{"id":1977,"date":"2021-06-25T08:40:37","date_gmt":"2021-06-25T08:40:37","guid":{"rendered":"https:\/\/eurogesetze.com\/?p=1977"},"modified":"2021-06-25T08:41:17","modified_gmt":"2021-06-25T08:41:17","slug":"verordnung-ueber-die-berufsausbildung-zum-fachangestellten-fuer-arbeitsmarktdienstleistungen-und-zur-fachangestellten-fuer-arbeitsmarktdienstleistungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eurogesetze.com\/?p=1977","title":{"rendered":"Verordnung \u00fcber die Berufsausbildung zum Fachangestellten f\u00fcr Arbeitsmarktdienstleistungen und zur Fachangestellten f\u00fcr Arbeitsmarktdienstleistungen"},"content":{"rendered":"<p>Vollzitat: &#8222;Verordnung \u00fcber die Berufsausbildung zum Fachangestellten f\u00fcr Arbeitsmarktdienstleistungen und zur Fachangestellten f\u00fcr Arbeitsmarktdienstleistungen vom 24. Mai 2012 (BGBl. I S. 1206)&#8220;<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Eingangsformel<\/strong><\/p>\n<p>Auf Grund des \u00a7 4 Absatz 1 in Verbindung mit \u00a7 5 des Berufsbildungsgesetzes, von denen \u00a7 4 Absatz 1 durch Artikel 232 Nummer 1 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) ge\u00e4ndert worden ist, verordnet das Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales im Einvernehmen mit dem Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 1 Staatliche Anerkennung des Ausbildungsberufes<\/strong><\/p>\n<p>Der Ausbildungsberuf des Fachangestellten f\u00fcr Arbeitsmarktdienstleistungen und der Fachangestellten f\u00fcr Arbeitsmarktdienstleistungen wird nach \u00a7 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes staatlich anerkannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 2 Dauer der Berufsausbildung<\/strong><\/p>\n<p>Die Ausbildung dauert drei Jahre.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 3 Ausbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild<\/strong><\/p>\n<p>(1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 1, Sachliche Gliederung) aufgef\u00fchrten Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten (berufliche Handlungsf\u00e4higkeit). Eine von dem Ausbildungsrahmenplan (Anlage 2, Zeitliche Gliederung) abweichende Organisation der Ausbildung ist insbesondere zul\u00e4ssig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.<\/p>\n<p>(2) Die Berufsausbildung zum Fachangestellten f\u00fcr Arbeitsmarktdienstleistungen und zur Fachangestellten f\u00fcr Arbeitsmarktdienstleistungen gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild):<\/p>\n<p>Abschnitt A<\/p>\n<p>Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten:<\/p>\n<p>1. Kundenorientierte Kommunikation:<\/p>\n<p>1.1 Adressaten- und situationsgerechte Kommunikation,<br \/>\n1.2 Kl\u00e4rung des Kundenanliegens,<br \/>\n1.3 Konfliktmanagement;<\/p>\n<p>2. Rechtsanwendungen;<br \/>\n3. Dienstleistungen des Arbeitsmarktausgleichs und der sozialen Sicherung:<\/p>\n<p>3.1 Anliegensteuerung,<br \/>\n3.2 Beratung und Vermittlung sowie Integration,<br \/>\n3.3 Leistungen zur F\u00f6rderung des Arbeitsmarktausgleichs,<br \/>\n3.4 Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch,<br \/>\n3.5 Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch sowie Auftragsleistungen nach dem Steuer- und Sozialrecht;<\/p>\n<p>4. Interne Dienstleistungen:<\/p>\n<p>4.1 Personalsachbearbeitung,<br \/>\n4.2 Controlling und Finanzen;<\/p>\n<p>Abschnitt B<\/p>\n<p>Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten:<\/p>\n<p>1. Der Ausbildungsbetrieb:<\/p>\n<p>1.1 Stellung, Rechtsform, Kernaufgaben und Organisationsstruktur,<br \/>\n1.2 Organisationsziele, Qualit\u00e4ts- und Prozessmanagement,<br \/>\n1.3 Markt- und Wettbewerbssituation,<br \/>\n1.4 Berufsbildung, arbeits-, sozial- sowie tarif- und dienstrechtliche Vorschriften,<br \/>\n1.5 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,<br \/>\n1.6 Umweltschutz und nachhaltiges Handeln;<\/p>\n<p>2. Arbeitsorganisation:<\/p>\n<p>2.1 Arbeits- und Selbstorganisation,<br \/>\n2.2 Teamarbeit und Kooperation,<br \/>\n2.3 Interkulturelle Kompetenz,<br \/>\n2.4 Informations- und Kommunikationssysteme,<br \/>\n2.5 Datenschutz und Datensicherheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 4 Durchf\u00fchrung der Berufsausbildung<\/strong><\/p>\n<p>(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Aus\u00fcbung einer qualifizierten beruflichen T\u00e4tigkeit im Sinne von \u00a7 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes bef\u00e4higt werden, die insbesondere selbstst\u00e4ndiges Planen, Durchf\u00fchren und Kontrollieren einschlie\u00dft. Diese Bef\u00e4higung ist auch in Pr\u00fcfungen nach den \u00a7\u00a7 5 und 6 nachzuweisen.<\/p>\n<p>(2) Die Ausbildenden haben unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplans f\u00fcr die Auszubildenden einen Ausbildungsplan zu erstellen.<\/p>\n<p>(3) Die Auszubildenden haben einen schriftlichen Ausbildungsnachweis zu f\u00fchren. Ihnen ist Gelegenheit zu geben, den schriftlichen Ausbildungsnachweis w\u00e4hrend der Ausbildungszeit zu f\u00fchren. Die Ausbildenden haben den schriftlichen Ausbildungsnachweis regelm\u00e4\u00dfig durchzusehen.