{"id":1340,"date":"2021-05-20T13:58:57","date_gmt":"2021-05-20T13:58:57","guid":{"rendered":"https:\/\/eurogesetze.com\/?p=1340"},"modified":"2021-05-20T13:59:51","modified_gmt":"2021-05-20T13:59:51","slug":"verordnung-ueber-die-pruefung-zum-anerkannten-abschluss-gepruefter-abwassermeister-gepruefte-abwassermeisterin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eurogesetze.com\/?p=1340","title":{"rendered":"Verordnung \u00fcber die Pr\u00fcfung zum anerkannten Abschluss Gepr\u00fcfter Abwassermeister\/Gepr\u00fcfte Abwassermeisterin"},"content":{"rendered":"<p>Eingangsformel<br \/>\nAuf Grund des \u00a7 46 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), der zuletzt durch Artikel 184 Nr. 1 der Verordnung vom 25.<!--more--> November 2003 (BGBl. I S. 2304) ge\u00e4ndert worden ist, verordnet das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung nach Anh\u00f6ren des St\u00e4ndigen Ausschusses des Bundesinstituts f\u00fcr Berufsbildung im Einvernehmen mit dem Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, dem Bundesministerium des Innern und dem Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Arbeit:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 1 Ziel der Pr\u00fcfung und Bezeichnung des Abschlusses<\/strong><\/p>\n<p>(1) Zum Nachweis von Kenntnissen, Fertigkeiten und Erfahrungen, die durch die berufliche Fortbildung zum Gepr\u00fcften Abwassermeister\/zur Gepr\u00fcften Abwassermeisterin erworben worden sind, kann die zust\u00e4ndige Stelle Pr\u00fcfungen nach den \u00a7\u00a7 2 bis 9 durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>(2) Ziel der Pr\u00fcfung ist der Nachweis der Qualifikation zum Gepr\u00fcften Abwassermeister\/zur Gepr\u00fcften Abwassermeisterin und damit die Bef\u00e4higung:<\/p>\n<p>1. in privaten und \u00f6ffentlichen Unternehmen unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe sowie in verschiedenen Bereichen und T\u00e4tigkeitsfeldern eines Unternehmens Sach-, Organisations- und F\u00fchrungsaufgaben wahrzunehmen und<\/p>\n<p>2. sich auf ver\u00e4nderte Methoden und Systeme, auf sich ver\u00e4ndernde Strukturen der Arbeitsorganisation und auf neue Methoden der Organisationsentwicklung, der Personalf\u00fchrung und -entwicklung flexibel einzustellen sowie den technisch-organisatorischen Wandel im Unternehmen mitzugestalten.<\/p>\n<p>(3) Durch die Pr\u00fcfung ist festzustellen, ob die Qualifikation vorhanden ist, folgende im Zusammenhang stehende Aufgaben eines Gepr\u00fcften Abwassermeisters\/einer Gepr\u00fcften Abwassermeisterin wahrnehmen zu k\u00f6nnen:<\/p>\n<p>1. Steuern und Dokumentieren der Prozessabl\u00e4ufe; Erkennen von St\u00f6rungen im Prozessablauf und Einleiten von Ma\u00dfnahmen zur St\u00f6rungsbeseitigung; Erkennen von Gef\u00e4hrdungen im Arbeitsablauf und Einleiten von Schutzma\u00dfnahmen; Planen und Organisieren von betrieblichen Aufgabenstellungen unter Ber\u00fccksichtigung technischer, personeller, sozialer, rechtlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen; Planen und \u00dcberwachen des Einsatzes von Anlagen und Ger\u00e4ten sowie der Instandhaltung von Maschinen, Ger\u00e4ten, Rohrleitungssystemen und baulichen Anlagen;<\/p>\n<p>2. \u00dcberwachen von Betriebs- und Prozessabl\u00e4ufen; \u00dcberwachen und Auswerten von Messungen und analytischen Bestimmungen zur Prozess- und Qualit\u00e4tskontrolle; Erfassen und Auswerten von Daten und Nutzen zur Prozessoptimierung; \u00dcberwachen und Dokumentieren der Einhaltung rechtlicher Anforderungen; \u00dcberwachen der Kosten und der Arbeitsleistung; Koordinieren von Ma\u00dfnahmen zur Zusammenarbeit mit anderen Betriebseinheiten und Dritten; Ber\u00fccksichtigen und Anwenden fachspezifischer Rechtsvorschriften sowie der Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz;<\/p>\n<p>3. F\u00fchren der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Sinne der Unternehmensziele unter Ber\u00fccksichtigung ihrer Bef\u00e4higungen; Anleiten der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu selbst\u00e4ndigem und verantwortlichem Handeln; Planen des Personalbedarfs und Mitwirken bei Stellenbesetzungen; F\u00f6rdern der Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, mit den F\u00fchrungskr\u00e4ften sowie mit den Personalvertretungen; Beurteilen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen; F\u00f6rdern der Innovationsbereitschaft, der Entwicklung und der Weiterbildung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen; Verantworten der Ausbildung; Durchf\u00fchren von Ma\u00dfnahmen zur Erreichung der Qualit\u00e4tsmanagementziele.<\/p>\n<p>(4) Die erfolgreich abgelegte Pr\u00fcfung f\u00fchrt zum anerkannten Abschluss Gepr\u00fcfter Abwassermeister\/Gepr\u00fcfte Abwassermeisterin.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 2 Umfang der Meisterqualifikation und Gliederung der Pr\u00fcfung<\/strong><\/p>\n<p>(1) Die Qualifikation zum Gepr\u00fcften Abwassermeister\/zur Gepr\u00fcften Abwassermeisterin umfasst:<\/p>\n<p>1. Berufs- und arbeitsp\u00e4dagogische Qualifikationen,<\/p>\n<p>2. Grundlegende Qualifikationen,<\/p>\n<p>3. Handlungsspezifische Qualifikationen.<\/p>\n<p>(2) Der Erwerb der berufs- und arbeitsp\u00e4dagogischen Qualifikationen gem\u00e4\u00df der Ausbilder-Eignungsverordnung nach dem Berufsbildungsgesetz oder auf Grund einer anderen \u00f6ffentlich-rechtlichen Regelung, wenn die nachgewiesenen Kenntnisse den Anforderungen nach den \u00a7\u00a7 2 bis 4 der Ausbilder-Eignungsverordnung gleichwertig sind, ist nachzuweisen. Der Nachweis soll vor Ablegen des Pr\u00fcfungsteils &#8222;Handlungsspezifische Qualifikationen&#8220; erfolgen.<\/p>\n<p>(3) Die Pr\u00fcfung zum Gepr\u00fcften Abwassermeister\/zur Gepr\u00fcften Abwassermeisterin gliedert sich in die Pr\u00fcfungsteile:<\/p>\n<p>1. Grundlegende Qualifikationen und<\/p>\n<p>2. Handlungsspezifische Qualifikationen.