{"id":1430,"date":"2021-05-26T08:45:59","date_gmt":"2021-05-26T08:45:59","guid":{"rendered":"https:\/\/eurogesetze.com\/?p=1430"},"modified":"2021-05-26T08:45:59","modified_gmt":"2021-05-26T08:45:59","slug":"verordnung-ueber-die-berufsausbildung-zur-fachkraft-agrarservice","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eurogesetze.com\/?p=1430","title":{"rendered":"Verordnung \u00fcber die Berufsausbildung zur Fachkraft Agrarservice"},"content":{"rendered":"<p>AgrarAusbV<br \/>\nVollzitat: &#8222;Verordnung \u00fcber die Berufsausbildung zur Fachkraft Agrarservice vom 23. Juli 2009 (BGBl. I S. 2157) , die durch Artikel 1 der Verordnung vom 6. Mai 2013 (BGBl. I S. 1250) ge\u00e4ndert worden ist&#8220;<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Eingangsformel<\/strong><\/p>\n<p>Auf Grund des \u00a7 4 Absatz 1 in Verbindung mit \u00a7 5 des Berufsbildungsgesetzes vom 23. M\u00e4rz 2005 (BGBl. I S. 931) , von denen \u00a7 4 Absatz 1 durch Artikel 232 Nummer 1 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) ge\u00e4ndert worden ist, verordnet das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Einvernehmen mit dem Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 1 Staatliche Anerkennung des Ausbildungsberufes<\/strong><\/p>\n<p>Der Ausbildungsberuf Fachkraft Agrarservice wird nach \u00a7 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes staatlich anerkannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 2 Dauer der Berufsausbildung<\/strong><\/p>\n<p>Die Ausbildung dauert drei Jahre.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 3 Ausbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild<\/strong><\/p>\n<p>(1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage) aufgef\u00fchrten Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten (berufliche Handlungsf\u00e4higkeit) . Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende Organisation der Ausbildung ist insbesondere zul\u00e4ssig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.<\/p>\n<p>(2) Die Berufsausbildung gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild) :<\/p>\n<p>Abschnitt A<\/p>\n<p>Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten:<\/p>\n<p>1. Betriebliche Abl\u00e4ufe und Organisation,<br \/>\n2. Wirtschaftliche Zusammenh\u00e4nge,<br \/>\n3. Bedienen und F\u00fchren landwirtschaftlicher Maschinen,<br \/>\n4. Pflegen, Warten und Instandhalten von Agrartechnik,<br \/>\n5. Pflanzenproduktion,<\/p>\n<p>5.1 Bodenbearbeitung,<br \/>\n5.2 Bestellen und Pflegen von Kulturen,<br \/>\n5.3 Ernten, Lagern und Konservieren pflanzlicher Produkte;<\/p>\n<p>6. Kommunikation und Information,<br \/>\n7. Dienstleistungen und Kundenorientierung,<br \/>\n8. Qualit\u00e4tssichernde Ma\u00dfnahmen;<\/p>\n<p>Abschnitt B<\/p>\n<p>Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten:<\/p>\n<p>1. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,<br \/>\n2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,<br \/>\n3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,<br \/>\n4. Umweltschutz,<br \/>\n5. Naturschutz, \u00f6kologische Zusammenh\u00e4nge; Nachhaltigkeit.<\/p>\n<p>(3) Zur Sicherstellung einer ausreichenden Breite und Tiefe der nach Absatz 2 Abschnitt A Nummer 5 zu vermittelnden Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten m\u00fcssen diese mindestens an drei der folgenden Kulturen:<\/p>\n<p>1. Halmfrucht,<br \/>\n2. Hackfrucht,<br \/>\n3. Gr\u00fcnland,<br \/>\n4. Futterpflanzen,<br \/>\n5. \u00d6lfr\u00fcchte,<br \/>\n6. Sonderkulturen<\/p>\n<p>vermittelt werden. Die f\u00fcr die Ausbildung wesentlichen Kulturen werden vom Ausbildungsbetrieb festgelegt. Andere Kulturen sind zul\u00e4ssig, wenn an ihnen die Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten nach Absatz 2 Abschnitt A Nummer 5 in gleicher Breite und Tiefe vermittelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 4 Durchf\u00fchrung der Berufsausbildung<\/strong><\/p>\n<p>(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Aus\u00fcbung einer qualifizierten beruflichen T\u00e4tigkeit im Sinne von \u00a7 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes bef\u00e4higt werden, die insbesondere selbstst\u00e4ndiges Planen, Durchf\u00fchren und Kontrollieren einschlie\u00dft. Diese Bef\u00e4higung ist auch in den Pr\u00fcfungen nach den \u00a7\u00a7 5 und 6 nachzuweisen.<\/p>\n<p>(2) Die Ausbildenden haben unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplanes f\u00fcr die Auszubildenden einen Ausbildungsplan zu erstellen.