kornzusammensetzung und Verwendung von Mineralstoffen beschreiben<\/dt>\n<dt>c) Eigenschaften der Gu\u00dfasphalt- und Asphaltmastixmischungen beschreiben<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>d) Gu\u00dfasphalt und Asphaltmastix in verschiedenen Mischgutarten aufbereiten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>e) Verwendung verschiedener Heizstoffe unter Ber\u00fccksichtigung der entsprechenden Schutzma\u00dfnahmen beschreiben<\/dt>\n<dt>f) Temperatur des Mischguts beim Transport und Einbau pr\u00fcfen und \u00fcberwachen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"4\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">7<\/td>\n<td rowspan=\"4\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Einbauen von Gu\u00dfasphalt und Asphaltmastix<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 16)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Unterlage auf Ebenfl\u00e4chigkeit und Feuchtigkeit pr\u00fcfen<\/dt>\n<dt>b) Gu\u00dfasphalt einlagig auf bitumengebundener Unterlage einbauen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">6<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>c) schwimmende Estriche auf Trennschicht und Verbundestriche aus Gu\u00dfasphalt verlegen<\/dt>\n<dt>d) wasserdichte Asphaltbel\u00e4ge aus Asphaltmastix und Gu\u00dfasphalt einbauen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">10<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>e) Gu\u00dfasphaltoberfl\u00e4chen mit Sand abreiben<\/dt>\n<dt>f) Gu\u00dfasphaltoberfl\u00e4chen mit Splitt abstreuen und durch Walzen andr\u00fccken<\/dt>\n<dt>g) Trennschienen einsetzen<\/dt>\n<dt>h) L\u00e4ngs- und Quern\u00e4hte ausbilden<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">6<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>i) Hohlkehlen und Dreikantleisten als Abschlu\u00df herstellen<\/dt>\n<dt>k) gebr\u00e4uchliche Bodenbel\u00e4ge auf Gu\u00dfasphaltestrich nennen<\/dt>\n<dt>l) Eigenschaften der Bodenbel\u00e4ge, die bereits beim Verlegen des Gu\u00dfasphaltestrichs zu ber\u00fccksichtigen sind, beschreiben<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">8<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Entnehmen von Materialproben<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 17)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Zweck von Materialpr\u00fcfungen nennen<\/dt>\n<dt>b) Materialproben entnehmen und zum Versand vorbereiten<\/dt>\n<dt>c) Entnahmeprotokolle anfertigen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"5\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">9<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Durchf\u00fchren von W\u00e4rme- und Schalld\u00e4mma\u00dfnahmen in Verbindung mit Gu\u00dfasphalt<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 18)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Zweck von W\u00e4rme- und Schalld\u00e4mma\u00dfnahmen erl\u00e4utern<\/dt>\n<dt>b) Baustoffe f\u00fcr W\u00e4rme- und Schalld\u00e4mma\u00dfnahmen nennen<\/dt>\n<dt>c) W\u00e4rme- und Schalld\u00e4mmstoffe f\u00fcr schwimmende Gu\u00dfasphaltestriche verlegen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">10<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Herstellen und Schlie\u00dfen von Fugen<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 19)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Arten und Zweck konstruktionsbedingter Fugen beschreiben<\/dt>\n<dt>b) Baustoffe f\u00fcr Fugendichtungen nennen<\/dt>\n<dt>c) Fugen mit dauerplastischen und dauerelastischen Massen schlie\u00dfen<\/dt>\n<dt>d) Fugenb\u00e4nder und