<\/p>\n<p>(4) Im Pr\u00fcfungsteil nach Absatz 3 Nr. 1 ist schriftlich in Form von anwendungsbezogenen Aufgabenstellungen gem\u00e4\u00df \u00a7 4 zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>(5) Im Pr\u00fcfungsteil nach Absatz 3 Nr. 2 ist schriftlich und m\u00fcndlich in Form von handlungsspezifischen Aufgabenstellungen gem\u00e4\u00df \u00a7 5 zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 3 Zulassungsvoraussetzungen<\/strong><\/p>\n<p>(1) Zur Pr\u00fcfung im Pr\u00fcfungsteil &#8222;Grundlegende Qualifikationen&#8220; ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist:<\/p>\n<p>1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlusspr\u00fcfung zur Fachkraft f\u00fcr Abwassertechnik und danach eine mindestens einj\u00e4hrige Berufspraxis oder<\/p>\n<p>2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlusspr\u00fcfung zum Ver- und Entsorger\/zur Ver- und Entsorgerin und die elektrotechnische Qualifikation und danach eine mindestens einj\u00e4hrige Berufspraxis oder<\/p>\n<p>3. eine mit Erfolg abgelegte Abschlusspr\u00fcfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und die elektrotechnische Qualifikation und danach eine mindestens zweij\u00e4hrige Berufspraxis oder<\/p>\n<p>4. eine mindestens dreij\u00e4hrige Berufspraxis und die elektrotechnische Qualifikation und danach eine mindestens zweij\u00e4hrige Berufspraxis.<\/p>\n<p>(2) Zur Pr\u00fcfung im Pr\u00fcfungsteil &#8222;Handlungsspezifische Qualifikationen&#8220; ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist:<\/p>\n<p>1. das Ablegen des Pr\u00fcfungsteils &#8222;Grundlegende Qualifikationen&#8220;, das nicht l\u00e4nger als f\u00fcnf Jahre zur\u00fcckliegt, und<\/p>\n<p>2. zu den in Absatz 1 Nr. 1 bis 4 beinhalteten Praxiszeiten mindestens ein weiteres Jahr Berufspraxis.<\/p>\n<p>(3) Die Berufspraxis gem\u00e4\u00df den Abs\u00e4tzen 1 und 2 soll wesentliche Bez\u00fcge zu den Aufgaben eines Gepr\u00fcften Abwassermeisters\/einer Gepr\u00fcften Abwassermeisterin gem\u00e4\u00df \u00a7 1 Abs. 3 haben.<\/p>\n<p>(4) Die elektrotechnische Qualifikation gem\u00e4\u00df Absatz 1 Nr. 2 bis 4 umfasst folgende Fertigkeiten und Kenntnisse:<\/p>\n<p>1. Grundgr\u00f6\u00dfen und deren Zusammenh\u00e4nge beschreiben,<\/p>\n<p>2. Gefahren des elektrischen Stromes an festen und wechselnden Arbeitspl\u00e4tzen erkennen,<\/p>\n<p>3. Schutzma\u00dfnahmen zur Vermeidung von Gefahren durch Strom ergreifen und veranlassen,<\/p>\n<p>4. Verhaltensweisen bei Unf\u00e4llen durch elektrischen Strom beschreiben und erste Ma\u00dfnahmen einleiten,<\/p>\n<p>5. Messger\u00e4te und Arbeitsmittel ausw\u00e4hlen und handhaben,<\/p>\n<p>6. betriebsspezifische Schaltpl\u00e4ne lesen,<\/p>\n<p>7. Sicherungen, Sensoren, Messeinrichtungen, Beleuchtungsmittel und Signallampen pr\u00fcfen und austauschen,<\/p>\n<p>8. Betriebsst\u00f6rungen beurteilen, Anlagenteile, insbesondere Pumpen und Motoren austauschen und wieder in Betrieb nehmen,<\/p>\n<p>9. unmittelbar freischaltbare elektrische Bauteile au\u00dferhalb von Schaltschr\u00e4nken austauschen,<\/p>\n<p>10. Ersatzstromerzeuger einsetzen und bedienen,<\/p>\n<p>11. Batterieanlagen einsetzen, pr\u00fcfen und warten.<\/p>\n<p>(5) Abweichend von den in den Abs\u00e4tzen 1 und 2 Nr. 2 genannten Voraussetzungen kann zur Pr\u00fcfung in den Pr\u00fcfungsteilen auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen erworben zu haben, die die Zulassung zur Pr\u00fcfung rechtfertigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 4 Grundlegende Qualifikationen<\/strong><\/p>\n<p>(1) Im Pr\u00fcfungsteil &#8222;Grundlegende Qualifikationen&#8220; ist in folgenden Pr\u00fcfungsbereichen zu pr\u00fcfen:<\/p>\n<p>1. Rechtsbewusstes Handeln;<\/p>\n<p>2. Betriebswirtschaftliches Handeln;<\/p>\n<p>3. Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung;<\/p>\n<p>4. Zusammenarbeit im Betrieb;<\/p>\n<p>5. Ber\u00fccksichtigen naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten.<\/p>\n<p>(2) Im Pr\u00fcfungsbereich &#8222;Rechtsbewusstes Handeln&#8220; soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, im Rahmen anwendungsbezogener Handlungen einschl\u00e4gige Rechtsvorschriften ber\u00fccksichtigen zu k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt, die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unter arbeitsrechtlichen Aspekten zu gestalten sowie nach rechtlichen Grundlagen die Arbeitssicherheit, den Gesundheitsschutz und den Umweltschutz zu gew\u00e4hrleisten und die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Institutionen sicherzustellen. In diesem Rahmen k\u00f6nnen folgende Qualifikationsinhalte gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>1. Ber\u00fccksichtigen arbeitsrechtlicher Vorschriften und Bestimmungen bei der Gestaltung individueller Arbeitsverh\u00e4ltnisse und bei Fehlverhalten von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, insbesondere unter Ber\u00fccksichtigung des Arbeitsvertragsrechts, des Tarifvertragsrechts und betrieblicher Vereinbarungen;<\/p>\n<p>2. Ber\u00fccksichtigen der Vorschriften des Betriebsverfassungsgesetzes und des Personalvertretungsrechts;<\/p>\n<p>3. Ber\u00fccksichtigen rechtlicher Bestimmungen hinsichtlich der Sozialversicherungen, der Entgeltfindung sowie der Arbeitsf\u00f6rderung;<\/p>\n<p>4. Ber\u00fccksichtigen arbeitsschutz- und arbeitssicherheitsrechtlicher Vorschriften und Bestimmungen in Abstimmung mit betrieblichen und au\u00dferbetrieblichen Institutionen;<\/p>\n<p>5. Ber\u00fccksichtigen der Vorschriften des Umweltrechts, insbesondere hinsichtlich des Gew\u00e4sser- und Bodenschutzes, der Kreislauf- und Abfallwirtschaft, der Luftreinhaltung und L\u00e4rmbek\u00e4mpfung, des Strahlenschutzes und des Schutzes vor gef\u00e4hrlichen Stoffen;<\/p>\n<p>6. Ber\u00fccksichtigen wirtschaftsrechtlicher Vorschriften und Bestimmungen sowie des Datenschutzes.<\/p>\n<p>(3) Im Pr\u00fcfungsbereich &#8222;Betriebswirtschaftliches Handeln&#8220; soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, im Rahmen anwendungsbezogener Handlungen betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte ber\u00fccksichtigen und volkswirtschaftliche Zusammenh\u00e4nge herstellen zu k\u00f6nnen. Es sollen Unternehmensformen dargestellt sowie deren Auswirkungen auf die eigene Aufgabenwahrnehmung analysiert und beurteilt werden k\u00f6nnen. Weiterhin soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, betriebliche Abl\u00e4ufe nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten planen, beurteilen und beeinflussen zu k\u00f6nnen. In diesem Rahmen k\u00f6nnen folgende Qualifikationsinhalte gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>1. Ber\u00fccksichtigen von \u00f6konomischen Handlungsprinzipien unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher Zusammenh\u00e4nge und sozialer Wirkungen;<\/p>\n<p>2. Ber\u00fccksichtigen der Grunds\u00e4tze betrieblicher Aufbau- und Ablauforganisation;<\/p>\n<p>3. Nutzen der M\u00f6glichkeiten der Organisationsentwicklung;<\/p>\n<p>4. Anwenden von Methoden der Entgeltfindung und der kontinuierlichen betrieblichen Verbesserung;<\/p>\n<p>5. Durchf\u00fchren von Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostentr\u00e4gerrechnungen sowie von Kalkulationsverfahren.