<\/p>\n<p>(3) Die Auszubildenden haben einen schriftlichen Ausbildungsnachweis zu f\u00fchren. Ihnen ist Gelegenheit zu geben, diesen w\u00e4hrend der Ausbildungszeit zu f\u00fchren. Die Ausbildenden haben den schriftlichen Ausbildungsnachweis regelm\u00e4\u00dfig durchzusehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 5 Zwischenpr\u00fcfung<\/strong><\/p>\n<p>(1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenpr\u00fcfung durchzuf\u00fchren. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.<\/p>\n<p>(2) Die Zwischenpr\u00fcfung erstreckt sich auf die in der Anlage f\u00fcr die ersten 18 Monate aufgef\u00fchrten Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er f\u00fcr die Berufsausbildung wesentlich ist.<\/p>\n<p>(3) Die Zwischenpr\u00fcfung besteht aus den Pr\u00fcfungsbereichen:<\/p>\n<p>1. Pflanzenbau und Agrartechnik,<br \/>\n2. Arbeitsorganisation.<\/p>\n<p>(4) F\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich Pflanzenbau und Agrartechnik bestehen folgende Vorgaben:<\/p>\n<p>1. Der Pr\u00fcfling soll nachweisen, dass er Arbeiten des Pflanzenbaus durchf\u00fchren, die hierf\u00fcr erforderliche Agrartechnik kombinieren, einsatzbereit machen, einsetzen sowie warten kann und dabei Ma\u00dfnahmen zur Arbeitsorganisation, zum Umweltschutz, zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zur Wirtschaftlichkeit ber\u00fccksichtigt und seine Vorgehensweise begr\u00fcnden kann;<\/p>\n<p>2. hierf\u00fcr sind aus folgenden T\u00e4tigkeiten mindestens zwei auszuw\u00e4hlen, wobei jeweils mindestens eine T\u00e4tigkeit der Buchstaben a bis d und mindestens eine T\u00e4tigkeit der Buchstaben e bis f enthalten sein m\u00fcssen:<\/p>\n<p>a) Bodenbearbeitungsma\u00dfnahmen durchf\u00fchren,<br \/>\nb) Saatgut ausbringen,<br \/>\nc) Pflanzenbest\u00e4nde beurteilen und pflegen,<br \/>\nd) Erntema\u00dfnahmen durchf\u00fchren,<br \/>\ne) Arbeitsmaschinen nach Arbeitsauftrag zusammenstellen,<br \/>\nf) Betriebsbereitschaft und Verkehrssicherheit von Maschinen und Ger\u00e4ten herstellen,<br \/>\ng) Werkzeuge und Werkstoffe einsetzen;<\/p>\n<p>3. der Pr\u00fcfling soll zwei Arbeitsproben entsprechend des Vegetationsverlaufs durchf\u00fchren und zu jeder ein auftragsbezogenes Fachgespr\u00e4ch f\u00fchren;<\/p>\n<p>4. die Pr\u00fcfungszeit betr\u00e4gt insgesamt drei Stunden; innerhalb dieser Zeit sollen die Fachgespr\u00e4che in h\u00f6chstens 30 Minuten durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>(5) F\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich Arbeitsorganisation bestehen folgende Vorgaben:<\/p>\n<p>1. Der Pr\u00fcfling soll nachweisen, dass er:<\/p>\n<p>a) berufsbezogene gesetzliche Bestimmungen und Normen anwenden,<br \/>\nb) arbeitsvorbereitende Ma\u00dfnahmen und Arbeitsschritte im Pflanzenbau planen,<br \/>\nc) Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit beachten,<br \/>\nd) Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Natur- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit bei der T\u00e4tigkeit ber\u00fccksichtigen,<br \/>\ne) technische und gesetzliche Normen zur Betriebs- und Verkehrssicherheit landwirtschaftlicher Maschinen und Ger\u00e4te beherrschen,<br \/>\nf) Auftragsannahme und -bearbeitung erl\u00e4utern und<br \/>\ng) Rechte und Pflichten in der Berufsausbildung darstellen<\/p>\n<p>kann;<br \/>\n2. der Pr\u00fcfling soll berufstypische Aufgaben schriftlich bearbeiten;<br \/>\n3. die Pr\u00fcfungszeit betr\u00e4gt 120 Minuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 6 Abschlusspr\u00fcfung<\/strong><\/p>\n<p>(1) Durch die Abschlusspr\u00fcfung ist festzustellen, ob der Pr\u00fcfling die berufliche Handlungsf\u00e4higkeit erworben hat. In der Abschlusspr\u00fcfung soll der Pr\u00fcfling nachweisen, dass er die daf\u00fcr erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und F\u00e4higkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, f\u00fcr die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist zugrunde zu legen.<\/p>\n<p>(2) Die Abschlusspr\u00fcfung erstreckt sich auf die in der Anlage aufgef\u00fchrten Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er f\u00fcr die Berufsausbildung wesentlich ist.<\/p>\n<p>(3) Die Abschlusspr\u00fcfung besteht aus den Pr\u00fcfungsbereichen:<\/p>\n<p>1. Pflanzenbau,<br \/>\n2. Agrartechnik,<br \/>\n3. Dienstleistung, Kommunikation und Information,<br \/>\n4. Wirtschafts- und Sozialkunde.