<\/p>\n<p>(4) Zur Erg\u00e4nzung der betrieblichen Berufsausbildung sind die im Ausbildungsrahmenplan bezeichneten Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten in einer \u00fcberbetrieblichen Ausbildung von bis zu 16 Wochen systematisch zu vermitteln und zu vertiefen. Hierf\u00fcr kommen insbesondere Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten in Betracht, die nicht in allen Ausbildungsbetrieben vermittelt werden k\u00f6nnen. Die \u00fcberbetriebliche Ausbildung ist inhaltlich und zeitlich mit dem Berufsschulunterricht abzustimmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 5 Zwischenpr\u00fcfung<\/strong><\/p>\n<p>(1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenpr\u00fcfung durchzuf\u00fchren. Sie soll zum Anfang des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.<\/p>\n<p>(2) Die Zwischenpr\u00fcfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 f\u00fcr das erste Ausbildungsjahr aufgef\u00fchrten Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er f\u00fcr die Berufsausbildung wesentlich ist.<\/p>\n<p>(3) Die Zwischenpr\u00fcfung findet in den Pr\u00fcfungsbereichen<\/p>\n<p>1. Gesch\u00e4ftsprozesse der Leistungen nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch,<\/p>\n<p>2. Steuerung von Kundenanliegen<\/p>\n<p>statt.<\/p>\n<p>(4) F\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich Gesch\u00e4ftsprozesse der Leistungen nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch bestehen folgende Vorgaben:<\/p>\n<p>1. Der Pr\u00fcfling soll nachweisen, dass er<\/p>\n<p>a) Beratungs- und Vermittlungsdienstleistungen darstellen,<\/p>\n<p>b) arbeitsmarktpolitische Ziele der Leistungen zur F\u00f6rderung des Arbeitsmarktausgleichs darstellen und<\/p>\n<p>c) Anspr\u00fcche der sozialen Sicherung pr\u00fcfen<\/p>\n<p>kann;<\/p>\n<p>2. der Pr\u00fcfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten;<\/p>\n<p>3. die Pr\u00fcfungszeit betr\u00e4gt 120 Minuten.<\/p>\n<p>(5) F\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich Steuerung von Kundenanliegen bestehen folgende Vorgaben:<\/p>\n<p>1. Der Pr\u00fcfling soll nachweisen, dass er<\/p>\n<p>a) Anliegen von Kunden kl\u00e4ren,<br \/>\nb) Gesch\u00e4ftsprozesse kundenorientiert einleiten und<br \/>\nc) adressaten- und situationsgerecht kommunizieren<\/p>\n<p>kann;<\/p>\n<p>2. der Pr\u00fcfling soll eine Gespr\u00e4chssimulation durchf\u00fchren;<br \/>\n3. die Pr\u00fcfungszeit betr\u00e4gt h\u00f6chstens 15 Minuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 6 Abschlusspr\u00fcfung<\/strong><\/p>\n<p>(1) Durch die Abschlusspr\u00fcfung ist festzustellen, ob der Pr\u00fcfling die berufliche Handlungsf\u00e4higkeit erworben hat. In der Abschlusspr\u00fcfung soll der Pr\u00fcfling nachweisen, dass er die daf\u00fcr erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und F\u00e4higkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, f\u00fcr die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist zugrunde zu legen.<\/p>\n<p>(2) Die Abschlusspr\u00fcfung besteht aus den Pr\u00fcfungsbereichen:<\/p>\n<p>1. Arbeitsmarktbezogene Gesch\u00e4ftsprozesse,<br \/>\n2. Prozesse der Leistungsgew\u00e4hrung,<br \/>\n3. Kundenkommunikation,<br \/>\n4. Wirtschafts- und Sozialkunde.<\/p>\n<p>(3) F\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich Arbeitsmarktbezogene Gesch\u00e4ftsprozesse bestehen folgende Vorgaben:<\/p>\n<p>1. Der Pr\u00fcfling soll nachweisen, dass er Sachverhalte rechtlich beurteilen sowie kundenorientiert unter Ber\u00fccksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit bearbeiten kann;<\/p>\n<p>2. dem Pr\u00fcfungsbereich sind folgende Gebiete zugrunde zu legen:<\/p>\n<p>a) Vorg\u00e4nge der Beratung und Vermittlung sowie Integration,<br \/>\nb) Leistungen zur F\u00f6rderung des Arbeitsmarktausgleichs;<\/p>\n<p>3. der Pr\u00fcfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten;<\/p>\n<p>4. die Pr\u00fcfungszeit betr\u00e4gt 90 Minuten.<\/p>\n<p>(4) F\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich Prozesse der Leistungsgew\u00e4hrung bestehen folgende Vorgaben:<\/p>\n<p>1. Der Pr\u00fcfling soll nachweisen, dass er Sachverhalte der Leistungsgew\u00e4hrung rechtlich beurteilen sowie kundenorientiert unter Ber\u00fccksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit bearbeiten kann;<\/p>\n<p>2. dem Pr\u00fcfungsbereich sind folgende Gebiete zugrunde zu legen:<\/p>\n<p>a) Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch,<br \/>\nb) Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch sowie Auftragsleistungen nach dem Steuer- und Sozialrecht;<\/p>\n<p>3. der Pr\u00fcfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten;<\/p>\n<p>4. die Pr\u00fcfungszeit betr\u00e4gt 150 Minuten.<\/p>\n<p>(5) F\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich Kundenkommunikation bestehen folgende Vorgaben:<\/p>\n<p>1. Der Pr\u00fcfling soll nachweisen, dass er Kundenanliegen erkennen, L\u00f6sungswege entwickeln und begr\u00fcnden sowie adressaten- und situationsgerecht kommunizieren kann; dabei soll er zeigen, dass er berufsspezifische Informationen einbeziehen und Arbeitsmittel zielgerichtet einsetzen kann;<\/p>\n<p>2. der Pr\u00fcfling soll eine Gespr\u00e4chssimulation und hier\u00fcber ein auftragsbezogenes Fachgespr\u00e4ch durchf\u00fchren;<\/p>\n<p>3. die Pr\u00fcfungszeit betr\u00e4gt h\u00f6chstens 30 Minuten, die Vorbereitungszeit f\u00fcr den Pr\u00fcfling h\u00f6chstens 15 Minuten.