<\/p>\n<p>(4) Im Pr\u00fcfungsbereich &#8222;Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung&#8220; soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, Projekte und Prozesse analysieren, planen und transparent machen zu k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt, Daten aufbereiten, technische Unterlagen erstellen, entsprechende Planungstechniken einsetzen sowie angemessene Pr\u00e4sentationstechniken anwenden zu k\u00f6nnen. In diesem Rahmen k\u00f6nnen folgende Qualifikationsinhalte gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>1. Erfassen, Analysieren und Aufbereiten von Betriebs-, Produkt- und Prozessdaten mittels EDV-Systemen und Bewerten visualisierter Daten;<\/p>\n<p>2. Bewerten von Planungstechniken und Analysemethoden sowie deren Anwendungsm\u00f6glichkeiten;<\/p>\n<p>3. Anwenden von Pr\u00e4sentationstechniken;<\/p>\n<p>4. Erstellen von technischen Unterlagen, Entw\u00fcrfen, Statistiken, Tabellen und Diagrammen;<\/p>\n<p>5. Anwenden von Projektmanagementmethoden;<\/p>\n<p>6. Ausw\u00e4hlen und Anwenden von Informations- und Kommunikationsformen einschlie\u00dflich des Einsatzes entsprechender Informations- und Kommunikationsmittel.<\/p>\n<p>(5) Im Pr\u00fcfungsbereich &#8222;Zusammenarbeit im Betrieb&#8220; soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, im Rahmen anwendungsbezogener Handlungen Zusammenh\u00e4nge des Sozialverhaltens erkennen, deren Auswirkungen auf die Zusammenarbeit beurteilen und durch angemessene Ma\u00dfnahmen auf eine zielorientierte und effiziente Zusammenarbeit hinwirken zu k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt, die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen f\u00f6rdern, betriebliche Probleme und soziale Konflikte l\u00f6sen, F\u00fchrungsgrunds\u00e4tze ber\u00fccksichtigen und angemessene F\u00fchrungstechniken anwenden zu k\u00f6nnen. In diesem Rahmen k\u00f6nnen folgende Qualifikationsinhalte gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>1. Beurteilen und F\u00f6rdern der beruflichen Entwicklung Einzelner unter Beachtung des bisherigen Berufsweges und unter Ber\u00fccksichtigung pers\u00f6nlicher und sozialer Gegebenheiten;<\/p>\n<p>2. Beurteilen und Ber\u00fccksichtigen des Einflusses von Arbeitsorganisation und Arbeitsplatz auf das Sozialverhalten und das Betriebsklima sowie Ergreifen von Ma\u00dfnahmen zu deren Verbesserung;<\/p>\n<p>3. Beurteilen von Einfl\u00fcssen der Gruppenstruktur auf das Gruppenverhalten und die Zusammenarbeit sowie Entwickeln und Umsetzen von Alternativen;<\/p>\n<p>4. Auseinandersetzen mit eigenem und fremdem F\u00fchrungsverhalten, Umsetzen von F\u00fchrungsgrunds\u00e4tzen;<\/p>\n<p>5. Anwenden von F\u00fchrungsmethoden und -techniken einschlie\u00dflich Vereinbarungen entsprechender Handlungsspielr\u00e4ume, um Leistungsbereitschaft und Zusammenarbeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu f\u00f6rdern;<\/p>\n<p>6. F\u00f6rdern der Kommunikation und Kooperation durch Anwenden von Methoden zur L\u00f6sung betrieblicher Probleme und sozialer Konflikte.<\/p>\n<p>(6) Im Pr\u00fcfungsbereich &#8222;Ber\u00fccksichtigen naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten&#8220; soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, einschl\u00e4gige naturwissenschaftliche und technische Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten zur L\u00f6sung technischer Probleme einbeziehen sowie mathematische, physikalische, chemische und technische Kenntnisse und Fertigkeiten zur L\u00f6sung von Aufgaben aus der betrieblichen Praxis anwenden zu k\u00f6nnen. In diesem Rahmen k\u00f6nnen folgende Qualifikationsinhalte gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>1. Ber\u00fccksichtigen der Auswirkungen naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten auf Materialien, Maschinen und Prozesse sowie auf Mensch und Umwelt, insbesondere bei Oxydations- und Reduktionsvorg\u00e4ngen, thermischen Einfl\u00fcssen, galvanischen Prozessen, mechanischen Bewegungsvorg\u00e4ngen, elektrotechnischen, hydraulischen und pneumatischen Antriebs- und Steuerungsvorg\u00e4ngen;<\/p>\n<p>2. Verwenden unterschiedlicher Energieformen im Betrieb sowie Beachten der damit zusammenh\u00e4ngenden Auswirkungen auf Mensch und Umwelt;<\/p>\n<p>3. Berechnen von betriebs- und prozesstechnischen Gr\u00f6\u00dfen bei Belastungen und Bewegungen;<\/p>\n<p>4. Anwenden von statistischen Verfahren und Durchf\u00fchren von einfachen statistischen Berechnungen sowie ihre graphische Darstellung.<\/p>\n<p>(7) Die Bearbeitungsdauer f\u00fcr die schriftlichen Aufgaben in den in Absatz 1 Nr. 1 bis 5 genannten Pr\u00fcfungsbereichen soll insgesamt h\u00f6chstens acht Stunden betragen, je Pr\u00fcfungsbereich nach Absatz 1 Nr. 1 bis 4 mindestens 90 Minuten, im Pr\u00fcfungsbereich nach Absatz 1 Nr. 5 mindestens 60 Minuten.<\/p>\n<p>(8) Wurden in nicht mehr als zwei schriftlichen Pr\u00fcfungsleistungen in den in Absatz 1 Nr. 1 bis 5 genannten Pr\u00fcfungsbereichen mangelhafte Pr\u00fcfungsleistungen erbracht, ist in diesen Pr\u00fcfungsbereichen eine m\u00fcndliche Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung anzubieten. Bei einer oder mehreren ungen\u00fcgenden schriftlichen Pr\u00fcfungsleistungen besteht diese M\u00f6glichkeit nicht. Die Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung soll in der Regel nicht l\u00e4nger als 20 Minuten dauern. Die Bewertung der schriftlichen Pr\u00fcfungsleistung und die der m\u00fcndlichen Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung werden zu einer Note zusammengefasst. Dabei wird die Bewertung der schriftlichen Pr\u00fcfungsleistung doppelt gewichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 5 Handlungsspezifische Qualifikationen<\/strong><\/p>\n<p>(1) Der Pr\u00fcfungsteil &#8222;Handlungsspezifische Qualifikationen&#8220; umfasst die Handlungsbereiche &#8222;Technik&#8220;, &#8222;Organisation&#8220; sowie &#8222;F\u00fchrung und Personal&#8220;. Die Handlungsbereiche enthalten folgende Qualifikationsschwerpunkte:<\/p>\n<p>1. Handlungsbereich &#8222;Technik&#8220;:<\/p>\n<p>a) Betrieb,<br \/>\nb) \u00dcberwachung,<br \/>\nc) Instandhaltung;<\/p>\n<p>2. Handlungsbereich &#8222;Organisation&#8220;:<\/p>\n<p>a) Kostenwesen,<br \/>\nb) Betriebsf\u00fchrung, Betriebs\u00fcberwachung und Kundenorientierung,<br \/>\nc) Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz,<br \/>\nd) Recht;<\/p>\n<p>3. Handlungsbereich &#8222;F\u00fchrung und Personal&#8220;:<\/p>\n<p>a) Personalf\u00fchrung,<br \/>\nb) Personalentwicklung,<br \/>\nc) Managementsysteme.