<\/p>\n<p>(4) F\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich Pflanzenbau bestehen folgende Vorgaben:<\/p>\n<p>1. Der Pr\u00fcfling soll nachweisen, dass er pflanzenbauliche Arbeiten im Vegetationsverlauf unter Ber\u00fccksichtigung der Prinzipien der Nachhaltigkeit durchf\u00fchren und dabei Ma\u00dfnahmen der Ablaufplanung und Betriebsorganisation, zur Qualit\u00e4tssicherung, zum Umweltschutz, zur Wirtschaftlichkeit und zur Kundenorientierung umsetzen, Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit beachten sowie die jeweiligen produkt- und verfahrensspezifischen fachlichen Hintergr\u00fcnde aufzeigen kann;<\/p>\n<p>2. hierf\u00fcr sind aus folgenden T\u00e4tigkeiten mindestens drei auszuw\u00e4hlen:<\/p>\n<p>a) Boden bearbeiten,<br \/>\nb) Kulturen bestellen,<br \/>\nc) Kulturen pflegen und d\u00fcngen,<br \/>\nd) Pflanzenschutz durchf\u00fchren,<br \/>\ne) Pflanzen ernten,<br \/>\nf) Erntegut lagern und konservieren,<br \/>\ng) Landschaft pflegen;<\/p>\n<p>3. der Pr\u00fcfling soll eine Arbeitsaufgabe entsprechend des Vegetationsverlaufs durchf\u00fchren und hier\u00fcber ein auftragsbezogenes Fachgespr\u00e4ch f\u00fchren; bei der Aufgabenstellung sind die nach \u00a7 3 Absatz 3 festgelegten Kulturen zu ber\u00fccksichtigen;<\/p>\n<p>4. die Pr\u00fcfungszeit betr\u00e4gt insgesamt zwei Stunden, innerhalb dieser Zeit soll das Fachgespr\u00e4ch in h\u00f6chstens 30 Minuten durchgef\u00fchrt werden;<\/p>\n<p>5. dar\u00fcber hinaus soll der Pr\u00fcfling nachweisen, dass er pflanzenbauliche Arbeiten unter Ber\u00fccksichtigung der Prinzipien der Nachhaltigkeit planen und bewerten, Ma\u00dfnahmen der Ablaufplanung und Betriebsorganisation entwickeln, Arbeitsabl\u00e4ufe kunden- und zielorientiert unter Beachtung wirtschaftlicher, technischer, rechtlicher und organisatorischer Vorgaben gestalten, Ma\u00dfnahmen zur Qualit\u00e4tssicherung, zum Umweltschutz, zur Wirtschaftlichkeit und zur Kundenorientierung konzipieren sowie die jeweiligen produkt- und verfahrensspezifischen fachlichen Hintergr\u00fcnde aufzeigen kann;<\/p>\n<p>6. der Pr\u00fcfling soll berufstypische Aufgaben zu den unter Nummer 5 dargestellten Anforderungen schriftlich bearbeiten;<\/p>\n<p>7. die Pr\u00fcfungszeit betr\u00e4gt 90 Minuten;<\/p>\n<p>8. bei der Ermittlung des Ergebnisses f\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich sind die Leistung der Arbeitsaufgabe einschlie\u00dflich des auftragsbezogenen Fachgespr\u00e4chs und die Leistung der schriftlichen Aufgabenbearbeitung im Verh\u00e4ltnis 2 : 1 zu gewichten.<\/p>\n<p>(5) F\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich Agrartechnik bestehen folgende Vorgaben:<\/p>\n<p>1. Der Pr\u00fcfling soll nachweisen, dass er Agrartechnik einsetzen, pflegen, warten sowie instand halten und dabei Ma\u00dfnahmen der Ablaufplanung und Betriebsorganisation durchf\u00fchren, Gesichtspunkte zur Werterhaltung und Qualit\u00e4tssicherung, zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit, zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zur Sicherheit, zur Wirtschaftlichkeit und zur Verkehrs- und Betriebssicherheit beachten, Stra\u00dfenverkehrsordnung und Stra\u00dfenverkehrs-Zulassungs-Ordnung berufsbezogen anwenden sowie die jeweiligen spezifischen fachlichen Hintergr\u00fcnde aufzeigen kann;<\/p>\n<p>2. hierf\u00fcr sind aus folgenden T\u00e4tigkeiten mindestens drei auszuw\u00e4hlen, wobei die T\u00e4tigkeit nach Buchstabe d in der Auswahl enthalten sein muss:<\/p>\n<p>a) Verkehrssicherheit und Betriebsbereitschaft landwirtschaftlicher Maschinen herstellen,<br \/>\nb) Pflege- und Wartungsarbeiten durchf\u00fchren,<br \/>\nc) Instandhaltungsarbeiten ausf\u00fchren,<br \/>\nd) landwirtschaftliche Zug- und Arbeitsmaschinen bis zu den Grenzen der F\u00fchrerscheinklasse T im \u00f6ffentlichen Stra\u00dfenverkehr f\u00fchren,<br \/>\ne) Zug- und Arbeitsmaschinen sowie Ger\u00e4te nach Verwendungszweck zusammenstellen;<\/p>\n<p>3. der Pr\u00fcfling soll eine Arbeitsaufgabe durchf\u00fchren und hier\u00fcber ein auftragsbezogenes Fachgespr\u00e4ch f\u00fchren;<\/p>\n<p>4. die Pr\u00fcfungszeit betr\u00e4gt insgesamt zwei Stunden; innerhalb dieser Zeit soll das Fachgespr\u00e4ch in h\u00f6chstens 30 Minuten durchgef\u00fchrt werden;<\/p>\n<p>5. dar\u00fcber hinaus soll der Pr\u00fcfling nachweisen, dass er Ma\u00dfnahmen der Ablaufplanung und Betriebsorganisation bei Einsatz, Wartung, Pflege und Instandhaltung der Agrartechnik planen und bewerten, dabei Gesichtspunkte zur Werterhaltung und