<\/p>\n<p>(6) F\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde bestehen folgende Vorgaben:<\/p>\n<p>1. Der Pr\u00fcfling soll nachweisen, dass er allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenh\u00e4nge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kann;<\/p>\n<p>2. der Pr\u00fcfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten;<\/p>\n<p>3. die Pr\u00fcfungszeit betr\u00e4gt 60 Minuten.<\/p>\n<p>(7) Die Pr\u00fcfungsbereiche sind wie folgt zu gewichten:<\/p>\n<p>1. Arbeitsmarktbezogene Gesch\u00e4ftsprozesse 25 Prozent,<br \/>\n2. Prozesse der Leistungsgew\u00e4hrung 35 Prozent,<br \/>\n3. Kundenkommunikation 30 Prozent,<br \/>\n4. Wirtschafts- und Sozialkunde 10 Prozent.<\/p>\n<p>(8) Die Abschlusspr\u00fcfung ist bestanden, wenn die Leistungen<\/p>\n<p>1. im Gesamtergebnis mit mindestens \u201eausreichend\u201c,<br \/>\n2. in mindestens drei der Pr\u00fcfungsbereiche mit mindestens \u201eausreichend\u201c und<br \/>\n3. in keinem Pr\u00fcfungsbereich mit \u201eungen\u00fcgend\u201c<\/p>\n<p>bewertet worden sind.<\/p>\n<p>(9) Auf Antrag des Pr\u00fcflings ist die Pr\u00fcfung in einem der mit schlechter als \u201eausreichend\u201c bewerteten Pr\u00fcfungsbereiche, in denen Pr\u00fcfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, durch eine m\u00fcndliche Pr\u00fcfung von etwa 15 Minuten zu erg\u00e4nzen, wenn dies f\u00fcr das Bestehen der Pr\u00fcfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses f\u00fcr diesen Pr\u00fcfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der m\u00fcndlichen Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung im Verh\u00e4ltnis von 2:1 zu gewichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 7 Bestehende Berufsausbildungsverh\u00e4ltnisse<\/strong><\/p>\n<p>Berufsausbildungsverh\u00e4ltnisse, die bei Inkrafttreten dieser Verordnung bestehen, k\u00f6nnen unter Anrechnung der bisher zur\u00fcckgelegten Ausbildungszeit nach den Vorschriften dieser Verordnung fortgesetzt werden, wenn die Vertragsparteien dies vereinbaren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 8 Inkrafttreten, Au\u00dferkrafttreten<\/strong><\/p>\n<p>Diese Verordnung tritt am 1. August 2012 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung \u00fcber die Berufsausbildung zum\/zur Fachangestellten f\u00fcr Arbeitsf\u00f6rderung vom 15. April 1999 (BGBl. I S. 739), die durch Artikel 55 des Gesetzes vom 24. Dezember 2003 (BGBl. I S. 2954) ge\u00e4ndert worden ist, au\u00dfer Kraft.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Anlage 1 (zu \u00a7 3 Absatz 1 Satz 1)<\/strong><br \/>\n<strong>Ausbildungsrahmenplan f\u00fcr die Berufsausbildung zum Fachangestellten f\u00fcr Arbeitsmarktdienstleistungen und zur Fachangestellten f\u00fcr Arbeitsmarktdienstleistungen<\/strong><\/p>\n<p>(Fundstelle: BGBl. I 2012, 1209 &#8211; 1212)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u2013 Sachliche Gliederung \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Abschnitt A: Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten<\/strong><\/p>\n<table width=\"100%\">\n<thead valign=\"bottom\">\n<tr>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"bottom\">Lfd. Nr.<\/th>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"bottom\">Teil des Ausbildungsberufsbildes<\/th>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"bottom\">Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"bottom\">1<\/th>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"bottom\">2<\/th>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"bottom\">3<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody valign=\"top\">\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Kundenorientierte Kommunikation<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 1)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1.1<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Adressaten- und situationsgerechte Kommunikation<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt A<br \/>\nNummer 1.1)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) eigene Rolle als Dienstleister und die kommunikativen Anforderungen im Kundenkontakt verstehen<\/dt>\n<dt>b) Grunds\u00e4tze der Kommunikation, Argumentationsstrategien und Gespr\u00e4chstechniken adressaten- und situationsgerecht anwenden<\/dt>\n<dt>c) Wertsch\u00e4tzung und Vertrauensbildung als Grundlage erfolgreicher Kommunikation begreifen und umsetzen<\/dt>\n<dt>d) Informationen aufbereiten und adressatengerecht kommunizieren<\/dt>\n<dt>e) Kritik konstruktiv annehmen und \u00e4u\u00dfern<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1.2<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Kl\u00e4rung des Kundenanliegens<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt A<br \/>\nNummer 1.2)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Anliegen und unterschiedliche