<\/p>\n<p>(2) Es werden drei die Handlungsbereiche integrierende Situationsaufgaben nach den Abs\u00e4tzen 3 bis 5 unter Ber\u00fccksichtigung der &#8222;Grundlegenden Qualifikationen&#8220; gestellt. Zwei der Situationsaufgaben sind schriftlich zu l\u00f6sen, eine Situationsaufgabe ist Gegenstand des situationsbezogenen Fachgespr\u00e4ches nach Absatz 6. Die Situationsaufgaben sind so zu gestalten, dass alle Qualifikationsschwerpunkte der Handlungsbereiche mindestens einmal thematisiert werden. Die Pr\u00fcfungsdauer der schriftlichen Situationsaufgaben betr\u00e4gt jeweils mindestens drei Stunden, insgesamt jedoch nicht mehr als acht Stunden.<br \/>\n(3) In der Situationsaufgabe aus dem Handlungsbereich &#8222;Technik&#8220; sollen dessen Qualifikationsschwerpunkte den Kern bilden. Die Situationsaufgabe soll dar\u00fcber hinaus Qualifikationsinhalte aus den Qualifikationsschwerpunkten der Handlungsbereiche &#8222;Organisation&#8220; sowie &#8222;F\u00fchrung und Personal&#8220; integrativ mit ber\u00fccksichtigen. Im Einzelnen kann die Situationsaufgabe folgende Qualifikationsinhalte aus dem Handlungsbereich &#8222;Technik&#8220; mit den Qualifikationsschwerpunkten gem\u00e4\u00df den Nummern 1 bis 3 umfassen:<\/p>\n<p>1. im Qualifikationsschwerpunkt &#8222;Betrieb&#8220; soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, verfahrenstechnische Prozessabl\u00e4ufe der Abwassertechnik zu planen, zu steuern sowie zu optimieren. Weiterhin soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, zusammen mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen entsprechend den Normen und Vorschriften Anlagen oder Anlagenteile in und au\u00dfer Betrieb zu nehmen sowie Ma\u00dfnahmen zur St\u00f6rungsvermeidung und der Behebung von St\u00f6rungen zu treffen. In diesem Rahmen k\u00f6nnen folgende Qualifikationsinhalte in den Situationsaufgaben gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>a) Anwenden von physikalischen, biologischen und chemischen Methoden und Verfahren der Abwasserableitung und -reinigung und Schlammbehandlung,<br \/>\nb) Steuern und Optimieren der Verfahrenstechnik,<br \/>\nc) Erkennen von St\u00f6rungsursachen, Beurteilen von St\u00f6rungen und Veranlassen von Ma\u00dfnahmen zu deren Vermeidung und Beseitigung,<br \/>\nd) Planen und \u00dcberwachen der In- und Au\u00dferbetriebnahme von Anlagenteilen,<br \/>\ne) Sicherstellen des Betriebes von maschinentechnischen und elektrischen Anlagen unter Beachtung der Zust\u00e4ndigkeiten;<\/p>\n<p>2. im Qualifikationsschwerpunkt &#8222;\u00dcberwachung&#8220; soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, zusammen mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die Einhaltung der wasser- und abfallrechtlichen Auflagen und die verfahrenstechnische Optimierung zu \u00fcberwachen. In diesem Rahmen k\u00f6nnen folgende Qualifikationsinhalte in den Situationsaufgaben gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>a) Durchf\u00fchren der Eigen\u00fcberwachung f\u00fcr den Kanal- und Kl\u00e4ranlagenbetrieb,<br \/>\nb) Durchf\u00fchren der Indirekteinleiter\u00fcberwachung unter Anwendung des Indirekteinleiterkatasters,<br \/>\nc) Einleiten und \u00dcberwachen von Verfahren des Emissionsschutzes im Zuge der Kl\u00e4rschlammentsorgung und -verwertung und Reststandbeseitigung,<br \/>\nd) Anwenden von statistischen Methoden und Erstellen von Dokumentationen des Betriebsablaufs und seiner \u00dcberwachung;<\/p>\n<p>3. im Qualifikationsschwerpunkt &#8222;Instandhaltung&#8220; soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, zusammen mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die Instandhaltung der technischen Anlagen und Einrichtungen zu planen, zu organisieren und zu \u00fcberwachen. In diesem Rahmen k\u00f6nnen folgende Qualifikationsinhalte in den Situationsaufgaben gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>a) Planen und Einleiten, \u00dcberwachen und Dokumentieren von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten; Auswerten und Dokumentieren von Schadensereignissen; F\u00fchren einer Schadensstatistik,<br \/>\nb) Aufstellen und Fortschreiben von Inspektions- und Wartungspl\u00e4nen,<br \/>\nc) \u00dcberwachen der Instandhaltung von maschinentechnischen Einrichtungen von Bauwerken und Rohrleitungen anhand von Inspektions- und Wartungspl\u00e4nen,<br \/>\nd) \u00dcberwachen von elektrotechnischen Arbeiten im Rahmen der Zust\u00e4ndigkeiten.<\/p>\n<p>(4) In der Situationsaufgabe aus dem Handlungsbereich &#8222;Organisation&#8220; sollen dessen Qualifikationsschwerpunkte den Kern bilden. Die Situationsaufgabe soll dar\u00fcber hinaus Qualifikationsinhalte aus den Qualifikationsschwerpunkten der Handlungsbereiche &#8222;Technik&#8220; sowie &#8222;F\u00fchrung und Personal&#8220; integrativ mit ber\u00fccksichtigen. Im Einzelnen kann die Situationsaufgabe folgende Qualifikationsinhalte aus dem Handlungsbereich &#8222;Organisation&#8220; mit den Qualifikationsschwerpunkten gem\u00e4\u00df den Nummern 1 bis 4 umfassen:<\/p>\n<p>1. im Qualifikationsschwerpunkt &#8222;Kostenwesen&#8220; soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, betriebswirtschaftliche Zusammenh\u00e4nge und kostenrelevante Einflussfaktoren erfassen und beurteilen zu k\u00f6nnen. Die F\u00e4higkeit umfasst, M\u00f6glichkeiten der Kostenbeeinflussung aufzuzeigen und Ma\u00dfnahmen zum kostenbewussten Handeln zu planen, zu organisieren, einzuleiten und zu \u00fcberwachen. Es soll ferner die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, Kalkulationsverfahren anwenden und organisatorische sowie personelle Ma\u00dfnahmen auch in ihrer Bedeutung als Kostenfaktoren beurteilen und ber\u00fccksichtigen zu k\u00f6nnen. In diesem Rahmen k\u00f6nnen folgende Qualifikationsinhalte in den Situationsaufgaben gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>a) Planen, Erfassen, Analysieren und Bewerten von Kosten,<br \/>\nb) \u00dcberwachen und Einhalten des Budgets,<br \/>\nc) Beeinflussen der Kosten, insbesondere unter