Qualit\u00e4tssicherung, zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit, zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zur Sicherheit, zur Wirtschaftlichkeit und zur Verkehrs- und Betriebssicherheit beachten, berufsspezifische rechtliche Regelungen ber\u00fccksichtigen, Funktionsweisen von Bauteilen und Baugruppen darstellen sowie die jeweiligen spezifischen fachlichen Hintergr\u00fcnde aufzeigen kann;<\/p>\n<p>6. der Pr\u00fcfling soll berufstypische Aufgaben zu den unter Nummer 5 dargestellten Anforderungen schriftlich bearbeiten;<\/p>\n<p>7. die Pr\u00fcfungszeit betr\u00e4gt 90 Minuten;<\/p>\n<p>8. Bei der Ermittlung des Ergebnisses f\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich sind die Leistung der Arbeitsaufgabe einschlie\u00dflich des auftragsbezogenen Fachgespr\u00e4chs und die Leistung der schriftlichen Aufgabenbearbeitung im Verh\u00e4ltnis 2 : 1 zu gewichten.<\/p>\n<p>(6) F\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich Dienstleistung, Kommunikation und Information bestehen folgende Vorgaben:<\/p>\n<p>1. Der Pr\u00fcfling soll nachweisen, dass er:<\/p>\n<p>a) Kundenanfragen annehmen und Auftr\u00e4ge bearbeiten,<br \/>\nb) Kunden beraten und Angebote erl\u00e4utern,<br \/>\nc) Reklamationen bearbeiten und<br \/>\nd) Konzepte f\u00fcr Dienstleistungsangebote darstellen<\/p>\n<p>kann;<br \/>\n2. der Pr\u00fcfling soll berufstypische Aufgaben schriftlich bearbeiten;<br \/>\n3. die Pr\u00fcfungszeit betr\u00e4gt 120 Minuten.<\/p>\n<p>(7) F\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde bestehen folgende Vorgaben:<\/p>\n<p>1. Der Pr\u00fcfling soll nachweisen, dass er allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenh\u00e4nge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kann;<br \/>\n2. der Pr\u00fcfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten;<br \/>\n3. die Pr\u00fcfungszeit betr\u00e4gt 60 Minuten.<\/p>\n<p>(8) F\u00fcr die Ermittlung des Gesamtergebnisses sind die Ergebnisse der Pr\u00fcfungsbereiche zu einer Note zusammenzufassen. Die einzelnen Pr\u00fcfungsbereiche sind wie folgt zu gewichten:<\/p>\n<p>1. Pflanzenbau 35 Prozent,<br \/>\n2. Agrartechnik 35 Prozent,<br \/>\n3. Dienstleistung, Kommunikation und Information 20 Prozent,<br \/>\n4. Wirtschafts- und Sozialkunde 10 Prozent.<br \/>\n(9) Die Abschlusspr\u00fcfung ist bestanden, wenn die Leistungen<\/p>\n<p>1. im Gesamtergebnis mit mindestens \u201eausreichend\u201c,<br \/>\n2. in mindestens drei Pr\u00fcfungsbereichen mit mindestens \u201eausreichend\u201c,<br \/>\n3. in keinem Pr\u00fcfungsbereich mit \u201eungen\u00fcgend\u201c<\/p>\n<p>bewertet worden sind.<\/p>\n<p>(10) Auf Antrag des Pr\u00fcflings ist die Pr\u00fcfung in einem der mit schlechter als \u201eausreichend\u201c bewerteten Pr\u00fcfungsbereiche, in denen Pr\u00fcfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, durch eine m\u00fcndliche Pr\u00fcfung von etwa 15 Minuten zu erg\u00e4nzen, wenn dies f\u00fcr das Bestehen der Pr\u00fcfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses f\u00fcr diesen Pr\u00fcfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der m\u00fcndlichen Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung im Verh\u00e4ltnis von 2 : 1 zu gewichten. In Teilbereichen von Pr\u00fcfungsbereichen, in denen Pr\u00fcfungsleistungen mit eigenen Anforderungen und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, gelten die S\u00e4tze 1 und 2 entsprechend.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 7 Bestehende Berufsausbildungsverh\u00e4ltnisse<\/strong><\/p>\n<p>Berufsausbildungsverh\u00e4ltnisse, die bei Inkrafttreten dieser Verordnung bestehen, k\u00f6nnen unter Anrechnung der bisher zur\u00fcckgelegten Ausbildungszeit nach den Vorschriften dieser Verordnung fortgesetzt werden, wenn die Vertragsparteien dies vereinbaren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 8 Inkrafttreten<\/strong><\/p>\n<p>Diese Verordnung tritt am 1. August 2009 in Kraft.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Anlage (zu \u00a7 3)<\/strong><br \/>\n<strong>Ausbildungsrahmenplan f\u00fcr die Berufsausbildung zur Fachkraft Agrarservice<\/strong><\/p>\n<p>(Fundstelle: BGBl. I 2009, 2161 &#8211; 2164)<br \/>\nAbschnitt A: Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten<\/p>\n<table width=\"100%\">\n<thead valign=\"bottom\">\n<tr>\n<th rowspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Lfd.<br \/>\nNr.