Lebenslagen von Kunden erkennen und darauf angemessen reagieren<\/dt>\n<dt>b) M\u00f6glichkeiten der Aufgabenerledigung den Kunden nachvollziehbar aufzeigen<\/dt>\n<dt>c) aus m\u00fcndlichen und schriftlichen Informationen den wesentlichen Sachverhalt ermitteln, L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge entwickeln und weitere Handlungsschritte einleiten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1.3<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Konfliktmanagement<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt A<br \/>\nNummer 1.3)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Konflikte erkennen, analysieren, versachlichen und dabei emotionale Momente ber\u00fccksichtigen<\/dt>\n<dt>b) Konfliktl\u00f6sungsstrategien anwenden<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">2<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Rechtsanwendungen<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 2)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Rechtsgrundlagen bei der Wahrnehmung der Fachaufgaben anwenden; sich in neues Recht einarbeiten<\/dt>\n<dt>b) Sachverhalte unter Tatbestandsmerkmale subsumieren und Rechtsfolgen feststellen<\/dt>\n<dt>c) Rechtsfolgen bei der Erteilung von Ausk\u00fcnften beachten<\/dt>\n<dt>d) Bearbeitungsreife von Vorg\u00e4ngen herstellen und Vorg\u00e4nge abschlie\u00dfend bearbeiten oder weiterleiten<\/dt>\n<dt>e) Bescheide erlassen<\/dt>\n<dt>f) Rechtm\u00e4\u00dfigkeit von Verwaltungsakten und M\u00f6glichkeiten der Fehlerbeseitigung pr\u00fcfen<\/dt>\n<dt>g) Rechtsbehelfe hinsichtlich Form- und Fristeinhaltung pr\u00fcfen, zur Niederschrift aufnehmen und weiterleiten<\/dt>\n<dt>h) bei Leistungsmissbrauch und Ordnungswidrigkeiten erforderliche Ma\u00dfnahmen veranlassen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">3<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Dienstleistungen des Arbeitsmarktausgleichs und der sozialen Sicherung<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 3)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">3.1<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Anliegensteuerung<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt A<br \/>\nNummer 3.1)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) bei Antr\u00e4gen, Anzeigen und Erkl\u00e4rungen die \u00f6rtliche und sachliche Zust\u00e4ndigkeit pr\u00fcfen, Anliegen weiterleiten<\/dt>\n<dt>b) Anliegen abschlie\u00dfend kl\u00e4ren<\/dt>\n<dt>c) Gesch\u00e4ftsprozesse kundenorientiert einleiten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">3.2<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Beratung und Vermittlung sowie<br \/>\nIntegration<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt A<br \/>\nNummer 3.2)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Kunden \u00fcber das Beratungs- und Vermittlungsangebot und die entsprechenden Dienstleistungen informieren, Handlungsm\u00f6glichkeiten aufzeigen und dabei besondere Personengruppen ber\u00fccksichtigen<\/dt>\n<dt>b) Kunden \u00fcber das Verfahren der Vermittlung sowie dessen rechtliche Auswirkungen informieren<\/dt>\n<dt>c) Kunden bei der Nutzung von M\u00f6glichkeiten zur Selbstinformation unterst\u00fctzen<\/dt>\n<dt>d) Unterlagen vorbereiten, Kundendaten erfassen, Kunden \u00fcber Formen ihrer Mitwirkung informieren<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">3.3<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Leistungen zur F\u00f6rderung des<br \/>\nArbeitsmarktausgleichs<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt A<br \/>\nNummer 3.3)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Kunden arbeitsmarktpolitische Ziele der Leistungen zur F\u00f6rderung des Arbeitsmarktausgleichs erl\u00e4utern<\/dt>\n<dt>b) Antragsformulare vorbereiten und Kunden den Verfahrensablauf darstellen<\/dt>\n<dt>c) allgemeine Anspruchs- und F\u00f6rdervoraussetzungen pr\u00fcfen<\/dt>\n<dt>d) \u00fcber Antr\u00e4ge entscheiden<\/dt>\n<dt>e) Zahlungen veranlassen und gegen\u00fcber den Kunden begr\u00fcnden<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">3.4<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt A<br \/>\nNummer 3.4)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Kunden \u00fcber Bedeutung und Zielsetzung von Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch informieren<\/dt>\n<dt>b) Anspr\u00fcche pr\u00fcfen, leistungsbeeinflussende Tatbest\u00e4nde feststellen<\/dt>\n<dt>c) \u00fcber Antr\u00e4ge entscheiden<\/dt>\n<dt>d) sich in dokumentierte F\u00e4lle einarbeiten, Bestandsarbeiten ausf\u00fchren<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">3.5<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch sowie Auftragsleistungen nach dem Steuer- und Sozialrecht<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt A<br \/>\nNummer 3.5)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Kunden \u00fcber Bedeutung und Zielsetzung von Leistungen der sozialen Sicherung nach Zweiten Buch Sozialgesetzbuch sowie des Familienleistungsausgleichs informieren<\/dt>\n<dt>b) Anspr\u00fcche pr\u00fcfen, leistungsbeeinflussende Tatbest\u00e4nde