Ber\u00fccksichtigung alternativer Konzepte,<br \/>\nd) Beeinflussen des Kostenbewusstseins der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,<br \/>\ne) Anwenden von Kalkulationsverfahren,<br \/>\nf) Anwenden von Instrumenten der Zeitwirtschaft,<br \/>\ng) Abwickeln von Auftr\u00e4gen \u00fcber Lieferungen und Leistungen;<\/p>\n<p>2. im Qualifikationsschwerpunkt &#8222;Betriebsf\u00fchrung, Betriebs\u00fcberwachung und Kundenorientierung&#8220; soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, die Betriebsf\u00fchrung und Betriebs\u00fcberwachung gemeinsam mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen entsprechend den Normen und Vorschriften zu beherrschen sowie die Kunden zu beraten und die Kundenzufriedenheit zu f\u00f6rdern. In diesem Rahmen k\u00f6nnen folgende Qualifikationsinhalte in den Situationsaufgaben gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>a) Mitwirken beim Gestalten der Betriebsorganisation,<br \/>\nb) Erstellen von Bereitschafts- und Notfallpl\u00e4nen,<br \/>\nc) Planen, Kontrollieren und Optimieren der Betriebsabl\u00e4ufe, Betriebseinrichtungen und Stoffstr\u00f6me,<br \/>\nd) Disponieren von Betriebsmitteln, Ger\u00e4ten, Fahrzeugen und Betriebseinrichtungen,<br \/>\ne) Einsetzen von Betriebs- und Hilfsmitteln sowie Kommunikationstechniken,<br \/>\nf) Durchf\u00fchren von Ma\u00dfnahmen der Kundenbetreuung und Bearbeiten von Kundenauftr\u00e4gen,<br \/>\ng) Anwenden von Instrumenten zur Arbeitsplanung und Termin\u00fcberwachung;<\/p>\n<p>3. im Qualifikationsschwerpunkt &#8222;Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz&#8220; soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, einschl\u00e4gige Gesetze, Vorschriften und Bestimmungen in ihrer Bedeutung erkennen und ihre Einhaltung sicherstellen zu k\u00f6nnen. Die F\u00e4higkeit umfasst, Gefahren vorzubeugen, St\u00f6rungen zu erkennen und zu analysieren sowie Ma\u00dfnahmen zu ihrer Vermeidung oder Beseitigung einzuleiten sowie sicherzustellen, dass sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeits-, umwelt- und gesundheitsschutzbewusst verhalten und entsprechend handeln. In diesem Rahmen k\u00f6nnen folgende Qualifikationsinhalte in den Situationsaufgaben gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>a) Beurteilen, \u00dcberpr\u00fcfen und Gew\u00e4hrleisten der Arbeitssicherheit, des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes,<br \/>\nb) F\u00f6rdern des Bewusstseins der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bez\u00fcglich der Arbeitssicherheit, des Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutzes,<br \/>\nc) Planen und Durchf\u00fchren von Unterweisungen in der Arbeitssicherheit, des Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutzes,<br \/>\nd) \u00dcberwachen der Lagerung von und des Umgangs mit umweltbelastenden und gesundheitsgef\u00e4hrdenden Stoffen und Betriebsmitteln,<br \/>\ne) Planen, Vorschlagen, Einleiten und \u00dcberpr\u00fcfen von Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit sowie zur Reduzierung und Vermeidung von Unf\u00e4llen und von Umwelt- und Gesundheitsbelastungen;<\/p>\n<p>4. im Qualifikationsschwerpunkt &#8222;Recht&#8220; soll das Vertrautsein mit den f\u00fcr die Abwassertechnik relevanten Rechtsvorschriften und die F\u00e4higkeit, diese im Rahmen der T\u00e4tigkeit ber\u00fccksichtigen zu k\u00f6nnen, nachgewiesen werden. In diesem Rahmen k\u00f6nnen folgende Qualifikationsinhalte in den Situationsaufgaben gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>a) Ber\u00fccksichtigen des Wasserrechts,<br \/>\nb) Ber\u00fccksichtigen des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts und des Bundesimmissionsschutzrechts,<br \/>\nc) Ber\u00fccksichtigen der technischen Normen und Regelwerke,<br \/>\nd) Ber\u00fccksichtigen des kommunalen Satzungsrechts.<\/p>\n<p>(5) In der Situationsaufgabe aus dem Handlungsbereich &#8222;F\u00fchrung und Personal&#8220; sollen dessen Qualifikationsschwerpunkte den Kern bilden. Die Situationsaufgabe soll dar\u00fcber hinaus Qualifikationsinhalte aus den Qualifikationsschwerpunkten der Handlungsbereiche &#8222;Technik&#8220; und &#8222;Organisation&#8220; integrativ mit ber\u00fccksichtigen. Im Einzelnen kann die Situationsaufgabe folgende Qualifikationsinhalte aus dem Handlungsbereich &#8222;F\u00fchrung und Personal&#8220; mit den Qualifikationsschwerpunkten gem\u00e4\u00df den Nummern 1 bis 3 umfassen:<\/p>\n<p>1. im Qualifikationsschwerpunkt &#8222;Personalf\u00fchrung&#8220; soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, den Personalbedarf ermitteln und den Personaleinsatz entsprechend den betrieblichen Anforderungen sicherstellen zu k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt die F\u00e4higkeit, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nach zielgerichteten Erfordernissen durch die Anwendung geeigneter Methoden zu verantwortlichem Handeln hinzuf\u00fchren. In diesem Rahmen k\u00f6nnen folgende Qualifikationsinhalte in den Situationsaufgaben gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>a) Ermitteln und Bestimmen des qualitativen und quantitativen Personalbedarfs unter Ber\u00fccksichtigung technischer und organisatorischer Ver\u00e4nderungen,<br \/>\nb) Ausw\u00e4hlen und Einsetzen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unter Ber\u00fccksichtigung der betrieblichen Anforderungen sowie ihrer pers\u00f6nlichen Eignung und Bef\u00e4higung,<br \/>\nc) Ber\u00fccksichtigen der rechtlichen Rahmenbedingungen beim Einsatz von Fremdpersonal und Fremdfirmen,<br \/>\nd) Erstellen von Anforderungsprofilen, Stellenplanungen sowie Funktions- und Stellenbeschreibungen,<br \/>\ne) Delegieren von Aufgaben und der damit verbundenen Verantwortung,<br \/>\nf) F\u00f6rdern der Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft,<br \/>\ng) Anwenden von F\u00fchrungsmethoden und -instrumenten,<br \/>\nh) Beteiligen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an Verbesserungsprozessen,<br \/>\ni) Einrichten, Moderieren und Steuern von Arbeits- und Projektgruppen;<\/p>\n<p>2. im Qualifikationsschwerpunkt &#8222;Personalentwicklung&#8220; soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, auf der Grundlage einer qualitativen und quantitativen Personalplanung eine systematische Personalentwicklung durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt, Personalentwicklungspotenziale einsch\u00e4tzen und