<\/th>\n<th rowspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Teil des<br \/>\nAusbildungsberufsbildes<\/th>\n<th rowspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Zu vermittelnde<br \/>\nFertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten<\/th>\n<th colspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Zeitliche Richtwerte<br \/>\nim<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1. bis 18.<br \/>\nMonat<\/th>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">19. bis 36.<br \/>\nMonat<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1<\/th>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2<\/th>\n<th align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3<\/th>\n<th colspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody valign=\"top\">\n<tr>\n<td rowspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1<\/td>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Betriebliche Abl\u00e4ufe<br \/>\nund Organisation<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A Nummer 1)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Arbeits- und Betriebsmittel unter Ber\u00fccksichtigung der Arbeitsverfahren ausw\u00e4hlen<\/dt>\n<dt>b) Arbeitsplatz vorbereiten, Ma\u00dfnahmen zur Vermeidung von Personen- und Sachsch\u00e4den im Umfeld des Arbeitsplatzes treffen<\/dt>\n<dt>c) Arbeits- und Betriebsanweisungen anwenden<\/dt>\n<dt>d) Witterungsverh\u00e4ltnisse beobachten und dokumentieren<\/dt>\n<dt>e) Betriebseinrichtungen pflegen, warten und instand halten<\/dt>\n<dt>f) Daten zur Arbeitsdurchf\u00fchrung feststellen, insbesondere Aufwandmengen berechnen, Arbeitszeitbedarf sowie Gr\u00f6\u00dfe von Fl\u00e4chen sch\u00e4tzen und ermitteln<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">7<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>g) Arbeitsabl\u00e4ufe unter Ber\u00fccksichtigung betrieblicher und struktureller Gegebenheiten, insbesondere nach wirtschaftlichen und ergonomischen Gesichtspunkten, planen und durchf\u00fchren<\/dt>\n<dt>h) Aufgaben im Team, insbesondere bei der Bildung von Arbeitsketten, abstimmen und bearbeiten; Ergebnisse kontrollieren<\/dt>\n<dt>i) bei Einsatzplanungen des Betriebes mitwirken<\/dt>\n<dt>j) Arbeitsergebnisse dokumentieren, beurteilen und darstellen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">2<\/td>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Wirtschaftliche<br \/>\nZusammenh\u00e4nge<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A Nummer 2)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) bei Werbekonzepten und -ma\u00dfnahmen des Betriebes mitwirken, insbesondere zur positiven Au\u00dfenwirkung des Betriebes beitragen<\/dt>\n<dt>b) Eingang und Verbrauch von Betriebsmitteln erfassen<\/dt>\n<dt>c) Markt- und Preisinformationen einholen, vergleichen und bewerten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>d) Kalkulationen erstellen<\/dt>\n<dt>e) bei Gesch\u00e4ftsvorg\u00e4ngen mitwirken, insbesondere Angebote vergleichen, Bestellungen vorbereiten, Rechnungen kontrollieren sowie Arbeitspreise ermitteln<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">3<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Bedienen und F\u00fchren landwirtschaftlicher<br \/>\nMaschinen<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A Nummer 3)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Arbeitsmaschinen nach Arbeitsauftrag sowie unter Ber\u00fccksichtigung der produktionstechnischen Bedingungen und der Witterung zusammenstellen<\/dt>\n<dt>b) Verkehrssicherheit von Zugmaschinen, Transportmitteln, technischen Anlagen, Maschinen und Ger\u00e4ten pr\u00fcfen und Betriebsbereitschaft herstellen<\/dt>\n<dt>c) Arbeitsnachweise erstellen<\/dt>\n<dt>d) Bedingungen am Einsatzort mit den Auftragsdaten abgleichen und bei abweichenden Bedingungen Ma\u00dfnahmen ergreifen<\/dt>\n<dt>e) Bordinstrumente einstellen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"bottom\">15<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>f) Maschinen und Ger\u00e4te f\u00fcr den Stra\u00dfenverkehr umr\u00fcsten und f\u00fcr den Transport sichern sowie Stra\u00dfenverschmutzung vermeiden<\/dt>\n<dt>g) landwirtschaftliche Zug- und Arbeitsmaschinen im \u00f6ffentlichen Stra\u00dfenverkehr bis zu den Grenzen der F\u00fchrerscheinklasse T unter Beachtung der Stra\u00dfenverkehrsordnung und der Stra\u00dfenverkehrs-Zulassungs-Ordnung f\u00fchren<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>h) Arbeits- und Zugmaschinen, Transportmittel und Ger\u00e4te bedienen sowie Werterhaltung beachten<\/dt>\n<dt>i) Arbeitsparameter w\u00e4hrend