feststellen<\/dt>\n<dt>c) \u00fcber Antr\u00e4ge entscheiden<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">4<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Interne Dienstleistungen<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 4)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">4.1<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Personalsachbearbeitung<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt A<br \/>\nNummer 4.1)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Personalangelegenheiten bearbeiten und dabei arbeits- und sozialrechtliche Bestimmungen sowie tarifliche und betriebliche Regelungen anwenden<\/dt>\n<dt>b) Beteiligungsrechte beachten<\/dt>\n<dt>c) Ausk\u00fcnfte zu Personalangelegenheiten erteilen<\/dt>\n<dt>d) Ma\u00dfnahmen der Personalrekrutierung, Personalentwicklung und Qualifizierung administrativ bearbeiten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">4.2<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Controlling und Finanzen<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt A<br \/>\nNummer 4.2)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Zweck, Zustandekommen und Gliederung des Haushaltes beschreiben sowie Rechts- und Verfahrensvorschriften zur Haushaltsf\u00fchrung anwenden<\/dt>\n<dt>b) Finanzierungsquellen des Ausbildungsbetriebes unterscheiden<\/dt>\n<dt>c) Buchungs- und Zahlungssysteme anwenden<\/dt>\n<dt>d) Controlling als Informations- und Steuerungsinstrument begreifen und das eigene Handeln an gesch\u00e4ftspolitischen Zielen, insbesondere an Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit, ausrichten<\/dt>\n<dt>e) Zweck und Aufbau der Kosten- und Leistungsrechnung im Ausbildungsbetrieb begreifen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table width=\"100%\">\n<caption>Abschnitt B: Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten<\/caption>\n<colgroup>\n<col width=\"8%\" align=\"center\" \/>\n<col width=\"32%\" align=\"left\" \/>\n<col width=\"59%\" align=\"left\" \/><\/colgroup>\n<thead valign=\"bottom\">\n<tr>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"bottom\">Lfd. Nr.<\/th>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"bottom\">Teil des Ausbildungsberufsbildes<\/th>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"bottom\">Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"bottom\">1<\/th>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"bottom\">2<\/th>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"bottom\">3<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody valign=\"top\">\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Der Ausbildungsbetrieb<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 1)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1.1<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Stellung, Rechtsform, Kernaufgaben und Organisationsstruktur<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt B<br \/>\nNummer 1.1)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Stellung des Ausbildungsbetriebes im System der sozialen Sicherung erfassen<\/dt>\n<dt>b) Rechtsformen und Kernaufgaben von Ausbildungsbetrieben unterscheiden<\/dt>\n<dt>c) Aufgaben der f\u00fcr den Ausbildungsbetrieb wichtigen Institutionen sowie Organisationen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer ber\u00fccksichtigen<\/dt>\n<dt>d) Bedeutung, Gliederung, Zusammensetzung und Aufgaben der zust\u00e4ndigen Organe unterscheiden<\/dt>\n<dt>e) Aufbau- und Ablauforganisation beachten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1.2<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Organisationsziele, Qualit\u00e4ts- und Prozessmanagement<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt B<br \/>\nNummer 1.2)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Organisationsziele und Gesch\u00e4ftsprozesse ber\u00fccksichtigen<\/dt>\n<dt>b) Bedeutung von Qualit\u00e4tssicherung und Kundenzufriedenheit erkennen<\/dt>\n<dt>c) Arbeitsabl\u00e4ufe unter Ber\u00fccksichtigung von Qualit\u00e4tsstandards und wirtschaftlichem Ressourceneinsatz reflektieren und kundenorientiert gestalten<\/dt>\n<dt>d) Datenqualit\u00e4t sicherstellen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1.3<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Markt- und Wettbewerbssituation<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt B<br \/>\nNummer 1.3)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Stellung des Ausbildungsbetriebes im Wettbewerb mit anderen Marktteilnehmern beachten und das Handeln danach ausrichten<\/dt>\n<dt>b) Marketing als Wettbewerbsfaktor und Element der Kundenorientierung bewerten und Ma\u00dfnahmen der \u00d6ffentlichkeitsarbeit zielgruppenorientiert einsetzen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1.4<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Berufsbildung, arbeits-, sozial- sowie tarif- und dienstrechtliche Vorschriften<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt B<br \/>\nNummer 1.4)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag feststellen und Aufgaben der Beteiligten im dualen System