Personalentwicklungs- und Qualifizierungsziele festlegen zu k\u00f6nnen. Es sollen entsprechende Ma\u00dfnahmen geplant, realisiert, ihre Ergebnisse \u00fcberpr\u00fcft und die Umsetzung im Betrieb gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen. In diesem Rahmen k\u00f6nnen folgende Qualifikationsinhalte in den Situationsaufgaben gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>a) Festlegen der Ziele f\u00fcr eine kontinuierliche und innovationsorientierte Personalentwicklung sowie der Erfolgskriterien, Ermitteln des Personalentwicklungsbedarfs,<br \/>\nb) Durchf\u00fchren von Potenzialeinsch\u00e4tzungen nach vorgegebenen Kriterien,<br \/>\nc) Veranlassen und \u00dcberpr\u00fcfen von Ma\u00dfnahmen der Personalentwicklung zur Qualifizierung,<br \/>\nd) Beraten, F\u00f6rdern, Beurteilen und Unterst\u00fctzen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen hinsichtlich ihrer beruflichen Entwicklung;<\/p>\n<p>3. im Qualifikationsschwerpunkt &#8222;Managementsysteme&#8220; soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, bei der Realisierung, Verbesserung und Weiterentwicklung von Managementsystemen mitzuwirken. Die F\u00e4higkeit umfasst, die Ziele der Managementsysteme durch Anwendung entsprechender Methoden und F\u00fchrung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erreichen zu k\u00f6nnen. In diesem Rahmen k\u00f6nnen folgende Qualifikationsinhalte in den Situationsaufgaben gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<p>a) Ber\u00fccksichtigen des Einflusses von Managementsystemen auf das Unternehmen,<br \/>\nb) F\u00f6rdern des Bewusstseins der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bez\u00fcglich der Systemziele,<br \/>\nc) Anwenden von Methoden zur Sicherung, Verbesserung und Weiterentwicklung von Managementsystemen,<br \/>\nd) kontinuierliches Umsetzen geeigneter Ma\u00dfnahmen zur Erreichung von Managementzielen.<\/p>\n<p>(6) Im situationsbezogenen Fachgespr\u00e4ch soll die F\u00e4higkeit nachgewiesen werden, betriebliche Aufgabenstellungen analysieren, strukturieren und einer begr\u00fcndeten L\u00f6sung zuf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt, L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge unter Einbeziehung von Pr\u00e4sentationstechniken erl\u00e4utern und er\u00f6rtern zu k\u00f6nnen. Das situationsbezogene Fachgespr\u00e4ch hat die gleiche Struktur wie eine schriftliche Situationsaufgabe. Es stellt den Handlungsbereich in den Mittelpunkt, der nicht Kern einer schriftlichen Situationsaufgabe ist, und integriert insbesondere die Qualifikationsschwerpunkte, die nicht schriftlich gepr\u00fcft werden. Das Fachgespr\u00e4ch soll f\u00fcr die zu pr\u00fcfende Person mindestens 45 Minuten und h\u00f6chstens 60 Minuten dauern.<br \/>\n(7) Wurde in nicht mehr als einer schriftlichen Situationsaufgabe eine mangelhafte Pr\u00fcfungsleistung erbracht, ist in dieser Situationsaufgabe eine m\u00fcndliche Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung anzubieten. Bei einer oder mehreren ungen\u00fcgenden schriftlichen Pr\u00fcfungsleistungen besteht diese M\u00f6glichkeit nicht. Die Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung soll in der Regel nicht l\u00e4nger als 20 Minuten dauern. Die Bewertung der schriftlichen Pr\u00fcfungsleistung und die der m\u00fcndlichen Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung werden zu einer Note zusammengefasst. Dabei wird die Bewertung der schriftlichen Pr\u00fcfungsleistung doppelt gewichtet.<br \/>\nFu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p>\u00a7 6 Befreiung von einzelnen Pr\u00fcfungsbestandteilen<br \/>\nWird die zu pr\u00fcfende Person nach \u00a7 56 Absatz 2 von der Ablegung einzelner Pr\u00fcfungsbestandteile befreit, bleiben diese Pr\u00fcfungsbestandteile f\u00fcr die Anwendung der \u00a7\u00a7 7 und 8 au\u00dfer Betracht. F\u00fcr die \u00fcbrigen Pr\u00fcfungsbestandteile erh\u00f6hen sich die Anteile nach \u00a7 7 Absatz 2 Satz 2 oder Absatz 3 Satz 2 oder \u00a7 8 Absatz 4 Satz 2 entsprechend ihrem Verh\u00e4ltnis zueinander. Allein diese Pr\u00fcfungsbestandteile sind den Entscheidungen des Pr\u00fcfungsausschusses zugrunde zu legen.<br \/>\nFu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 7 Bewerten der Pr\u00fcfungsleistungen<\/strong><\/p>\n<p>(1) Jede Pr\u00fcfungsleistung ist nach Ma\u00dfgabe der Anlage 1 mit Punkten zu bewerten.<\/p>\n<p>(2) Im Pr\u00fcfungsteil \u201eGrundlegende Qualifikationen\u201c sind die Pr\u00fcfungsleistungen f\u00fcr jeden Pr\u00fcfungsbereich einzeln zu bewerten. Aus den einzelnen Bewertungen ist als Bewertung f\u00fcr den Pr\u00fcfungsteil das arithmetische Mittel zu berechnen.<\/p>\n<p>(3) Im Pr\u00fcfungsteil \u201eHandlungsspezifische Qualifikationen\u201c sind als Pr\u00fcfungsleistungen zu bewerten:<\/p>\n<p>1. die beiden schriftlichen Situationsaufgaben nach \u00a7 5 Absatz 2 Satz 2 und<\/p>\n<p>2. das Fachgespr\u00e4ch nach \u00a7 5 Absatz 6.<\/p>\n<p>Aus den einzelnen Bewertungen ist als Bewertung f\u00fcr den Pr\u00fcfungsteil das arithmetische Mittel zu berechnen.<br \/>\nFu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 8 Bestehen der Pr\u00fcfung, Gesamtnote<\/strong><\/p>\n<p>(1) Die Pr\u00fcfung ist bestanden, wenn ohne Rundung in den folgenden Pr\u00fcfungsleistungen jeweils mindestens 50 Punkte erreicht worden sind:<\/p>\n<p>1. in jedem Pr\u00fcfungsbereich des Pr\u00fcfungsteils \u201eGrundlegende Qualifikationen\u201c,<\/p>\n<p>2. im Pr\u00fcfungsteil \u201eHandlungsspezifische Qualifikationen\u201c in den beiden schriftlich zu l\u00f6senden Situationsaufgaben sowie im Fachgespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>(2) Ist die Pr\u00fcfung bestanden, sind die folgenden Bewertungen jeweils kaufm\u00e4nnisch auf eine ganze Zahl zu runden:<\/p>\n<p>1. die Bewertung f\u00fcr den Pr\u00fcfungsteil \u201eGrundlegende Qualifikationen\u201c,<\/p>\n<p>2. die Bewertung f\u00fcr den Pr\u00fcfungsteil \u201eHandlungsspezifische Qualifikationen\u201c,<\/p>\n<p>3. die Bewertung der Situationsaufgabe, in der eine m\u00fcndliche Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>(3) Der Bewertung f\u00fcr den Pr\u00fcfungsteil \u201eGrundlegende Qualifikationen\u201c und den Bewertungen f\u00fcr die beiden schriftlichen Situationsaufgaben und der Bewertung f\u00fcr das Fachgespr\u00e4ch ist nach Anlage 1 die jeweilige Note als Dezimalzahl zuzuordnen.