der Arbeit kontrollieren und den sich ver\u00e4ndernden Bedingungen anpassen<\/dt>\n<dt>j) Auftrags- und Leistungsdaten zusammenstellen und weiterleiten<\/dt>\n<dt>k) technische St\u00f6rungen feststellen und Ma\u00dfnahmen einleiten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">18<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">4<\/td>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Pflegen, Warten und<br \/>\nInstandhalten von<br \/>\nAgrartechnik<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A Nummer 4)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Maschinen und Ger\u00e4te reinigen, sichtbare technische M\u00e4ngel und Besch\u00e4digungen dokumentieren<\/dt>\n<dt>b) Werkzeuge und Werkstoffe nach ihrem Verwendungszweck ausw\u00e4hlen, einsetzen und einsatzbereit halten<\/dt>\n<dt>c) Schutzma\u00dfnahmen und Sicherungen an elektrischen Anlagen beachten<\/dt>\n<dt>d) Betriebsstoffe lagern und R\u00fcckst\u00e4nde entsorgen<\/dt>\n<dt>e) Ma\u00dfnahmen zur Konservierung und Entkonservierung durchf\u00fchren<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">13<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>f) Wartungsarbeiten unter Beachtung technischer Unterlagen sowie von Wartungspl\u00e4nen durchf\u00fchren, insbesondere Betriebsfl\u00fcssigkeiten kontrollieren, nachf\u00fcllen, wechseln und entsorgen<\/dt>\n<dt>g) Fehler und St\u00f6rungen suchen, Ursachen feststellen sowie M\u00f6glichkeiten zur Behebung darstellen und beurteilen<\/dt>\n<dt>h) elektrische und elektronische Einrichtungen an Fahrzeugen instand halten<\/dt>\n<dt>i) Funktionsweisen von Bauteilen und Baugruppen unterscheiden und auf Verschlei\u00df pr\u00fcfen, Verschlei\u00dfteile austauschen<\/dt>\n<dt>j) Gesamtfunktion im Betriebszustand pr\u00fcfen und einstellen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">14<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">5<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Pflanzenproduktion<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A Nummer 5)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">5.1<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Bodenbearbeitung<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A<br \/>\nNummer 5.1)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Bodenarten und Bodenaufbau bestimmen sowie Bodenzustand beurteilen<\/dt>\n<dt>b) Wechselwirkungen zwischen Bodeneigenschaften und Nutzungsm\u00f6glichkeiten beachten<\/dt>\n<dt>c) boden- und kulturartenspezifische Bodenbearbeitung durchf\u00fchren<\/dt>\n<dt>d) Bodensch\u00e4den vermeiden, feststellen und beheben<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">6<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">5.2<\/td>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Bestellen und Pflegen von Kulturen<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A<br \/>\nNummer 5.2)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Saat- und Pflanzgut beurteilen und ausbringen<\/dt>\n<dt>b) Kulturen hinsichtlich der Bestandesf\u00fchrung beurteilen<\/dt>\n<dt>c) Pflanzenbest\u00e4nde bedarfs- und zeitgerecht pflegen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">14<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>d) Kulturen bedarfs- und zeitgerecht d\u00fcngen<\/dt>\n<dt>e) Pflanzenschutzma\u00dfnahmen durchf\u00fchren<\/dt>\n<dt>f) Landschaftspflegema\u00dfnahmen durchf\u00fchren, insbesondere Feldraine, B\u00f6schungen und Hecken pflegen und erhalten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">12<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">5.3<\/td>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Ernten, Lagern und Konservieren<br \/>\npflanzlicher Produkte<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A<br \/>\nNummer 5.3)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Ernte durchf\u00fchren<\/dt>\n<dt>b) Erntegut transportieren, lagern und konservieren<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">12<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>c) Erntezeitpunkt unter Ber\u00fccksichtigung von Reifezustand, Verwendungszweck und Qualit\u00e4tsanforderungen festlegen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">6<\/td>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Kommunikation<br \/>\nund Information<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A Nummer 6)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Informationen beschaffen, auswerten und