beschreiben<\/dt>\n<dt>b) betrieblichen Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung vergleichen<\/dt>\n<dt>c) gesetzliche, tarifliche und betriebliche Arbeitszeitregelungen beachten<\/dt>\n<dt>d) Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte personalvertretungsrechtlicher Organe nutzen<\/dt>\n<dt>e) Positionen der eigenen Entgeltabrechnung verstehen<\/dt>\n<dt>f) Bedeutung des lebenslangen Lernens f\u00fcr die berufliche und pers\u00f6nliche Entwicklung sowie die beruflichen Aufstiegs- und Weiterentwicklungsm\u00f6glichkeiten begreifen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1.5<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt B<br \/>\nNummer 1.5)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Gef\u00e4hrdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Ma\u00dfnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen<\/dt>\n<dt>b) Ma\u00dfnahmen zur Stressbew\u00e4ltigung anwenden<\/dt>\n<dt>c) berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverh\u00fctungsvorschriften anwenden<\/dt>\n<dt>d) Verhaltensweisen bei Unf\u00e4llen beschreiben sowie erste Ma\u00dfnahmen einleiten<\/dt>\n<dt>e) Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Br\u00e4nden beschreiben und Ma\u00dfnahmen zur Brandbek\u00e4mpfung ergreifen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1.6<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Umweltschutz und nachhaltiges Handeln<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt B<br \/>\nNummer 1.6)<\/td>\n<td align=\"justify\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere<\/p>\n<dl>\n<dt>a) m\u00f6gliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erkl\u00e4ren<\/dt>\n<dt>b) f\u00fcr den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden<\/dt>\n<dt>c) M\u00f6glichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen<\/dt>\n<dt>d) Abf\u00e4lle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuf\u00fchren<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">2<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Arbeitsorganisation<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 2)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">2.1<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Arbeits- und Selbstorganisation<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt B<br \/>\nNummer 2.1)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Lernformen der beruflichen Bildung und Lernstrategien anwenden<\/dt>\n<dt>b) Arbeits- und Organisationsmittel effektiv und effizient nutzen<\/dt>\n<dt>c) M\u00f6glichkeiten funktionaler und ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung nutzen<\/dt>\n<dt>d) Instrumente der Projektarbeit anwenden<\/dt>\n<dt>e) die eigene Arbeit systematisch und qualit\u00e4tsbewusst planen, durchf\u00fchren und kontrollieren<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">2.2<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Teamarbeit und Kooperation<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt B<br \/>\nNummer 2.2)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Aufgaben im Team planen, durchf\u00fchren und reflektieren<\/dt>\n<dt>b) Informationen \u00fcber Arbeitsergebnisse austauschen und nutzen<\/dt>\n<dt>c) interne Informationsprozesse team\u00fcbergreifend gestalten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">2.3<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Interkulturelle Kompetenz<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt B<br \/>\nNummer 2.3)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) kulturelle Hintergr\u00fcnde und sozio\u00f6konomische Situationen ber\u00fccksichtigen<\/dt>\n<dt>b) fremdsprachige Fachbegriffe anwenden<\/dt>\n<dt>c) einfache Ausk\u00fcnfte in einer Fremdsprache erteilen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">2.4<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Informations- und Kommunikationssysteme<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt B<br \/>\nNummer 2.4)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Standardsoftware und betriebsspezifische Software anwenden<\/dt>\n<dt>b) Informations- und Kommunikationssysteme adressatengerecht einsetzen<\/dt>\n<dt>c) Informationsquellen zielgerichtet und sachgerecht ausw\u00e4hlen, auswerten und Ergebnisse aufbereiten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">2.5<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Datenschutz und Datensicherheit<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2 Abschnitt B<br \/>\nNummer 2.5)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) gesetzliche und betriebliche Vorschriften des Datenschutzes, insbesondere hinsichtlich der Sozialdaten, einhalten<\/dt>\n<dt>b) betriebliche Vorschriften der Datensicherheit einhalten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Anlage 2 (zu \u00a7 3 Absatz 1 Satz 2)<\/strong><br \/>\n<strong>Ausbildungsrahmenplan f\u00fcr die Berufsausbildung zum Fachangestellten f\u00fcr Arbeitsmarktdienstleistungen und zur Fachangestellten f\u00fcr Arbeitsmarktdienstleistungen<\/strong><\/p>\n<p>(Fundstelle: BGBl. I 2012, 1213 &#8211; 1215)<\/p>\n<p>\u2013 Zeitliche Gliederung \u2013<br \/>\nDie nachfolgende zeitliche Gliederung nennt die Zeitr\u00e4ume des Abschnittes B nach \u00a7 3 Absatz 2, in denen die jeweiligen Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten erstmals schwerpunktm\u00e4\u00dfig vermittelt werden sollen; in der Regel ist eine Fortf\u00fchrung oder Vertiefung zum Erreichen der beruflichen Handlungsf\u00e4higkeit erforderlich. Die Fortf\u00fchrung der Inhalte des Abschnittes A nach \u00a7 3 Absatz 2 ist, abweichend davon, in den nachfolgend aufgef\u00fchrten Zeitr\u00e4umen in den jeweiligen Ausbildungsjahren gesondert dargestellt.