<\/p>\n<p>(4) F\u00fcr die Bildung einer Gesamtnote ist als Gesamtpunktzahl das gewichtete arithmetische Mittel zu berechnen. Dabei werden die Bewertungen wie folgt gewichtet:<\/p>\n<p>1. die Bewertung f\u00fcr den Pr\u00fcfungsteil \u201eGrundlegende Qualifikationen\u201c mit 25 Prozent,<\/p>\n<p>2. die Bewertung f\u00fcr den im Pr\u00fcfungsteil \u201eHandlungsspezifische Qualifikationen\u201c mit 75 Prozent.<\/p>\n<p>Die Gesamtpunktzahl ist kaufm\u00e4nnisch auf eine ganze Zahl zu runden. Der gerundeten Gesamtpunktzahl wird nach Anlage 1 eine Note als Dezimalzahl und die Note in Worten zugeordnet. Die zugeordnete Note ist die Gesamtnote.<br \/>\nFu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 9 Zeugnisse<\/strong><\/p>\n<p>(1) Wer die Pr\u00fcfung nach \u00a7 8 Absatz 1 bestanden hat, erh\u00e4lt von der zust\u00e4ndigen Stelle zwei Zeugnisse nach der Anlage 2 Teil A und B.<\/p>\n<p>(2) Auf dem Zeugnis mit den Inhalten nach der Anlage 2 Teil B sind die Noten als Dezimalzahlen mit einer Nachkommastelle und die Gesamtnote als Dezimalzahl mit einer Nachkommastelle und in Worten anzugeben. Jede Befreiung nach \u00a7 6 ist mit Ort, Datum und Bezeichnung des Pr\u00fcfungsgremiums der anderen vergleichbaren Pr\u00fcfung anzugeben.<\/p>\n<p>(3) Die Zeugnisse k\u00f6nnen zus\u00e4tzliche nicht amtliche Bemerkungen zur Information (Bemerkungen) enthalten, insbesondere<\/p>\n<p>1. \u00fcber den erworbenen Abschluss oder<\/p>\n<p>2. auf Antrag der gepr\u00fcften Person \u00fcber w\u00e4hrend oder anl\u00e4sslich der Fortbildung erworbene besondere oder zus\u00e4tzliche Fertigkeiten, Kenntnisse und F\u00e4higkeiten.<\/p>\n<p>Fu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 10 Wiederholung der Pr\u00fcfung<\/strong><\/p>\n<p>(1) Jeder nicht bestandene Pr\u00fcfungsteil kann zweimal wiederholt werden.<\/p>\n<p>(2) Wer an einer Wiederholungspr\u00fcfung teilnimmt und sich innerhalb von zwei Jahren, gerechnet vom Tage der Beendigung des nicht bestandenen Pr\u00fcfungsteils an, zur Wiederholungspr\u00fcfung angemeldet hat, ist auf Antrag von der Pr\u00fcfung in einzelnen Pr\u00fcfungsbereichen, den schriftlichen Situationsaufgaben und dem situationsbezogenen Fachgespr\u00e4ch zu befreien, wenn die dort in einer vorangegangenen Pr\u00fcfung erbrachten Leistungen ausgereicht haben. Der Antrag kann sich auch darauf richten, bestandene Pr\u00fcfungsleistungen zu wiederholen. Wird eine bestandene Pr\u00fcfungsleistung erneut gepr\u00fcft, ist das letzte Ergebnis f\u00fcr das Bestehen zu ber\u00fccksichtigen.<br \/>\nFu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 11 \u00dcbergangsvorschrift<\/strong><\/p>\n<p>Die bis zum Ablauf des 31. August 2009 begonnenen Pr\u00fcfungsverfahren k\u00f6nnen nach den bisherigen Vorschriften zu Ende gef\u00fchrt werden.<br \/>\nFu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a7 12 Inkrafttreten<\/strong><\/p>\n<p>Diese Verordnung tritt am 1. M\u00e4rz 2005 in Kraft.<br \/>\nFu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<p>Anlage 1 (zu den \u00a7\u00a7 7 und 8)<br \/>\nBewertungsma\u00dfstab und -schl\u00fcssel<br \/>\n(Fundstelle: BGBl. I 2019, 2274 \u2013 2275)<\/p>\n<table style=\"width: 100%;\" width=\"100%\">\n<thead valign=\"bottom\">\n<tr>\n<th style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Punkte<\/th>\n<th style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Note<br \/>\nals Dezimalzahl<\/th>\n<th style=\"width: 16.3391%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Note<br \/>\nin Worten<\/th>\n<th style=\"width: 56.2654%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">Definition<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody valign=\"top\">\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">100<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,0<\/td>\n<td style=\"width: 16.3391%;\" rowspan=\"5\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">sehr gut<\/td>\n<td style=\"width: 56.2654%;\" rowspan=\"5\" align=\"justify\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">eine Leistung, die den Anforderungen in besonderem Ma\u00df entspricht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">98 und 99<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">96 und 97<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">94 und 95<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">92 und 93<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">91<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,5<\/td>\n<td style=\"width: 16.3391%;\" rowspan=\"10\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">gut<\/td>\n<td style=\"width: 56.2654%;\" rowspan=\"10\" align=\"justify\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">eine Leistung, die den Anforderungen voll entspricht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">90<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">89<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">88<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">87<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">1,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">85 und 86<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">84<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">83<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">82<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">81<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">79 und 80<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,5<\/td>\n<td style=\"width: 16.3391%;\" rowspan=\"10\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">befriedigend<\/td>\n<td style=\"width: 56.2654%;\" rowspan=\"10\" align=\"justify\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">eine Leistung, die den Anforderungen im Allgemeinen entspricht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">78<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">77<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">75 und 76<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">74<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">2,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">72 und 73<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">71<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">70<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">68 und 69<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">67<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">65 und 