einordnen<\/dt>\n<dt>b) betriebliche Kommunikations- und Informationssysteme nutzen, dabei Standardsoftware und arbeitsplatzspezifische Software anwenden<\/dt>\n<dt>c) Regeln zum Datenschutz und zur Datensicherheit beachten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>d) Kommunikationstechniken anwenden<\/dt>\n<dt>e) Konflikte im Team l\u00f6sen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">7<\/td>\n<td rowspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Dienstleistungen und Kundenorientierung<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A Nummer 7)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) bei der Auftragsannahme und -bearbeitung mitwirken<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>b) individuelle Besonderheiten und Anforderungen der Kundenbetriebe bei der Durchf\u00fchrung von Dienstleistungen beachten und umsetzen<\/dt>\n<dt>c) Kunden beraten und Kundenw\u00fcnsche sowie Informationen entgegennehmen und im Betrieb weiterleiten<\/dt>\n<dt>d) Kundenreklamationen entgegennehmen, bearbeiten und bei der Arbeitserledigung ber\u00fccksichtigen<\/dt>\n<dt>e) Kundengespr\u00e4che situationsgerecht f\u00fchren<\/dt>\n<dt>f) bei der Akquisition mitwirken<\/dt>\n<dt>g) betriebliches Dienstleistungsangebot pr\u00e4sentieren<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">10<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">8<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Qualit\u00e4tssichernde Ma\u00dfnahmen<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt A Nummer 8)<\/td>\n<td align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Ziele, Aufgaben und Aufbau der betrieblichen Qualit\u00e4tssicherung erl\u00e4utern<\/dt>\n<dt>b) betriebs- und produktspezifische Qualit\u00e4tsstandards anwenden, dokumentieren und beurteilen<\/dt>\n<dt>c) Ursachen von Fehlern und Qualit\u00e4tsm\u00e4ngeln aufzeigen, dokumentieren und zu deren Behebung beitragen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">6<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div class=\"jurAbsatz\">Abschnitt B: Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten<\/div>\n<table style=\"width: 100%; height: 1542px;\" width=\"100%\">\n<colgroup>\n<col width=\"4%\" align=\"center\" \/>\n<col width=\"22%\" align=\"left\" \/>\n<col width=\"54%\" align=\"left\" \/>\n<col width=\"10%\" align=\"center\" \/>\n<col width=\"10%\" align=\"center\" \/><\/colgroup>\n<thead valign=\"bottom\">\n<tr style=\"height: 54px;\">\n<th style=\"height: 108px;\" rowspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Lfd.<br \/>\nNr.<\/th>\n<th style=\"height: 108px;\" rowspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Teil des<br \/>\nAusbildungsberufsbildes<\/th>\n<th style=\"height: 108px;\" rowspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Zu vermittelnde<br \/>\nFertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten<\/th>\n<th style=\"height: 54px;\" colspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Zeitliche Richtwerte<br \/>\nim<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 54px;\">\n<th style=\"height: 54px;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1. bis 18.<br \/>\nMonat<\/th>\n<th style=\"height: 54px;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">19. bis 36.<br \/>\nMonat<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 27px;\">\n<th style=\"height: 27px;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1<\/th>\n<th style=\"height: 27px;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2<\/th>\n<th style=\"height: 27px;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3<\/th>\n<th style=\"height: 27px;\" colspan=\"2\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody valign=\"top\">\n<tr style=\"height: 383px;\">\n<td style=\"height: 383px;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">1<\/td>\n<td style=\"height: 383px;\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt B Nummer 1)<\/td>\n<td style=\"height: 383px;\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erkl\u00e4ren<\/dt>\n<dt>b) gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen<\/dt>\n<dt>c) M\u00f6glichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen<\/dt>\n<dt>d) wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen<\/dt>\n<dt>e) wesentliche Bestimmungen der f\u00fcr den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifvertr\u00e4ge nennen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td style=\"height: 