<br \/>\nW\u00e4hrend der gesamten Ausbildungszeit sind schwerpunktm\u00e4\u00dfig die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildpositionen aus \u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt B Nummer 2.3 Interkulturelle Kompetenzen, Lernziel b,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 2.4 Informations- und Kommunikationssysteme,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 3.1 Anliegensteuerung<br \/>\nzu vermitteln.<br \/>\nErstes Ausbildungsjahr<\/p>\n<p>(1) In einem Zeitraum von insgesamt zwei bis vier Monaten sind schwerpunktm\u00e4\u00dfig die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildpositionen aus \u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt B Nummer 1.1 Stellung, Rechtsform, Kernaufgaben und Organisationsstruktur, Lernziele a und b,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 1.4 Berufsbildung, arbeits-, sozial- sowie tarif- und dienstrechtliche Vorschriften, Lernziele a und b,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 1.5 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 1.6 Umweltschutz und nachhaltiges Handeln,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 2.1 Arbeits- und Selbstorganisation, Lernziele a bis d,<br \/>\nzu vermitteln.<\/p>\n<p>(2) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis sechs Monaten sind schwerpunktm\u00e4\u00dfig die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildpositionen aus \u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A Nummer 1.1 Adressaten- und situationsgerechte Kommunikation, Lernziele a und b,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 1.2 Kl\u00e4rung des Kundenanliegens,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 2 Rechtsanwendungen, Lernziele a bis c,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 3.2 Beratung und Vermittlung sowie Integration, Lernziele a und b,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 3.3 Leistungen zur F\u00f6rderung des Arbeitsmarktausgleichs, Lernziele a und b,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 4.2 Controlling und Finanzen, Lernziel a,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 1.2 Organisationsziele, Qualit\u00e4ts- und Prozessmanagement, Lernziele a, b und d,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 2.2 Teamarbeit und Kooperation, Lernziel a,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 2.3 Interkulturelle Kompetenz, Lernziel a,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 2.5 Datenschutz und Datensicherheit<br \/>\nzu vermitteln.<\/p>\n<p>(3) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis f\u00fcnf Monaten sind schwerpunktm\u00e4\u00dfig die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildpositionen aus \u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A Nummer 1.1 Adressaten- und situationsgerechte Kommunikation, Lernziele c und d,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 3.4 Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch, Lernziele a und b,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 2.2 Teamarbeit und Kooperation, Lernziel b,<br \/>\nin Verbindung mit<br \/>\nAbschnitt A Nummer 2 Rechtsanwendungen, Lernziel d,<br \/>\nzu vermitteln.<br \/>\nZweites Ausbildungsjahr<\/p>\n<p>(1) In einem Zeitraum von insgesamt ein bis drei Monaten sind schwerpunktm\u00e4\u00dfig die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildpositionen aus \u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A Nummer 4.1 Personalsachbearbeitung, Lernziele a bis c,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 4.2 Controlling und Finanzen, Lernziel b,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 1.1 Stellung, Rechtsform, Kernaufgaben und Organisationsstruktur, Lernziele c bis e,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 1.4 Berufsbildung, arbeits-, sozial- sowie tarif- und dienstrechtliche Vorschriften, Lernziele c bis e,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 2.1 Arbeits- und Selbstorganisation, Lernziel e,<br \/>\nzu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildposition<br \/>\nAbschnitt A Nummer 1.2 Kl\u00e4rung des Kundenanliegens<br \/>\nfortzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>(2) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis f\u00fcnf Monaten sind schwerpunktm\u00e4\u00dfig die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildpositionen aus \u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A Nummer 3.2 Beratung und Vermittlung sowie Integration, Lernziele c und