66<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,5<\/td>\n<td style=\"width: 16.3391%;\" rowspan=\"10\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">ausreichend<\/td>\n<td style=\"width: 56.2654%;\" rowspan=\"10\" align=\"justify\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">eine Leistung, die zwar M\u00e4ngel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">63 und 64<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">62<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">60 und 61<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">58 und 59<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">3,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">56 und 57<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">55<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">53 und 54<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">51 und 52<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">50<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">48 und 49<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,5<\/td>\n<td style=\"width: 16.3391%;\" rowspan=\"10\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">mangelhaft<\/td>\n<td style=\"width: 56.2654%;\" rowspan=\"10\" align=\"justify\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen l\u00e4sst, dass gewisse Grundkenntnisse noch vorhanden sind<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">46 und 47<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">44 und 45<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">42 und 43<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">40 und 41<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">4,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">38 und 39<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">36 und 37<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">34 und 35<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">32 und 33<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">30 und 31<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">25 bis 29<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,5<\/td>\n<td style=\"width: 16.3391%;\" rowspan=\"6\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">ungen\u00fcgend<\/td>\n<td style=\"width: 56.2654%;\" rowspan=\"6\" align=\"justify\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht und bei der selbst Grundkenntnisse fehlen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">20 bis 24<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">15 bis 19<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">10 bis 14<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5 bis 9<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">5,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16.2162%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">0 bis 4<\/td>\n<td style=\"width: 11.0565%;\" align=\"center\" charoff=\"50\" valign=\"middle\">6,0<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Fu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<br \/>\nAnlage 2\u00a0(zu \u00a7 9)<br \/>\nZeugnisinhalte<br \/>\n(Fundstelle: BGBl. I 2019, 2275 \u2013 2276)<\/p>\n<p><strong>Teil A \u2013 Zeugnis ohne Pr\u00fcfungsergebnisse:<\/strong><\/p>\n<p>1. Bezeichnung der ausstellenden Beh\u00f6rde,<br \/>\n2. Name und Geburtsdatum der zu pr\u00fcfenden Person,<br \/>\n3. Datum des Bestehens der Pr\u00fcfung,<br \/>\n4. Bezeichnung des erworbenen Fortbildungsabschlusses nach \u00a7 1 Absatz 4,<br \/>\n5. Bezeichnung und Fundstelle dieser Fortbildungsordnung nach den Angaben im Bundesgesetzblatt unter Ber\u00fccksichtigung erfolgter \u00c4nderungen dieser Verordnung,<br \/>\n6. Datum der Ausstellung des Zeugnisses samt Unterschrift der zust\u00e4ndigen Stelle.<br \/>\nTeil B \u2013 Zeugnis mit Pr\u00fcfungsergebnissen:<br \/>\nAlle Angaben des Teils A sowie zus\u00e4tzlich:1.<br \/>\nzum Pr\u00fcfungsteil \u201eGrundlegende Qualifikationen\u201ca)<br \/>\nBenennung dieses Pr\u00fcfungsteils und Bewertung mit Note sowie<br \/>\nb) Benennung der f\u00fcnf Pr\u00fcfungsbereiche und Bewertung mit Punkten,<br \/>\n2. zum Pr\u00fcfungsteil \u201eHandlungsspezifische Qualifikationen\u201ca)<br \/>\nBenennung dieses Pr\u00fcfungsteils,<br \/>\nb) Benennung der Situationsaufgabe nach \u00a7 5 Absatz 3 und Bewertung mit Note,<br \/>\nc) Benennung der Situationsaufgabe nach \u00a7 5 Absatz 4 und Bewertung mit Note,<br \/>\nd) Benennung der Situationsaufgabe nach \u00a7 5 Absatz 5 und Bewertung mit Note sowie<br \/>\ne) Benennung des Fachgespr\u00e4chs mit Angabe des Handlungsbereichs und Bewertung mit Note,<br \/>\n3. die errechnete Gesamtpunktzahl f\u00fcr die gesamte Pr\u00fcfung,<br \/>\n4. die Gesamtnote als Dezimalzahl,<br \/>\n5. die Gesamtnote in Worten,<br \/>\n6. Befreiungen nach \u00a7 6,<br \/>\n7. Vorliegen des Nachweises \u00fcber den Erwerb der berufs- und arbeitsp\u00e4dagogischen Qualifikationen nach \u00a7 2 Absatz 2.<br \/>\nFu\u00dfnote<br \/>\n(+++ Zur Anwendung vgl. \u00a7\u00a7 1 u. 3 FortbVen\u00c4ndV6AnwV +++)<\/p>\n<div class=\"social-share-buttons\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=1340\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Facebook<\/a><a href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?url=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=1340&text=Verordnung+%C3%BCber+die+Pr%C3%BCfung+zum+anerkannten+Abschluss+Gepr%C3%BCfter+Abwassermeister%2FGepr%C3%BCfte+Abwassermeisterin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Twitter<\/a><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/shareArticle?url=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=1340&title=Verordnung+%C3%BCber+die+Pr%C3%BCfung+zum+anerkannten+Abschluss+Gepr%C3%BCfter+Abwassermeister%2FGepr%C3%BCfte+Abwassermeisterin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LinkedIn<\/a><a href=\"https:\/\/pinterest.com\/pin\/create\/button\/?url=https:\/\/eurogesetze.com\/?p=1340&description=Verordnung+%C3%BCber+die+Pr%C3%BCfung+zum+anerkannten+Abschluss+Gepr%C3%BCfter+Abwassermeister%2FGepr%C3%BCfte+Abwassermeisterin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pinterest<\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eingangsformel Auf Grund des \u00a7 46 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), der zuletzt durch Artikel 184 Nr. 1 der Verordnung vom 25. 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