383px;\" colspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 275px;\">\n<td style=\"height: 275px;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">2<\/td>\n<td style=\"height: 275px;\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Aufbau und<br \/>\nOrganisation des<br \/>\nAusbildungsbetriebes<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt B Nummer 2)<\/td>\n<td style=\"height: 275px;\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erl\u00e4utern<\/dt>\n<dt>b) Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes, wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung, erkl\u00e4ren<\/dt>\n<dt>c) Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Besch\u00e4ftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen<\/dt>\n<dt>d) Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweisen der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td style=\"height: 275px;\" colspan=\"2\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 275px;\">\n<td style=\"height: 275px;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">3<\/td>\n<td style=\"height: 275px;\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Sicherheit und<br \/>\nGesundheitsschutz<br \/>\nbei der Arbeit<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt B Nummer 3)<\/td>\n<td style=\"height: 275px;\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Gef\u00e4hrdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Ma\u00dfnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen<\/dt>\n<dt>b) berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverh\u00fctungsvorschriften anwenden<\/dt>\n<dt>c) Verhaltensweisen bei Unf\u00e4llen beschreiben sowie erste Ma\u00dfnahmen einleiten<\/dt>\n<dt>d) Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Br\u00e4nden beschreiben und Ma\u00dfnahmen zur Brandbek\u00e4mpfung ergreifen<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<td style=\"height: 749px;\" colspan=\"2\" rowspan=\"3\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">w\u00e4hrend<br \/>\nder gesamten<br \/>\nAusbildung<br \/>\nzu vermitteln<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 312px;\">\n<td style=\"height: 312px;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">4<\/td>\n<td style=\"height: 312px;\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Umweltschutz<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt B Nummer 4)<\/td>\n<td style=\"height: 312px;\" align=\"justify\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere<\/p>\n<dl>\n<dt>a) m\u00f6gliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erkl\u00e4ren<\/dt>\n<dt>b) f\u00fcr den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden<\/dt>\n<dt>c) M\u00f6glichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen<\/dt>\n<dt>d) Abf\u00e4lle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuf\u00fchren<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 162px;\">\n<td style=\"height: 162px;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"top\">5<\/td>\n<td style=\"height: 162px;\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">Naturschutz,<br \/>\n\u00f6kologische<br \/>\nZusammenh\u00e4nge; Nachhaltigkeit<br \/>\n(\u00a7 3 Absatz 2<br \/>\nAbschnitt B Nummer 5)<\/td>\n<td style=\"height: 162px;\" align=\"left\" charoff=\"50\" valign=\"top\">\n<dl>\n<dt>a) Bedeutung von Lebensr\u00e4umen f\u00fcr Mensch, Tier und Pflanzen erkl\u00e4ren sowie Lebensr\u00e4ume an Beispielen beschreiben<\/dt>\n<dt>b) Bedeutung und Ziele des Naturschutzes bei der Arbeit beschreiben<\/dt>\n<dt>c) Nachhaltigkeitsaspekte bei der Pflanzenproduktion beachten<\/dt>\n<\/dl>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div class=\"social-share-buttons\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=1430\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Facebook<\/a><a href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=1430&text=Verordnung+%C3%BCber+die+Berufsausbildung+zur+Fachkraft+Agrarservice\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Twitter<\/a><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/shareArticle?url=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=1430&title=Verordnung+%C3%BCber+die+Berufsausbildung+zur+Fachkraft+Agrarservice\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LinkedIn<\/a><a 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Juli 2009 (BGBl. I S. 2157) , die durch Artikel 1 der Verordnung vom 6. Mai 2013 (BGBl. 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