d,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 3.3 Leistungen zur F\u00f6rderung des Arbeitsmarktausgleichs, Lernziele c bis e,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 1.3 Markt- und Wettbewerbssituation, Lernziel a,<br \/>\nzu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildpositionen aus<br \/>\nAbschnitt A Nummer 1.1 Adressaten- und situationsgerechte Kommunikation, Lernziele c und d,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 2 Rechtsanwendungen, Lernziele a bis d,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 3.2 Beratung und Vermittlung sowie Integration, Lernziele a und b,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 3.3 Leistungen zur F\u00f6rderung des Arbeitsmarktausgleichs, Lernziele a und b,<br \/>\nfortzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>(3) In einem Zeitraum von insgesamt f\u00fcnf bis sieben Monaten sind schwerpunktm\u00e4\u00dfig die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildpositionen aus \u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A Nummer 1.1 Adressaten- und situationsgerechte Kommunikation, Lernziel e,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 1.3 Konfliktmanagement,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 2 Rechtsanwendungen, Lernziele e bis g,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 3.4 Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch, Lernziele c und d,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 3.5 Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch sowie Auftragsleistungen nach dem Steuer- und Sozialrecht, Lernziele a und b,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 4.2 Controlling und Finanzen, Lernziel c,<br \/>\nzu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildpositionen aus<br \/>\nAbschnitt A Nummer 1.1 Adressaten- und situationsgerechte Kommunikation,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 2 Rechtsanwendungen, Lernziel d,<br \/>\nfortzuf\u00fchren.<br \/>\nDrittes Ausbildungsjahr<\/p>\n<p>(1) In einem Zeitraum von insgesamt ein bis drei Monaten sind schwerpunktm\u00e4\u00dfig die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildpositionen aus \u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A Nummer 4.1 Personalsachbearbeitung, Lernziel d,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 4.2 Controlling und Finanzen, Lernziele d und e,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 1.2 Organisationsziele, Qualit\u00e4ts- und Prozessmanagement, Lernziel c,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 1.4 Berufsbildung, arbeits-, sozial- sowie tarif- und dienstrechtliche Vorschriften, Lernziel f,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 2.2 Teamarbeit und Kooperation, Lernziel c,<br \/>\nzu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildposition aus<br \/>\nAbschnitt A Nummer 1.1 Adressaten- und situationsgerechte Kommunikation<br \/>\nfortzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>(2) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis f\u00fcnf Monaten sind schwerpunktm\u00e4\u00dfig die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildpositionen aus \u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt B Nummer 1.3 Markt- und Wettbewerbssituation, Lernziel b,<br \/>\nAbschnitt B Nummer 2.3 Interkulturelle Kompetenz, Lernziel c,<br \/>\nzu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildpositionen aus<br \/>\nAbschnitt A Nummer 1.3 Konfliktmanagement,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 3.2 Beratung und Vermittlung sowie Integration,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 3.3 Leistungen zur F\u00f6rderung des Arbeitsmarktausgleichs<br \/>\nfortzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>(3) In einem Zeitraum von f\u00fcnf bis sieben Monaten sind die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildpositionen aus \u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A Nummer 2 Rechtsanwendungen, Lernziel h,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 3.5 Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch sowie Auftragsleistungen nach dem Steuer- und Sozialrecht, Lernziel c,<br \/>\nzu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten der Berufsbildpositionen aus<br \/>\nAbschnitt A Nummer 2 Rechtsanwendungen, Lernziele a bis g,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 3.5 Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch sowie Auftragsleistungen nach dem Steuer- und Sozialrecht, Lernziele a und b,<br \/>\nAbschnitt A Nummer 4.2 Controlling und Finanzen, Lernziel c,<br \/>\nfortzuf\u00fchren.<\/p>\n<div class=\"social-share-buttons\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=1977\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Facebook<\/a><a href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=1977&text=Verordnung+%C3%BCber+die+Berufsausbildung+zum+Fachangestellten+f%C3%BCr+Arbeitsmarktdienstleistungen+und+zur+Fachangestellten+f%C3%BCr+Arbeitsmarktdienstleistungen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Twitter<\/a><a 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