Fugenprofile verlegen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">11<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Auftragen von Kunststoffbeschichtungen auf Gu\u00dfasphalt<br \/>\n(\u00a7 5 Nr. 20)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Arten und Zweck von Kunststoffbeschichtungen beschreiben<\/dt>\n<dt>b) Kunststoffe f\u00fcr Beschichtungen vorbereiten und verarbeiten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Anhang EV Auszug aus EinigVtr Anlage I Kapitel XVI Sachgebiet C Abschnitt III<\/strong><br \/>\n<strong>(BGBl. II 1990, 889, 1135)<\/strong><\/p>\n<p>Bundesrecht tritt in dem in Artikel 3 des Vertrages genannten Gebiet mit folgenden Ma\u00dfgaben in Kraft:<\/p>\n<p>1. Berufsbildungsgesetz vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), zuletzt ge\u00e4ndert durch \u00a7 19 des Gesetzes vom 23. Dezember 1981 (BGBl. I S. 1692), und auf Grund \u00a7 21 Abs. 1 und 2, \u00a7\u00a7 25, 29 Abs. 1, \u00a7 43 Abs. 1 und 2, \u00a7 46 Abs. 2, \u00a7 47 Abs. 3, \u00a7 76 Abs. 2, \u00a7 77 Abs. 5, \u00a7 80 Abs. 2, \u00a7 81 Abs. 4, \u00a7 82 Abs. 2, \u00a7\u00a7 93, 95 Abs. 4, \u00a7 96 Abs. 2 erlassene Rechtsverordnungen<br \/>\nmit folgenden Ma\u00dfgaben:<\/p>\n<p>a) Rechtsverordnungen nach \u00a7 21 Abs. 1 des Gesetzes bed\u00fcrfen der gesonderten Inkraftsetzung durch den Bundesminister f\u00fcr Bildung und Wissenschaft durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf. Rechtsverordnungen nach \u00a7 29 Abs. 1 und \u00a7 43 des Gesetzes bed\u00fcrfen der gesonderten Inkraftsetzung durch den Bundesminister f\u00fcr Wirtschaft oder den sonst zust\u00e4ndigen Fachminister im Einvernehmen mit dem Bundesminister f\u00fcr Bildung und Wissenschaft durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf.<\/p>\n<p>b) Die zust\u00e4ndige Stelle kann bis zum 31. Dezember 1995 Ausnahmen von den Ausbildungsverordnungen nach \u00a7 25 des Gesetzes zulassen, wenn die durch technische Regeln gesetzten Anforderungen noch nicht erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen. Die Ausnahmen sind zu befristen. Der Bundesminister f\u00fcr Wirtschaft oder der sonst zust\u00e4ndige Fachminister kann im Einvernehmen mit dem Bundesminister f\u00fcr Bildung und Wissenschaft durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, die Befugnis nach Satz 1 einschr\u00e4nken oder aufheben.<\/p>\n<p>c) Die Regelungen in Ausbildungsverordnungen nach \u00a7 25 des Gesetzes \u00fcber die Ausbildung in \u00fcberbetrieblichen Ausbildungsst\u00e4tten (\u00a7 27 des Gesetzes) werden nicht angewendet, wenn die zust\u00e4ndige Stelle feststellt, da\u00df eine solche Ausbildung nicht m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>d) Bei Inkrafttreten des Gesetzes \u00fcber die Inkraftsetzung des Berufsbildungsgesetzes der Bundesrepublik Deutschland in der Deutschen Demokratischen Republik &#8211; IGBBiG &#8211; vom 19. Juli 1990 (GBl. I Nr. 50 S. 907) bestehende Ausbildungsverh\u00e4ltnisse werden nach den neuen Vorschriften zu Ende gef\u00fchrt, es sei denn, da\u00df eine Ausbildung nach den neuen Vorschriften nicht m\u00f6glich ist oder der Lehrling eine Fortsetzung nach den bisherigen Vorschriften ausdr\u00fccklich w\u00fcnscht. Sofern die Beendigung des Lehrverh\u00e4ltnisses nach den neuen Ausbildungsverordnungen im bisherigen Betrieb nicht m\u00f6glich ist, sind das zust\u00e4ndige Arbeitsamt und die zust\u00e4ndige Stelle verpflichtet, den Lehrling zu unterst\u00fctzen, einen neuen Ausbildungsbetrieb zu finden, der die Ausbildung nach den neuen Ausbildungsverordnungen fortsetzt.<\/p>\n<p>e) Die Ausbildungszeit soll nach \u00a7 29 Abs. 3 des Gesetzes verl\u00e4ngert werden, soweit eine Berufsausbildung mit Abitur durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>f) Die Anwendung der \u00a7\u00a7 76, 77, 80 bis 82, 86, 88, 90, 92 bis 96 des Gesetzes und der auf Grund dieser Bestimmungen erlassenen Verordnungen bestimmt der Bundesminister f\u00fcr Wirtschaft oder der sonst zust\u00e4ndige Fachminister im Einvernehmen mit dem Bundesminister f\u00fcr Bildung und Wissenschaft durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf.<\/p>\n<p>g) Die Betriebe sind verpflichtet, die praktische Berufsausbildung zweckentsprechend aufrecht zu erhalten, soweit dies zur Erf\u00fcllung von Lehrvertr\u00e4gen erforderlich ist, die vor Inkrafttreten des Gesetzes \u00fcber die Inkraftsetzung des Berufsbildungsgesetzes der Bundesrepublik Deutschland in der Deutschen Demokratischen Republik &#8211; JGBBiG &#8211; vom 19. Juli 1990 (GBl. I Nr. 50 S. 907) abgeschlossen worden sind. F\u00fcr Betriebsakademien und andere der beruflichen Bildung dienende Einrichtungen ist dies mindestens bis zum 31. Dezember 1990 zu gew\u00e4hrleisten. Auf Antrag der Handwerkskammern und der Industrie- und Handelskammern ist durch die Betriebe zu pr\u00fcfen, inwieweit vorhandene Kapazit\u00e4ten der praktischen Berufsausbildung (insbesondere Lehrwerkst\u00e4tten) als \u00fcberbetriebliche Ausbildungsst\u00e4tten genutzt werden oder als Treuhandverm\u00f6gen an die vorgenannten Kammern zur Nutzung \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>h) Solange die in \u00a7\u00a7 79, 87, 89 und 91 des Gesetzes genannten zust\u00e4ndigen Stellen nicht bestehen, bestimmt das Land die zust\u00e4ndige Stelle.<\/p>\n<p>i) Lehrlinge, die gem\u00e4\u00df der Systematik der Facharbeiterberufe ausgebildet werden, werden nach den bisherigen Rechtsvorschriften gepr\u00fcft, soweit nicht der Bundesminister f\u00fcr Wirtschaft oder der sonst zust\u00e4ndige Fachminister im Einvernehmen mit dem Bundesminister f\u00fcr Bildung und Wissenschaft durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, \u00dcbergangsvorschriften f\u00fcr Verfahren und Zust\u00e4ndigkeiten erl\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>k) Die am Tage des Wirksamwerdens des Beitritts laufenden Pr\u00fcfungsverfahren in der beruflichen Fortbildung und beruflichen Umschulung werden nach den bisherigen Vorschriften zu Ende gef\u00fchrt.<\/p>\n<div class=\"social-share-buttons\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=2063\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Facebook<\/a><a href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=2063&text=Verordnung+%C3%BCber+die+Berufsausbildung+zum+Asphaltbauer+%28Asphaltbauer-Ausbildungsverordnung+%E2%80%93+AsphAusbV%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Twitter<\/a><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/shareArticle?url=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=2063&title=Verordnung+%C3%BCber+die+Berufsausbildung+zum+Asphaltbauer+%28Asphaltbauer-Ausbildungsverordnung+%E2%80%93+AsphAusbV%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LinkedIn<\/a><a href=\"https:\/\/pinterest.com\/pin\/create\/button\/?url=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=2063&description=Verordnung+%C3%BCber+die+Berufsausbildung+zum+Asphaltbauer+%28Asphaltbauer-Ausbildungsverordnung+%E2%80%93+AsphAusbV%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pinterest<\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vollzitat: &#8222;Asphaltbauer-Ausbildungsverordnung vom 19. 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